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Dienstag, 1. Mai 2012

Der Mai ist gekommen

Der 1. Mai 2012 bescherte uns ein herrliches Wetter. So muß es sein am Tag der Arbeit!

Und wir nutzten dieses herrliche Wetter für einen Ausflug nach Heilsbronn (im mittelfränkischen Landkreis Ansbach) und besuchten das dortige Münster.



Das ehemalige Zisterzienser-Kloster, das seit der Reformation evangelisch ist, war vom 13. bis zum 17. Jahrhundert die Grablege der Hohenzollern. Diese waren die ersten Burggrafen von Nürnberg gewesen und dann Markgrafen von Brandenburg-Ansbach-Bayreuth.

Und gestern war der erste Tag für diese Saison, an dem wir im offenen Cabrio fuhren. Der folgende Clip zeigt unsere Rückfahrt von Heilsbronn nach Nürnberg.



Ausflugsziele in Franken

Auch im Landkreis Ansbach liegt Rothenburg o.d.T., eines der Kleinode an der Romantischen Straße.

Das Rathaus von Rothenburg ob der Tauber. Hier soll im Dreißigjährigen Krieg der Bürgermeister Nuschel die Stadt vor den Schweden gerettet haben indem er einen Humpen mit mehreren Litern Wein in einem Zug ausgetrunken habe. In Erinnerung an dieser Meistertrunk veranstaltet die Perle des Mittelalters alljährlich die Meistertrunk-Festspiele.

In Rothenburg ist auch das ganze Jahr Weihnachten: im Weihnachts-Laden der Käthe Wohlfahrt. Und ihren zweiten Laden, natürlich viel kleiner als die beiden Geschäfte in Rothenburg, hat sie im elsässischen Riquewihr (folgendes Bild), das man auch deswegen gerne das elsässische Rothenburg nennt.

Gleichfalls an der Romantischen Straße, aber nicht mehr in Franken, sondern in Schwaben, liegt Nördlingen im Donauries.

Montag, 3. Oktober 2011

Es freut mich sehr ...

... daß ich durch meine vielfältigen Artikel und Filme über unseren spritzigen Franzosen Peugeot 207 CC wohl doch bei einer Reihe von eifrigen Lesern die Freude am Cabrio-Fahren wecken konnte. Es freut mich umsomehr als doch auch einige ihre Freude an diesem schnittigen Blech-Klappdach-Cabrio entdecken durften. En passant: diesen Dachmechanismus hat Peugeot schon in den 20-er Jahren erfunden.

In der "Neuzeit" des Automobils sah man ihn dann als erstes am Mercedes SLK-Roadster. Aber auch schon das Vorgängermodell des 207-er Cabrios, der 206 CC, war mit diesem pfiffigen Mechanismus ausgestattet.

Frischluftvergnügen seit 28 Jahren

Der Peugeot war ja nicht unser erstes offenes Auto gewesen. Den Spaß am Offenfahren haben wir schon lange entdeckt.

Noch vor dem Peugeot nannten wir eine 240-PS-Granate unser eigen, den Honda S2000 Roadster. Den letzten in elegantem dunkelgrau metallic (aber mit roten Ledersitzen!). Wir fuhren insgesamt zwei dieser puristischen Fahrmaschinen mit dem ungeheuren Vorwärtsschub.

Harlesiel oder der Wilhelmshavener Helgolandkai waren auch damit beliebte Ziele. Salzluft, Nordseebrise, das ist im offenen Auto ein unbeschreibliches Erlebnis.

Doch zurück zur Headline: Ich fahre seit 1983 Sportwagen. Und schon der erste, ein VW Scirocco GT mit bescheidenen 85 PS hatte zumindest ein großes Schiebedach. Wie auch sein Nachfolger, das erste 110 PS starke CRX-Coupe von Honda, das ich mir im Herbst 1985 zulegte. Dessen Schiebedach war riesig dimensioniert und fuhr deshalb auch nach außen aus, wenn es den Himmel über dem Fahrer freigab. Fast also schon ein Cabrio.


Der CRX Targa, das erste "richtig" offene Auto

Honda hat eine Modellpolitik, die ich - in aller Bescheidenheit - als "eigenartig" bezeichne. Zwei dieser Coupés mit Cabrio-Feeling fuhr ich, dann wurde seine Produktion eingestellt.

Der Nachfolger war ein zweisitziger Targa. Diesen neuen CRX gab es mit 135 PS als ESi oder mit 160 PS als VTI.

Und bei diesem Auto habe ich bereits ein sehr nützliches Zubehörteil schätzen gelernt: den Heckspoiler, der dem Wagen deutlich mehr Anpreßdruck auf den Hinterrädern verleiht und somit für eine satte Straßenlage auch bei hohen Geschwindigkeiten sorgt. Weshalb auch bei unserem Peugeot von Anfang an ein solcher Spoiler mit erworben wurde.

Peugeot hat diese Teile nicht selbst im Angebot, so daß man auf Tuner wie Musketier oder Frenchpower zurückgreifen muß.

... und zwischendurch dann doch ein geschlossenes Coupé

Hatte ich nicht geschrieben, Honda habe eine eigenartige Modellpolitik? Nach 6 Jahren und zwei CRX Targas wurde auch dessen Produktion eingestellt!

Der gerade neu vorgestellte S2000 mit seinen damals 230 PS zu einem Preis von 60.000,-- DM war uns erstmal doch "eine Nummer zu groß". Der weiße Integra Type R (190 PS, 230 km/h schnell) war da schon etwas "preiswerter". Trotzdem auch er z.B. nur Bridgestone Potenza Schlappen aufgezogen kriegen durfte.

90.000 Kilometer haben wir in den drei Jahren mit ihm "abgerissen" und zwischen Dreieck Walsrode und Bremen durfte er das ein oder andere Mal seine ganze Potenz ("grollen, fauchen, jubeln") ausspielen. Ein rassereiner Rennwagen mit Straßenzulassung! Den zu fahren auch meiner Frau einen Riesenspaß machte. Besonders, wenn sich irgendwelche Macho-Typen mit ihr "Ampel-Spurt-Rennen" liefern wollten. Da hat so mancher dieser Möchtegerns vor Zorn ins Lenkrad gebissen!

Back to the roots: der S2000

Aber, großes aber, er hatte noch nicht mal ein Schiebedach. Das passte bei seiner Leichtbauweise einfach nicht rein. Und wenn der Sommer heiß ist, dann ist das nicht schön. Da wird es im Cockpit schnell verdammt heiß. Denn eine Klimaanlage hatte die Rennmaschine mit den körpernahen Recaro Speed Schalensitzen verständlicherweise auch nicht.

Dann haben wir uns doch noch den S2000 gekauft. Der erste, der rote Renner, war ein wahrer Eye-Catcher. Doch den hat uns nach zwei Jahren, im August 2004, eine bei Rot über die Kreuzung bretternde Dame leider verschrottet. Und weil grad einer rumstand sind wir dann auf das unauffällige Silber umgestiegen.

Zurück zum Peugeot 207 CC: wenig durstig

Mit den S2000 musste ich Super Plus oder V-Power tanken. Beim Peugeot tue ich das nur, wenn's kein "normales" Super an der Tankstelle gibt. Denn E10 kommt mir nicht in die Tüte, äh, in den Tank.

Und derweil die hochdrehenden Roadster (bis über 9.000 U/Min.) anständige Säufer gewesen sind, so ist der 207 CC sehr maßvoll. Im Schnitt 7 Liter auf 100 Kilometer kann man nicht anders bezeichnen.

Auf meinem YouTube-Kanal habe ich über das Franzosen-Cabrio eine Playlist zusammengestellt.

