Dienstag, 4. Oktober 2011

Frauen und Sportwagen

Gerne kolportiert: Frauen können nicht autofahren, nicht einparken, und Blondinen schon gleich gar nicht.

Weit gefehlt.

Frauen können sogar Hochleistungs-Sportwagen fahren. Blondinen können das sogar ganz besonders gut. Ich weiß das, denn meine Frau ist blond. Und hat noch jede unserer PS-starken Fahrmaschinen virtuos beherrscht.

Häufig sehr zum Leidwesen so manchen Möchtegern-Machos mit lässig aus dem Fenster baumelnden Arm und Brumm-Brumm-Brumm-Gasstößen nach dem Motto "Dir zeig ich mal, dummes Blondchen, wo der Hammer hängt!"

Nächster Irrglaube:
Intelligenz hat rein garnix mit der Haarfarbe zu tun!

Genug gelästert über Herren mit mangelndem (echten) männlichen Selbstbewußtsein.

Frauen und PS-Boliden sind für mich auch ein professionelles Thema. Für Frauenzeitschriften. Für Frauen. Für die moderne Frau, die selbstbewußt im Leben (und ihren Mann) steht. Für Frauen mit einem kultivierten Lebensstil. Auf neudeutsch: Lifestyle.

Da wird auch gerne die Frau gezeigt, die angstfrei selbst im Motorraum ihrer High-Tech-Maschine mal schnell ein loses Kabel wieder richtig aufsteckt, den Ölstand kontrolliert oder die Zündkerzen wechselt.

Ja, ja, ist heutzutage gar nicht mehr so einfach, so zugebaut ist heute der Motorraum. Um da eine Kerze oder Birne auszutauschen bedarf es meist sehr schlanker und gelenkiger Finger.

Da sind die meisten Frauen auch klar im Vorteil.

Die Bilder zum Thema finden Redakteure und Lektoren auf meinem Mecom-Pool.


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Montag, 3. Oktober 2011

Es freut mich sehr ...

... daß ich durch meine vielfältigen Artikel und Filme über unseren spritzigen Franzosen Peugeot 207 CC wohl doch bei einer Reihe von eifrigen Lesern die Freude am Cabrio-Fahren wecken konnte. Es freut mich umsomehr als doch auch einige ihre Freude an diesem schnittigen Blech-Klappdach-Cabrio entdecken durften. En passant: diesen Dachmechanismus hat Peugeot schon in den 20-er Jahren erfunden.

In der "Neuzeit" des Automobils sah man ihn dann als erstes am Mercedes SLK-Roadster. Aber auch schon das Vorgängermodell des 207-er Cabrios, der 206 CC, war mit diesem pfiffigen Mechanismus ausgestattet.

Frischluftvergnügen seit 28 Jahren

Der Peugeot war ja nicht unser erstes offenes Auto gewesen. Den Spaß am Offenfahren haben wir schon lange entdeckt.

Noch vor dem Peugeot nannten wir eine 240-PS-Granate unser eigen, den Honda S2000 Roadster. Den letzten in elegantem dunkelgrau metallic (aber mit roten Ledersitzen!). Wir fuhren insgesamt zwei dieser puristischen Fahrmaschinen mit dem ungeheuren Vorwärtsschub.

Harlesiel oder der Wilhelmshavener Helgolandkai waren auch damit beliebte Ziele. Salzluft, Nordseebrise, das ist im offenen Auto ein unbeschreibliches Erlebnis.

Doch zurück zur Headline: Ich fahre seit 1983 Sportwagen. Und schon der erste, ein VW Scirocco GT mit bescheidenen 85 PS hatte zumindest ein großes Schiebedach. Wie auch sein Nachfolger, das erste 110 PS starke CRX-Coupe von Honda, das ich mir im Herbst 1985 zulegte. Dessen Schiebedach war riesig dimensioniert und fuhr deshalb auch nach außen aus, wenn es den Himmel über dem Fahrer freigab. Fast also schon ein Cabrio.


Der CRX Targa, das erste "richtig" offene Auto

Honda hat eine Modellpolitik, die ich - in aller Bescheidenheit - als "eigenartig" bezeichne. Zwei dieser Coupés mit Cabrio-Feeling fuhr ich, dann wurde seine Produktion eingestellt.

Der Nachfolger war ein zweisitziger Targa. Diesen neuen CRX gab es mit 135 PS als ESi oder mit 160 PS als VTI.

Und bei diesem Auto habe ich bereits ein sehr nützliches Zubehörteil schätzen gelernt: den Heckspoiler, der dem Wagen deutlich mehr Anpreßdruck auf den Hinterrädern verleiht und somit für eine satte Straßenlage auch bei hohen Geschwindigkeiten sorgt. Weshalb auch bei unserem Peugeot von Anfang an ein solcher Spoiler mit erworben wurde.

Peugeot hat diese Teile nicht selbst im Angebot, so daß man auf Tuner wie Musketier oder Frenchpower zurückgreifen muß.

... und zwischendurch dann doch ein geschlossenes Coupé

Hatte ich nicht geschrieben, Honda habe eine eigenartige Modellpolitik? Nach 6 Jahren und zwei CRX Targas wurde auch dessen Produktion eingestellt!

Der gerade neu vorgestellte S2000 mit seinen damals 230 PS zu einem Preis von 60.000,-- DM war uns erstmal doch "eine Nummer zu groß". Der weiße Integra Type R (190 PS, 230 km/h schnell) war da schon etwas "preiswerter". Trotzdem auch er z.B. nur Bridgestone Potenza Schlappen aufgezogen kriegen durfte.

90.000 Kilometer haben wir in den drei Jahren mit ihm "abgerissen" und zwischen Dreieck Walsrode und Bremen durfte er das ein oder andere Mal seine ganze Potenz ("grollen, fauchen, jubeln") ausspielen. Ein rassereiner Rennwagen mit Straßenzulassung! Den zu fahren auch meiner Frau einen Riesenspaß machte. Besonders, wenn sich irgendwelche Macho-Typen mit ihr "Ampel-Spurt-Rennen" liefern wollten. Da hat so mancher dieser Möchtegerns vor Zorn ins Lenkrad gebissen!

Back to the roots: der S2000

Aber, großes aber, er hatte noch nicht mal ein Schiebedach. Das passte bei seiner Leichtbauweise einfach nicht rein. Und wenn der Sommer heiß ist, dann ist das nicht schön. Da wird es im Cockpit schnell verdammt heiß. Denn eine Klimaanlage hatte die Rennmaschine mit den körpernahen Recaro Speed Schalensitzen verständlicherweise auch nicht.

Dann haben wir uns doch noch den S2000 gekauft. Der erste, der rote Renner, war ein wahrer Eye-Catcher. Doch den hat uns nach zwei Jahren, im August 2004, eine bei Rot über die Kreuzung bretternde Dame leider verschrottet. Und weil grad einer rumstand sind wir dann auf das unauffällige Silber umgestiegen.

Zurück zum Peugeot 207 CC: wenig durstig

Mit den S2000 musste ich Super Plus oder V-Power tanken. Beim Peugeot tue ich das nur, wenn's kein "normales" Super an der Tankstelle gibt. Denn E10 kommt mir nicht in die Tüte, äh, in den Tank.

Und derweil die hochdrehenden Roadster (bis über 9.000 U/Min.) anständige Säufer gewesen sind, so ist der 207 CC sehr maßvoll. Im Schnitt 7 Liter auf 100 Kilometer kann man nicht anders bezeichnen.

Auf meinem YouTube-Kanal habe ich über das Franzosen-Cabrio eine Playlist zusammengestellt.

Mittwoch, 28. September 2011

Langjährige Weggefährten ....

... sind es auf jeden Fall wert, ihnen öfter mal seine Anerkennung auszusprechen. Und so ein langjähriger Gefährte (seit dem 30. April 2007) ist unser Peugeot 207 CC.

Nächste Woche geht er zum 120.000-er Kundendienst. Das ist ein anständiges Pfund, was da in viereinhalb Jahren zusammengekommen ist.



Ob Sommer oder Winter, der Franzose verrichtet seinen Dienst. Ohne Ausfälle. Zuverlässig. Was man in früheren Zeiten von französischen Autos nun ja nicht immer und jederzeit gewohnt war.

Ob Landstraße oder Autobahn, der Peugeot 207 CC überzeugt mit einem Fahrverhalten, das (fast) Roadster-Qualitäten hat.

Den nächsten Winter werden wir noch gemeinsam verbringen und dann sehen, daß er in gute Hände kommt.

Der Nachfolger ist schon konfiguriert: er wird nevadarot sein. Und ein 155 THP. Denn der Turbo ist nicht nur 220 km/h schnell, sondern er verfügt auch über ein Sechs-Gang-Getriebe (das ich seit dem Honda S2000 schmerzlich vermisste) und zieht bereits ab 2.000 U/Min. kräftig durch (der 120 Sport lässt sich da bis 3.000 Umdrehungen Zeit, bevor er richtig loslegt).

Der Heckspoiler von Musketier oder Frenchpower wird wieder obligatorisch sein. Und für ein optimiertes Fahrfeeling ist das besser konturierte Lederlenkrad des (nicht mehr gebauten) RC bzw. Roland Garros drin (wer weiß, vielleicht gibt's ja doch irgendwann noch ein Momo als Zubehör für den Peugeot, so wie es im S2000 serienmäßig drin war). Und Recaro Speed Sportsitze (wie wir sie serienmäßig in unserem Honda Integra Type R hatten). Denn die Seriensitze haben für einen über 180 Zentimeter großen Menschen wie mich eine zu kurze Beinauflage und eine unzureichende Unterstützung im Schulterbereich. Und das ist schlecht. Speziell auf Langstrecken. Ein echter Kritikpunkt an einem ansonsten begeisternden Fahrzeug.

Dienstag, 27. September 2011

Herbstreise Elsaß

Ob Honda S2000 Roadster oder Peugeot 207 CC Cabrio, ob 240 oder "nur" 120 oder 155 PS, ob V-Tec, Turbo oder VTI, Convertibles sind die optimalen Fahrzeuge für einen herbstlichen Kurz-Trip über die französische Grenze.

Zum Beispiel nach Riquewihr, das gern das elsässische Rothenburg genannt wird, unter anderem auch deswegen, weil auch dort Käthe Wohlfahrt einen Weihnachts-Laden betreibt.



Riquewihr (zu deutsch: Reichenweiher) im Oberelsaß im französischen Department Haut-Rhin (68, Oberrhein) nahe Colmat begeistert mit seiner malerischen mittelalterlichen Altstadt.



Uttenhoffen im Hanauerland (Hanauer Land) --- Eine Besonderheit des Hanauerlandes im Elsaß sind die in kobaltblau gestrichenen Häuser. Früher war dieses Blau die Farbe der Häuser der armen Hugenotten, die sich weiß oder ocker nicht leisten konnten. Das kobaltfarbene Blau war ein Abfallprodukt der Bleiherstellung und deshalb gesundheitsschädigend. Heute enthält die blaue Farbe natürlich kein Blei mehr.



Auf Fototour unterwegs im Elsaß, an der Route des Vins, der elsässer Weinstraße, und in den Vogesen. Muster auch meiner künstlerischen Fotoarbeiten (Fotografiken und Colorierungen). Wir sind unterwegs in Riquewihr, Kaysersberg und am Lac Noir und am Lac Blanc, aus deren Wasserkraft durch ein unterirdisches Kraftwerk Strom gewonnen wird. Auch ein kleiner Abstecher nach Strasbourg ist dabei.

Wir sind Ihre Spezialisten für Reisethemen.

Unsere Flyer Reise und Gastronomie.
Bilder und Geschichten aus dem Elsaß liefern wir auch auf einer Themen-CD.