Sonntag, 11. April 2010

Die Saison hat begonnen, der Grünspecht ist da und alles hier wird ein bißchen anders werden

Das ist schöner als Ostereier finden: am Ostersonntag ist er erstmals wieder in unseren Garten eingeflogen. Der Grünspecht. Der Picus viridis. Der Green Woodpecker. Neben dem Eichelhäher, der uns ebenfalls besucht, mein erklärter Lieblingsvogel. Und ein schöner Beweis für die Artenvielfalt im Naturgarten. Und spätestens mit ihm steht die Saison nicht nur vor der Tür, sondern nun hat sie wirklich begonnen.

Hier ändert sich was?

Ja, hier auf dem Blog wird sich einiges ändern. Er wird mehr ratgeber- und serviceorientiert werden. Und persönlicher. Und er wird sich auch wesentlich mehr als bisher auch an die Hobby-Fotografen wenden, sei es der reine Fotoliebhaber oder der sogenannte Semi-Profi. Denn daß auch das Amateurlager durchaus dankbar ist für hilfreiche Tipps und Kniffe steht sicher außer Frage.

Tipps & Kniffe, konstruktiv und ohne zu nörgeln

"Wie kann man bloß ...", "Nie ohne das und das", "Immer nur so und so", das sind didaktisch wenig hilfreiche Phrasen. Leider neigen wir, die wir uns Profis nennen, allzuleicht dazu, unsere persönlichen Auffassungen und Erfahrungen zum Evangelium zu erheben. Ich gestehe, auch selbst nicht ganz frei von solchen "Neigungen" zu sein. Aber ich werde sie künftig stärker "im Zaum halten".

Nicht, daß ich nun plötzlich nicht mehr meine Meinung äußern würde. Das bestimmt nicht. Aber ich werde versuchen, sie zu begründen. Das Warum und Weshalb, das diese Meinung verursacht hat. Nicht nach dem Motto: "Das ist so. Punkt." Kurz und bündig: mehr Sachlichkeit, mehr Austausch. Mehr Überzeugung und mehr Didaktik.

Nur, was man mit Freude macht, das macht man auch mit Erfolg

Allen Unkenrufen zum Trotz ("Die Fotografie ist tot!") ist für mich persönlich das noch junge Jahr 2010 bislang ein erfolgreiches Jahr. Und ich habe dabei eine bemerkenswerte Erfahrung gemacht: je "amateurhafter" (Amateur = frz. Liebhaber) ich an meine Projekte herangehe, je mehr Spaß sie mir also machen, desto erfolgreicher verlaufen sie.

Mit Spaß und Freude, zugleich mit Einsatz und Engagement für die Bedürfnisse meiner Leser, werde ich also auch dieses (diesen) Foto-Blog fortführen. Auf einem hoffentlich professionell hohen Niveau, aber ohne den Anspruch, der "Weisheit letzten Schluß" zu kennen.


Aus der Praxis für die Praxis

Das soll auch künftig mein Leitsatz sein. Ich nehme mein ganz persönliches Erfahrungsfeld als Basis für Tipps und Anregungen. Sozusagen zur Nachahmung empfohlen. Seine eigenen persönlichen Erfahrungen mit meinen Tipps muß natürlich dann auch jeder für sich ganz persönlich sammeln. Der eine wird davon profitieren, ein anderer vielleicht nicht.

Ein Beispiel könnte etwa sein, wie man mit geringem Aufwand und relativ geringen (auch finanziellen) Mitteln eine dieser so wahnsinnig leichten und deshalb zum "Verzittern" neigenden Handycams stabilisieren kann, ohne immer ein schweres Stativ zu benutzen und damit seine Mobilität zu beschränken.

Ein weiteres könnte sein, wie man mit "List und Tücke" geeignetes (aber nicht unbedingt teures) Equipment zielführend einsetzt.

Oder wie ich quasi vom Küchentisch aus ...

... Natur vorm Fenster filmen und fotografieren kann.

Wenn ich ein bißchen "Gehirnschmalz" in meine Vorbereitungen investiere. Wobei ich zu diesen Vorbereitungen (wer denn die Möglichkeit dazu hat) es auch durchaus zähle, den eigenen Garten zu einem Naturgarten mit großer Artenvielfalt zu gestalten.

Anregungen, Vorschläge und (konstruktive!) Kritik sind gerne willkommen.

Ähnliches: Garten-Paparazzi arbeiten auch im Winter ...

Kommentare: