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Freitag, 30. Oktober 2009

Tina Turner wird siebzig und ich habe mal wieder ein paar Fotos mehr bei KEYSTONE


Die Rock-Röhre Tina Turner wird am 26.11.2009 70 Jahre alt ...

... und deswegen hat Keystone mal wieder freundlicherweise zwei Bilder aus meinem dortigen Fundus digitalisiert ...

Also, liebe Redaktionen, liebe Jubiläums-Buchmacher, greift zu. Der 26.11. ist nicht mehr weit. Und ich brauche dringend Geld ...

Keystone war 1986 meine erste Agentur. Klar, daß ich dort mehr Bilder habe, als die 57, die (Stand heute) dort in der Datenbank sind. Mein ganzes zeitgeschichtliches Material ist dort. Thema "Ende der DDR" zig Fotos, in Farbe und SW, zig-mal mehr als das, was sch da digitalisiert findet. Auch zig-mal mehr vom Golfkrieg. Das ist ärgerlich. Aber das ist eben gängige Praxis bei den "alten" Agenturen.

Das ist bei anderen Agenturen auch nicht anders. Auch Interfoto ...

... hat zig Bilder von mir im Archiv. Und manchmal "flöhe" ich auch dort rum. Ich glaube, es sind ein paar mehr als bei Keystone, die dort digital vorhanden sind. Dafür kann ich aber keine komplette Übersicht meiner Bilder anzeigen. Die muß ich einzeln nach Thema suchen. Weil die Suche nach Fotografenname oder Autorennummer nicht geht.

Da lobe ich mir doch die Bildmaschine. Da ist die Fotografennummer Suchkriterium. Da wird jeder Fotograf gelistet und ist nicht nur irgendein "anonymer Lieferant". Da kommt man sich doch gleich als gleichwertiger Partner vor. Oder?

Und bei den "alten" schlummern tausende von Bildern still in den Archivschränken vor sich hin ...

Und verdient habe ich bei den "alten" Agenturen seit mindestens zehn Jahren keinen einzigen Cent mehr.

Ich will ja nicht "unqualifiziert meckern", immerhin sind meine Fotos bei Keystone im Angebot "20 Jahre Mauerfall" und beim Angebot "Aktuelle Jahrestage" zu Tina Turner's Geburtstag. Und als mein DDR-Material damals echt aktuell war, habe ich ganz gut damit verdient.

Und bei Keystone's Chronik des 20. Jahrhunderts ist ein Foto aus meinem Bestand der Aufmacher für den Golfkrieg 1990. Aber das ist mehr für "Ruhm und Ehre".

Denn, bleiben wir mal beim Golfkrieg, über meine eigenen Vertriebswege wurde mehr Material veröffentlicht als über meine Agenturen. Und so eine Doppelseiten-Reportage ist deutlich lukrativer als irgendwo ein einziges Bildchen in einem Jahrbuch oder einer Chronik. Und Einzelbilder (s. Beleg der NZ) habe ich durchaus auch verkauft.

Das gilt übrigens genauso für die "Butter-und-Brot"-Sachen eines Bildjournalisten. Mein KKW Niederaichbach (erste komplette Demontage eines Kernkraftwerkes in Deutschland) konnte ich zum Abschluß der Demontagearbeiten 1995 platzieren und habe damit sogar ein Reuters-Foto "ausgestochen", das einspaltig war, während mein Bild den Aufmacher über drei Spalten in der NZ abgab.

Um Niederaichbach "köchelt" es wieder. Deshalb hat nun auch Keystone einige meiner ollen SW-Prints digitalisiert.

Um noch mal auf die Stars & Sternchen zurückzukommen: Ich habe - gottseidank - auch immer die komplette deutsche Illustrierten-Landschaft mit Dups versorgt. Und somit auch Geld verdient mit den Promis. Bei den Agenturen warte ich heute noch. Der Quick trauere ich übrigens bitter nach. Und auch der Neuen Revue. Mann, das waren vielleicht noch Illustrierte! Alle Themen, rundum. Da konntest du als Fotograf noch richtig gut leben.


Mein Fazit:
Wer sich beim Vertrieb seiner Fotos nur auf Bildagenturen verlässt (weil das ja die "Profis" im Bildergeschäft sind) und sich keine eigenen Vertriebswege aufbaut, der ist ganz schön verlassen ...

P.S.:
Ach so, ja, noch ein Zusatz. Bei den traditionellen Agenturen hast du ja im Vertrag eine sogenannte "Motiv-Exklusivität" stehen. Das heißt, du darfst das identische Foto nicht auch über eine andere Agentur vertreiben. Geht also nicht wie bei den Micros oder den anderen RF's, alle miteinander mit den gleichen Bildern beliefern. Wenn du also clever sein willst und Bilder von einem Event z.B. über mehrere Agenturen vertreiben, dann gilt "Wer kriegt das eine Bild, was kriegt der andere?" Und manchmal darfst du identische Fotos noch nicht mal mehr selbst vertreiben! Ganz schön deftig für "Archiv-Leichen", was?

P.P.S.:
Es gab mal in Düseldorf die Bildagentur laenderpress. War eine, mit der ich gut zusammenarbeitete. Irgendwann gab es laenderpress nicht mehr und es dauerte ewig, bis ich rausgefunden hatte, dass Mediacolors in Zürich die Agentur gekauft hätte. Auch hier sind von meinen vielen Fotos nur ein paar "übriggeblieben". Hier "zum Trost": meine nicht digitalisierten Dias habe ich alle in einem großen Paket zurückgekriegt. Liegen jetzt halt bei mir rum (ich hab' nämlich keinen Scanner für 6x6 und 6x7) ...

Montag, 9. November 2009

Mal wieder aus dem Nähkästchen geplaudert


Ich bin ja nun mittlerweile ein gutes Vierteljahrhundert im Geschäft ...

Und ich führe oft sehr ausgiebige Gespräche auch mit jungen Kollegen, die um Rat fragen, wie sie ihre Vertriebswege und Geschäftschancen verbessern können.

Auf hohes Interesse stößt dabei immer meine auch hier im Blog schon oft geäußerte Aussage, initiativ potentiellen Abnehmern Material (Fotos und Texte) zu interessanten Themen anzubieten. Auch auf ganz "konventionellem" Wege per postalischer Übersendung auf CD zusammen mit einem Angebotsbrief.

Und oft geht es dabei auch um ganz formale Fragen, um die Art der Präsentation.

Denn merke: Auch bei den Redakteuren gilt "Das Auge ißt mit!"

Das bedeutet, daß man schon einen gewissen Aufwand betreiben muß, um auf Interesse zu stoßen. Einfach Dateien auf CD brennen, handschriftlich mit wasserfestem Filzschreiber Copyright und Adresse drauf, das reicht nicht aus.

Wenn der Kollege in der Redaktion den Brief aufmacht, dann soll er "Appetit" kriegen, auf das, was er da in Händen hält!

Das heißt, jede CD ist in einer Hartbox. Und die hat ein Cover. Mit einem möglichst prägnanten Titel. Das ist "werben und verkaufen".

Mit etwas Übung kriegt man das mit dem Tintenstrahler auf Fotopapier gut hin. Und außerdem gibt es da Programme mit Formatierungsmustern.

Und jede CD hat ein Etikett. Das wiederholt den Titel vom Cover und hat ggf. auch ein Inhaltsverzeichnis.

Und das Begleitschreiben sollte grafisch ansprechend gestaltet sein, sinnvollerweise geprintete Previews des Materials der CD präsentieren. Denn - angewandte Psychologie - bevor sich jemand durch eine CD klickt, hat er gerne erst mal einen Überblick in Papier in der Hand.

Wer HTML und Javascript kann, der ist klar im Vorteil, denn er kann seinem Kunden auf der CD selbst einen zusätzlichen Service bieten. In Form von interaktiven Inhaltsverzeichnissen, Bildkatalogen u.v.m.

Und wenn dann noch ein Link oder ein Button ins Verzeichnis mit den High-Res-Pics führt, dann ist das perfekt.

Absolut perfekt ist es, wenn die HTML-Oberfläche beim Einlegen der CD automatisch gestartet wird. Mit einer Autorun-Routine im Root-Verzeichnis ist das realisierbar.

Dann noch was zum Thema Bilddatenbanken:

Man braucht heute einfach eine eigene. Archivbilder sind immer gesucht. Und die werden heute online recherchiert.

Es ist nun die Frage, miete ich mich auf einem Portal wie Mecom oder APIS ein oder betreibe ich meine eigene Datenbank, die ich auch mit jeder Aussendung, per Mailings oder Telefonmarketing bewerbe.

Schlußendlich eine Kostenfrage.

Eine recht kostengünstige Variante ist ein virtueller Server bei Topixx und die Einbindung ins Topixx-Portal. Damit habe ich Ende 2004 auch mal angefangen (s. www.franz-roth-pics.de).

Dann noch was zu den Themen in "meinem" Bildarchiv:

Jahr für Jahr sucht "Gott und die Welt" symbolhafte Bilder zu den wiederkehrenden Ereignissen wie Ostern, Weihnachten, Allerheiligen und was es sonst noch so alles gibt. Und genau die hat man im Archiv. Klassische "Postkarten-Motive", schöne Weihnachtsmärkte (und auch die "Schattenseiten", das Gedränge und Geschiebe, die Gefahr von Taschendieben), Kinder beim Ostereiersuchen, die Umstellung auf Sommerzeit, Herbstwetter. Usw. usw. usw.

Bestückt mit solchen Motiven wird das eigene Online-Archiv im Laufe der Zeit zum sicher lukrativen "Selbstläufer".

Und: Entgegen anderslautender Gerüchte muß ich den Nürnberger Christkindlesmarkt nicht jedes Jahr neu fotografieren! So sehr "veraltet" der nämlich nicht ...



Updated (10.11.2009):

Nachstehend in Beispiel, daß gutes Archiv-Material auch nach Jahren noch seine Verwendung finden kann. Links sieht man die Erstverwendung meines Fotos von der Wülzburg bei Weißenburg (in Bayern) als Feature und sog. Füller in SW im Jahr 1997 in der Nürnberger Zeitung (NZ). Sieben (!!!) Jahre später wurde das im Archiv der Zeitung befindliche Foto in aktuellem Zusammenhang verwendet.


Man schickt nicht zu jeder Meldung, die man illustrieren will, einen Fotografen los, um ein neues Bild zu schießen. Viel zu teuer! Da greifen die Redaktionen ins Archiv.

Noch was zum Hintergrund:

Die NZ wurde (und wird) von mir mit Bildmaterial aus Bayern und der Welt beliefert (damals waren das 13x18 Farbprints vom Negativ). Verwendung findet das Material u.a. auch immer dann, wenn die Seite "zugemacht" werden muß; als "Füller".

Und da muß man eines noch sagen: natürlich liefern die großen Nachrichtenagenturen auch Feature-Material (Originelles, Humorvolles, Interessantes). Aber sie liefern es allen ihren Abonnenten. Und, das muß man auch mal ehrlich so sagen, das ist immer im aktuellen Tagesgeschäft "nebenbei mitgeschossen".

Und dehalb ist das gerade für uns kleine Büros eine Chance. Wir sind vor Ort, vertraut mit der Region, wir recherchieren anders und bieten daher das "andere Bild".

Das ist unsere Nische!

So, und zum heutigen Jahrestag noch die "Collage des Tages" ...

... denn vor 20 Jahren war ich dabei. Als die Mauer fiel. Und meinen "alten Hobeln" von damals eine Hommage. Die beiden Geräte waren mit mir in Rudolfstein, Links oben eine F2 Baujahr 1976, erkennbar an der Mitnehmerkralle (wer kennt noch den Nikon-links-rechts-Ratsch beim Einsetzen des Objektivs?), rechts eine F2A von 1979.

Samstag, 26. März 2011

Nürnberger Abendhimmel



In der dritten Etage (ohne Lift) zu wohnen, das hat auch seine großen Vorteile: freier Blick gen Westen auf die Lichtstimmungen am Abendhimmel. Abendrot vom Feinsten.

Abendhimmel über Nürnberg, Blick aus dem Fenster unserer Wohnung (u.a.) auf die Türme der Lorenzkirche, die psd-Bank und das Verlagsgebäude der Nürnberger Presse (Nürnberger Nachrichten - NN - und Nürnberger Zeitung - NZ - in unmittelbarer Nachbarschaft).

Denn wir wohnen im medialen Zentrum von Nürnberg. Auch Kicker und der Olympia-Verlag sind mal gerade um die Ecke.



Evening sky in Nuremberg, march 2011. View from our window towards the city, seeing (for example) the towers of famous Lorenz Church. This time we have amazing sunsets here.

Couche de soleil en Nuremberg, La Baviere. Vue sur les tours d'Eglise Saint-Laurent.


Siehe auch:

Urbanes Leben, Bekenntnis zur Stadt


Mehr Videos auf meinem YouTube-Kanal

Donnerstag, 17. März 2011

Atomkraft? Nein danke!

Das Cap de La Hague in der Normandie gehört zu den idyllischsten Landschaften auf der Halbinsel Cotentin (im Tableau oben links). Das Château Flamanville (links unten) ist ein pittoreskes Motiv für den reisenden Fotografen. Bloß rumdrehen darf man sich nicht. Denn dann sieht man die atomare Wiederaufbereitungsanlage auf der Höhe. Und man darf den Blick auch nicht zu genau den Küstenstrich entlangstreifen lassen. Denn dann sieht man gleich zwei Kernkraftwerke.

Und die Isar-Auen bei Niederaichbach sind - eigentlich - auch eine idyllische Naturlandschaft.

Nun, immerhin wurde hier das erste deutsche Kernkraftwerk vom Ende der 80-er Jahre bis 1995 demontiert. Das habe ich für die Nürnberger Zeitung (NZ) und für den KEYSTONE Pressedienst dokumentiert. Gleichwohl aber, Isar 1 steht da immer noch in der Nähe rum.

Ich gebe es zu: wann immer ich in der Nähe von atomaren Anlagen war, dann beschlich mich unwillkürlich ein mulmiges Gefühl. Die Regionen waren mir immer unheimlich.

Und ich habe mir auch immer die Frage gestellt, warum man ausgerechnet diese Monster immer in die schönsten Landstriche bauen muss. Verschleierungs-Taktik? Nach dem Motto: Schaut alle, wie schön es hier ist und mitten drin der "saubere" Atom-Strom!

Es mag einem fast so vorkommen. "Die deutschen Kernkraftwerke sind die sichersten der Welt!" Es gibt wirlich noch immer welche, die das tatsächlich glauben.



Nicht erst seit Tschernobyl ein Thema

Und dann fällt mir siedend heiß ein: 1973 in meiner Abiturarbeit in Deutsch war das Thema das erste deutsche AKW (damals sagte man noch KKW) in Biblis. Und ich erinnere mich plötzlich, damals etwas über den "überkritischen Reaktor" (welch verharmlosende Begrifflichkeit!) geschrieben zu haben (die Wirkungsweise der Kernspaltung hatte man ja im Fach Physik gelernt). Heutzutage nennt man das den Super-GAU.

Informieren Sie sich auf ausgestrahlt.de, wenn Sie auch genug haben von einer teuflischen und nicht beherrschbaren Technologie.



P.S.:

Siehe auch Artikel bei Ralf Gosch. Als Frankophilen ging uns wohl der gleiche Gedanke durch den Kopf. Und was Deutschland betrifft, so leben wir eben im "Dunstkreis" unterschiedlicher AKW's.

Freitag, 7. Oktober 2011

Irmgard & Franz Roth Media in the Press

DIE RHEINPFALZ - 14. September 2011 - Ein Foto des PresseBuero Roth aus dem Mecom-Pool.

Kleine Anmerkung am Rande:
Die Rheinpfalz gehört, wie auch die Nürnberger Zeitung (NZ) hier am Ort, bestimmt nicht zu den Blättern, bei denen man reich wird, aber beides sind sympathische Zeitungen mit sympathischen Redakteuren und CvD's. Und beides sind Regionalzeitungen in unseren beiden Heimaten, ohne die die Lesewelt sehr viel ärmer wäre.