Mittwoch, 28. September 2011

Langjährige Weggefährten ....

... sind es auf jeden Fall wert, ihnen öfter mal seine Anerkennung auszusprechen. Und so ein langjähriger Gefährte (seit dem 30. April 2007) ist unser Peugeot 207 CC.

Nächste Woche geht er zum 120.000-er Kundendienst. Das ist ein anständiges Pfund, was da in viereinhalb Jahren zusammengekommen ist.



Ob Sommer oder Winter, der Franzose verrichtet seinen Dienst. Ohne Ausfälle. Zuverlässig. Was man in früheren Zeiten von französischen Autos nun ja nicht immer und jederzeit gewohnt war.

Ob Landstraße oder Autobahn, der Peugeot 207 CC überzeugt mit einem Fahrverhalten, das (fast) Roadster-Qualitäten hat.

Den nächsten Winter werden wir noch gemeinsam verbringen und dann sehen, daß er in gute Hände kommt.

Der Nachfolger ist schon konfiguriert: er wird nevadarot sein. Und ein 155 THP. Denn der Turbo ist nicht nur 220 km/h schnell, sondern er verfügt auch über ein Sechs-Gang-Getriebe (das ich seit dem Honda S2000 schmerzlich vermisste) und zieht bereits ab 2.000 U/Min. kräftig durch (der 120 Sport lässt sich da bis 3.000 Umdrehungen Zeit, bevor er richtig loslegt).

Der Heckspoiler von Musketier oder Frenchpower wird wieder obligatorisch sein. Und für ein optimiertes Fahrfeeling ist das besser konturierte Lederlenkrad des (nicht mehr gebauten) RC bzw. Roland Garros drin (wer weiß, vielleicht gibt's ja doch irgendwann noch ein Momo als Zubehör für den Peugeot, so wie es im S2000 serienmäßig drin war). Und Recaro Speed Sportsitze (wie wir sie serienmäßig in unserem Honda Integra Type R hatten). Denn die Seriensitze haben für einen über 180 Zentimeter großen Menschen wie mich eine zu kurze Beinauflage und eine unzureichende Unterstützung im Schulterbereich. Und das ist schlecht. Speziell auf Langstrecken. Ein echter Kritikpunkt an einem ansonsten begeisternden Fahrzeug.

Dienstag, 27. September 2011

Herbstreise Elsaß

Ob Honda S2000 Roadster oder Peugeot 207 CC Cabrio, ob 240 oder "nur" 120 oder 155 PS, ob V-Tec, Turbo oder VTI, Convertibles sind die optimalen Fahrzeuge für einen herbstlichen Kurz-Trip über die französische Grenze.

Zum Beispiel nach Riquewihr, das gern das elsässische Rothenburg genannt wird, unter anderem auch deswegen, weil auch dort Käthe Wohlfahrt einen Weihnachts-Laden betreibt.



Riquewihr (zu deutsch: Reichenweiher) im Oberelsaß im französischen Department Haut-Rhin (68, Oberrhein) nahe Colmat begeistert mit seiner malerischen mittelalterlichen Altstadt.



Uttenhoffen im Hanauerland (Hanauer Land) --- Eine Besonderheit des Hanauerlandes im Elsaß sind die in kobaltblau gestrichenen Häuser. Früher war dieses Blau die Farbe der Häuser der armen Hugenotten, die sich weiß oder ocker nicht leisten konnten. Das kobaltfarbene Blau war ein Abfallprodukt der Bleiherstellung und deshalb gesundheitsschädigend. Heute enthält die blaue Farbe natürlich kein Blei mehr.



Auf Fototour unterwegs im Elsaß, an der Route des Vins, der elsässer Weinstraße, und in den Vogesen. Muster auch meiner künstlerischen Fotoarbeiten (Fotografiken und Colorierungen). Wir sind unterwegs in Riquewihr, Kaysersberg und am Lac Noir und am Lac Blanc, aus deren Wasserkraft durch ein unterirdisches Kraftwerk Strom gewonnen wird. Auch ein kleiner Abstecher nach Strasbourg ist dabei.

