Mittwoch, 14. April 2010

Afghanistan

Zwei Filme des ZDF, die ich für sehenswert halte.

1. Die Afghanistan-Lüge:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst/#/beitrag/video/1013594/Die-Afghanistan-Lüge

2. Spaziergang durch ein friedliches Kabul:

http://www.youtube.com/user/zdf?blend=1&ob=4#p/search/15/4_pMIdRpP04


Updated (16.04.2010):

In Anbetracht der gestrigen tragischen Ereignisse im Raum Baghlan (siehe auch meine Kommentierungen) möchte ich auch meinen Artikel "Im Gedenken" nochmals in Erinnerung bringen.

Und im Zusammenhang mit Baghlan die Bemerkung, daß der Angriff auf ein mit internationalem Schutzzeichen gekennzeichnetes Sanitätsfahrzeug, dessen Besatzung verwundeten Kameraden medizinische Hilfe bringen will, nicht nur der eklatantes Verstoß gegen das Kriegsvölkerrecht ist, sondern ganz generell das Heimtückischste und Hinterhältigste, dessen sog. "Kämpfer" fähig sein können. So können nur Nicht-Kombattanten handeln, Partisanen und Guerillas. Terroristen.

Kommentare:

  1. Erneut sind 4 deutsche Soldaten in Afghanistan gefallen

    Es sind keine zwei Wochen her, daß 3 Soldaten im Gefecht gegen einen heimtückischen Feind zu Tode gekommen sind und nun sind heute erneut (und erneut in heimtückischem Hinterhalt) 4 Kameraden gefallen.

    Ich werde hier nun nicht in populistischer Manier den sofortigen Abzug unserer Truppen fordern.

    Aber, wie die Soldaten im Einsatz, die sofortige Verbesserung der Ausrüstung und Bewaffnung. Und die bessere Vorbereitung auf die Gefechtssituation eines Guerillakampfes.

    Unsere Frauen und Männer bauen in Afghanistan keine Brücken und Schulen oder graben Brunnen. Seit mindestens einem Jahr sind sie im permanenten Kampfeinsatz.

    Und davor können und dürfen weder Politik noch deutsche Öffentlichkeit die Augen verschließen.

    Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), BMVg, hat nach seiner überzeugenden Rede in Selsingen einen weiteren Schritt getan und die Verlegung schwerer Waffen angekündigt und er ist - Respekt, Herr Minister! - umgehend nach Afghanistan zurückgekehrt.

    Wir alle haben die verdammte Pflicht und Schuldigkeit (und ich sage das auch als ehemaliger militärischer Führer), unseren Soldaten endlich Rückhalt zu geben.

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  2. ... und es muß der deutschen Justiz endlich klarwerden, daß sie nicht gegen deutsche Soldaten ermittelt, die im Einsatz töten.

    Das sind keine Tötungsdelikte nach deutschem Strafrecht!

    Ganz juristisch: die Bundeswehr hat ein Mandat in einem "bewaffneten nicht internationalen Konflikt". Und dafür gilt nicht das deutsche Strafrecht, sondern das humanitäre Kriegsvölkerrecht!

    Es ist ein Unding, daß ein Soldat im Gefecht tötet und sich dafür vor der deutschen Justiz verantworten muß !!!!

    Und dies gilt auch für Oberst Klein und den Luftangriff vom September letzten Jahres.

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  3. Zusammenfassung: Nach den Gefechten bei Baghlan

    Potsdam/Baghlan, 16.04.2010, Einstellzeit: 9.45 Uhr.

    Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg ist bei den Soldaten in Mazar-e Sharif.

    Nach dem Ende der Gefechte bei Baghlan, in dessen Verlauf nacheinander ein geschütztes Fahrzeug vom Typ Eagle IV und ein geschütztes Sanitätsfahrzeug vom Typ Yak beschossen wurden, befinden sich Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, zurzeit bei den Soldaten im Feldlager von Mazar-e Sharif.

    Bei dem mehrstündigen Gefecht vom 15. April sind vier deutsche Soldaten gefallen. Fünf deutsche Soldaten wurden verwundet, vier davon schwer.

    Bei den gefallenen Soldaten handelt es sich um einen 24-jährigen Stabsunteroffizier und einen 32-jährigen Hauptfeldwebel aus dem Standort Ingolstadt sowie um einen 38-jährigen Major aus Weiden in der Oberpfalz und einen 33-jährigen Oberstabsarzt aus Ulm.

    Bei den verwundeten Soldaten handelt es sich um einen 46-jährigen Oberstleutnant aus Dresden, einen 44-jährigen Stabsfeldwebel aus Amberg, einen 35-jährigen Hauptfeldwebel und einen 27-jährigen Oberfeldwebel aus Stetten am kalten Markt sowie um einen 32-jährigen Hauptfeldwebel.

    Der Zustand der verwundeten Soldaten ist stabil. Die verwundeten Soldaten werden nach Deutschland geflogen.

    ISAF-Kräfte mit deutscher Beteiligung befinden sich weiter im Raum Baghlan.

    Stand: 7 Uhr

    Ansprechpartner für die Presse: Einsatzführungskommando der Bundeswehr

    Quelle: bundeswehr.de

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  4. Wer Solidarität mit unseren Soldaten im Einsatz auch sichtbar bekunden will:

    http://www.natoshopnord.de/cms/index.php/Gelbes-Band.html

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