Dienstag, 3. Februar 2009

Mit 1.000 Jahren voll im Saft



Mit 1.000 Jahren voll im Saft - Ein lebendes Denkmal der Natur - Die Kunigundenlinde bei Kasberg in der Fränkischen Schweiz


Mit 1.000 Jahren voll im Saft - Ein lebendes Denkmal der Natur - Die Kunigundenlinde bei Kasberg in der Fränkischen Schweiz *** Die Kasberger Linde (auch Kunigundenlinde oder Franzosenlinde genannt) ist eine Winter-Linde (Tilia cordata) bei Kasberg, einem Ortsteil von Gräfenberg im Landkreis Forchheim. Sie ist ein Naturdenkmal und zählt zu den ältesten Bäumen in Deutschland. Bei ihr wurden in historischer Zeit (14. Jahrhundert) Gerichtstage abgehalten. Bei einem Vergleich mit anderen sehr alten Bäumen erscheint es möglich, dass die Linde aus der Zeit der Karolinger oder gar der Vorkarolingerzeit stammt. Einer Sage zufolge soll die heilige Kaiserin Kunigunde, die Gemahlin von Kaiser Heinrich II., vor etwa 1000 Jahren die Linde eigenhändig gepflanzt haben oder soll gar dort bestattet sein. Der Baum ist völlig ausgehöhlt, verwittert und stark nach Westen geneigt. Die Linde wird von mehreren Eisen- und Holzstangen gestützt und der stark zerklüftete Schaft der Linde wird mit Eisenklammern und Gewindestäben zusammengehalten. Die Krone hat einen Durchmesser von zwanzig Metern und eine Höhe von zwölf Metern. Im Jahre 1806 sollen französische Soldaten ein Feuer unter dem Baum entfacht haben, dabei wurde der Stamm der Steinlinde schwer beschädigt. Seitdem ist der Baum etliche Male zum Teil aufwändig renoviert worden. Die Linde ist seit 1976 als Naturdenkmal ausgewiesen.


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Kommentare:

  1. Für die Freunde alter Bäume haben wir noch was im Angebot:

    http://www.franz-roth-presse.de/showroom/BAVARIABUCHE.html

    Wer sich den anschauen will, der muss sich aber beeilen. Denn dieser Baum stirbt. Der ehedem schönste Baum Deutschlands, die Bavaria-Buche bei Pondorf

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