Wir sind Ihre Spezialisten für Reisethemen.

Unsere Flyer Reise und Gastronomie.
Bilder und Geschichten aus dem Elsaß liefern wir auch auf einer Themen-CD.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Mit dem Cabrio durch den Winter

Rein in die Schneehaufen, raus aus den Schneehaufen. Einparken und ausparken ist interessant in diesen Zeiten. Geht aber sehr gut mit unserer französischen "Open-Air-Rennsemmel".



So kommt man los zu den notwendigen Einkäufen. Morgen ist Silvester. Da muß Schampus gekauft werden, Lachs, Kaviar und Remoulade.

Ein auch im Winter voll alltagstaugliches Cabrio: der Peugeot 207 CC. Das französische Klappdach-Cabrio stellt auch im Winter im Dezember 2010 seine Tauglichkeit unter Beweis. Mobil bei jedem Wetter. Mit diesem Auto kommt man auch durch die streusalzfreie Franken-Metropole Nürnberg. Wird auch weiter notwendig sein, denn der Main-Donau-Kanal, über den der Salznachschub kommen sollte, wird wohl ab Neujahr gesperrt werden.

Ähnliche Artikel/Filme:
> Winterlicher Fahrspaß mit Roadstern, Targas und Cabrios
> Vorsicht, Dachlawinen!

Sonntag, 21. November 2010

Die Hunderttausend sind überschritten ....

... und zwar bereits um mehr als tausend Kilometer. Und er läuft und läuft und läuft. Wie auch dereinst mein VW Käfer.



Und Deutschlands beliebtestes Cabrio wird uns auch über Winter wieder gute Dienste leisten. Denn Cabrios und Roadster machen auch im Winter Spaß.



Wenn dann die warme Jahreszeit wieder vor der Tür steht, dann ist zu erwarten, daß unser Flitzer vielleicht doch einen würdigen Nachfolger finden wird.



Aber es wird wieder ein 207 CC sein (denn noch gibt es den RCZ Roadster nicht), ein Turbo. Und er wird rot sein. Denn rot ist einfach die schönste Farbe für so ein sportliches Auto.

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Mittwoch, 3. November 2010

Traumauto: Der Peugeot RCZ

Im April war ich ihm das erste Mal begegnet: dem Peugeot RCZ, diesem faszinierenden französischen Sportwagen. Und eigentlich hätte ich schon längst einen Fahrbericht über diesen Renner machen wollen. Leider hat die Zeit nie so richtig gepasst oder ein Vorführ-Fahrzeug war just dann nicht verfügbar, wenn es bei uns päßlich gewesen wäre.

Schade drum. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Bzw. was lange währt wird endlich gut. Wird schon noch klappen.

Sei's drum. Jüngst in der Pfalz hatten wir mit unserem eigenen kleinen Renner, dem Peugeot 207 CC, einen Platten.

Und mit dem Notrad, mit dem man maximal 80 km/h fahren darf und höchstens 50 Kilometer, pirscht man nicht von Pirmasens nach Nürnberg. Denn das sind 350 Kilometer.

Das Autohaus Schwinn in Pirmasens, unsere quasi zweite "recommended" Peugeot-Werkstatt (Nummer Eins ist unser hiesiges Autohaus Fröhlich,) hat uns freundlich und zuverlässig (und preisgünstig!) aus der Patsche geholfen.

Und da stand er wieder, dieser automobile Traum!

Klar, daß man sich die Wartezeit aufs eigene Auto dann mit einem kleinen Clip und Fotos des Traumwagens verkürzt.



Paßt ja auch hervorragend in meine Playlist "Traumautos".



So en passant bemerkt erinnert mich der RCZ in seiner Version mit 200 PS sehr an unseren von 1999 bis 2002 gefahrenen Honda Integra Type R. Was die Ausstattung, die Größe und die Fahrleistungen angeht.

Während der allerdings mit seinen 190 PS eine brutale Fahrmaschine gewesen war ("grollen, fauchen, jubeln"), sozusagen ein rassereiner Rennwagen mit Straßen-Zulassung, verspricht der RCZ einen, wenn auch sportlichen, so doch kultivierteren Fahrspaß.

- Mehr zum Stichwort Peugeot
- Mehr zum Stichwort Sportwagen

P.S. / Update (04.11.2010):

Ich war ja nun heute hier in Nürnberg in der Werkstatt, um die Winterreifen montieren zu lassen. Und in dem Zusammenhang gleich noch was zum Service von Peugeot. Das dauerte ungefähr 1 1/2 Stunden. War viel Betrieb. Und da ich keine Lust hatte, wieder so viel Espresso zu trinken und zum Rauchen auf dem Hof rumzustehen, gab es eine Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Kostenlos natürlich.

Das nenne ich wahrhaft kundenfreundlich! Und das trägt auch enorm zur Markentreue bei. Bei mir jedenfalls.

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Dienstag, 10. August 2010

Auto-Fotos

Chaînes des Alpilles bei Saint-Remy-de-Provence in Südfrankreich,
Honda S2000 Roadster

Sportwagen Roadster und Cabrios gehören gewiß mit zum Faszinierendsten (s. auch), was es auf vier Rädern gibt. Und sie gehören zu meinen beliebtesten Motiven. Nicht nur - aber auch - weil ich selbst seit 1983 Sportwagen, Targas, Roadster und Cabrios fahre.

Zu den absoluten - und seltenen - Stars gehört m.E. der S2000, ein puristischer Roadster des japanischen Herstellers Honda.



Eine Hommage an unsere beiden Honda S2000 Roadster. Dieser japanische Sportwagen ist eine faszinierende Fahrmaschine. 240 PS, hochdrehend bis 9.000 U/min., das verspricht Leistung pur. Auf kurvenreichen Corniches, die man dank der hervorragenden Straßenlage und des griffigen Momo-Lederlenkrades mit Bravour meistert.

It's a tribute to our both Honda S2000 Roadster we drove from 2002 to 2007. It's a really fun-making sportscar, especially on narrow and twisting country roads. With those cars we visited Britanny in France. Therefore most pictures are taken there. But also here in Germany and in winter times we had fun with it.

Un hommage à nos roadsters Honda S2000. Avec cette voiture de sport nous avons visité la Bretagne plusieurs fois. Pourquoi la plupart des images sont prises la-bas.


Wir haben mit dem S2000 nicht nur vielfach die Bretagne bereist, sondern auch die Provence in Südfrankreich. Eine Region mit einmaligem und unverwechselbaren Flair, mit kultureller und ethnischer Vielfalt. Das alte Land Oc der Troubadoure.

Gerade die engen und kurvenreichen (und schlecht gesicherten!) Straßen der Chaîne des Alpilles oder des Luberon sind eine wahre Herausforderung für den ambitionierten Roadsterfahrer.

Die Franzosen, und ganz speziell natürlich die Südfranzosen, das ist eine automobile Nation. Hier erregen Sportwagen noch ungeteilte Aufmerksamkeit und man wird geradezu (besonders von den Jungs) mit Fragen bombardiert. Selbst wenn neben einem ein Cooper steht, der doch nun auch eine veritable Rennmaschine ist.

Unser persönlicher Tip fürs Logis:

Website des Hotels: Les Vignes Blanches
(Fotos oben und unten: © Franz Roth)



Technik für Auto-Fotos:

Auto-Fotos und Reportagen mache ich auch zur Verwendung in Kundenmagazinen der Hersteller. Und dabei geht es darum, den Spaß-Faktor rüberzubringe. D.h. die Fotos sollen authentisch ("Life & alive") sein und gleichzeitig das Lebensgefühl vermitteln, das die "Message" des jeweiligen Autos ist. Denn Autos sind bekanntermaßen nicht nur Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu kommen.

Meine Bilder mache ich mit den Nikkoren 2,8/20 mm, 2,0/35 mm, 1,4/85 mm und 2,8/180 mm. Seltener kommen das Nikkor-Zoom 2,8/80-200 mm und das Tamron 2,8/300 mm zum Einsatz.

Die Weitwinkel sind im Regelfall mit Polfilter bestückt und werden in Verbindung mit einem Fill-In-Flash (1 Blende Unterbelichtung) eingesetzt. Ich arbeite durchgängig mit Blende 5,6.

Wenn man Autos fotografiert, dann sollte man - wie bei allen Sujets - bereits bei der Aufnahme an mögliche Verwendungen denken. Etwa auch an Taschenbuchtitel. Das heißt: In Querformaten, aber auch in Hochformaten fotografieren. Und dabei ist auch immer an die Typographie zu denken. Und zwar großzügig. Dazu ein Beispiel, bei dem ich mal selbst quasi ein Buchcover designt habe und es dem unbearbeiteten Roh-Foto gegenüberstelle.

Ich denke, auch wenn ich Autos ablichte, immer in Aufmachern. In Magazinen. Ich denke auch in Doppelseiten. Das heißt, immer Variationen aufnehmen. Auch solche mit "Fleisch". Für Texteinblendungen, für die Typographie. Material, mit dem der Layouter arbeiten und "spielen" kann. Folgend zwei solcher "Spielereien" von mir.


Last but not least noch der Clip zu unserem aktuellen Flitzer Peugeot 207 CC.



Mehr als drei Jahre fahren wir nun unseren Peugeot 207 CC und mehr als 90.000 Kilometer hat er mittlerweile "abgerissen". Grund genug, ihm nochmal einen Film zu widmen. Eine Art von Liebeserklärung an unsere unermüdliche Fahrmaschine. Denn nach den drei Jahren sind wir von unserem Franzosenflitzer noch immer begeistert. Er ist nicht nur frech, sondern auch sportlich und agil. Er bietet Fahrspaß mit Roadster-Qualitäten. Und das können wir durchaus beurteilen, fuhren wir doch vorher zwei 240 PS starke Honda S2000 (erst einen roten, dann den silbernen, den man im Vorspann des Films sieht). Doppelt so stark motorisiert, aber auch mindestens doppelt so durstig. Manchmal fehlt einem zwar doch etwas wehmütig dieser gewaltige Schub des höchstdrehendsten Seriensportwagens der Welt, doch (man ist ja bescheiden heutzutage) auch der Peugeot hat keinen schlechten Anzug. Und ob ein Auto nun 240 km/h schnell ist oder "nur" 210, das dürfte heutigentags ziemlich egal sein. En passant: eine wesentliche Modifikation haben wir an dem Fahrzeug vorgenommen. Das ist der Heckspoiler, der für eine wesentlich bessere Straßenlage sorgt. Denn speziell in schnell gefahrenen langgezogenen Autobahnkurven war das Fahrzeug etwas "schwammig" (in seinem Mutterland Frankreich ist ja Tempolimit 130 km/h auf Autobahnen und bis zu ziemlich genau dieser Geschwindigkeit lag er wie ein Brett auf der Straße, aber darüber hinaus war's ohne den Spoiler etwas kritisch). Diese Spoiler gibt es nicht bei Peugeot, sondern bei Tunern wie Musketier oder Frenchpower. Und was mir persönlich noch abgeht, das ist ein kleineres und besser konturiertes Lederlenkrad. Auch das aus dem 207 RC (das es im Modell Roland Garros gibt) ist noch zu groß für ein solch sportliches Auto.

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