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Sonntag, 31. Januar 2010

Foto-Album als Scrabb-Book (II)

Bei den Senioren, den älteren Herrschaften, da gehört es noch ganz selbstverständlich dazu. Das Fotoalbum. Es ist Teil des eigenen Lebens und der persönlichen Erinnerungen. Bei Kaffee und Kuchen am Sonntagnachmittag und im Familienkreis wird gern darin geblättert. Es ist liebevoll gestaltet und beschriftet. Von Hand.

Ich hatte ja auch schon was über das gute altmodische Fotoalbum und seine moderne Variante, das Scrabb-Book, geschrieben ...

Ich habe noch ein paar Muster dafür, diesmal die Cote Sauvage auf der Halbinsel Quiberon in der Bretagne (Department Morbihan, 56). Davon hatte ich schon einiges in meinem Artikel über die Cote Sauvage verwendet.

Die Cote Sauvage auf Quiberon gehört zu den faszinierendsten (aber auch gefährlichsten) Naturlandschaften in Frankreich.

Und diese Wildheit in ein paar Tableaus und Collagen zusammengestellt, das macht uns beim Betrachten immer wieder Appetit auf Quiberon. Jedesmal, wenn wir in den Alben blättern.


Fotograf auf Reisen: Reisemeldung in VISUELL

Hilfreich für die Vermarktung von Reisefotos ist eine Kleinanzeige in dem Branchenmagazin VISUELL (für Abonnenten kostenlos). So bietet sich durchaus auch die Chance, für die Reise auch gezielt Aufträge zu erhalten. Natürlich ist dazu eine rechtzeitige Reiseplanung unerläßlich.

Das Reiseziel Bretagne, eine der faszinierendsten Regionen Frankreichs. In unserem Angebot, gesehen aus dem Blickwinkel von Insidern. Und unser Tipp für die Anreise.

Noch ein P.S.:

Originelle Reise-Fotografie findet immer einen Markt, auch und obwohl dieser Sektor im Bildermarkt überrepräsentiert ist. Wie ich es schon bei der Reise-Reportage sagte, sollte man aber auch hier sein Material (auch als Einzelbild und Feature) mit einem kleinen interessanten Text anbieten. Bei den nachstehenden Beispielen (Veröffentlichungen in der NZ - Nürnberger Zeitung) stammen nicht nur die Bilder aus meiner Kamera, sondern auch der Text aus meiner Feder.

Und zugleich typische Beispiele dafür, warum es sich lohnt, regional zu arbeiten. Das interessiert den Leser, was es in seiner näheren (oder weiteren) Umgebung gibt.

Sonntag, 22. Februar 2009

Schneefall in ganz Bayern?


Der DWD meldet das jedenfalls. Aber hier in Nürnberg taut es und der ganze Schnee geht weg. So wie damals in Leienfels in der Fränkischen Schweiz, als wir diesen süßen Mini-Schneemann entdeckten, den die NZ - Nürnberger Zeitung dann auch postwendend abgedruckt hat.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Naturwunder Baum - die Kunigundenlinde in der Fränkischen Schweiz

Think global, act local, so streift ein Bildjournalist, der eigentlich für die überregionalen Blätter arbeitet, auch immer wieder durch seine nähere Umgebung und wird auch dann in der Lokalpresse publiziert.


Eines der Naturwunder in Franken ist die tausend Jahre alte Kunigundenlinde (auch Franzosenlinde genannt) bei Kasberg im Landkreis Forchheim in der Fränkischen Schweiz.

Ich habe diesen Baum zu allen Jahreszeiten fotografiert (rechts unten eine ältere Veröffentlichung auch in der NZ - Nürnberger Zeitung).

Einem anderen uralten Baum hier geht es viel schlechter: der Bavaria-Buche bei Pondorf im Naturpark Altmühltal. Dieser ehedem schönste Baum Deutschlands wird sterben. Er ist unrettbar zerstört. Aber er hat "Kinder" und für die können Patenschaften übernommen werden. So daß der Patriarch weiterleben wird.

Zu den beiden Bäumen, der Bavariabuche und der Kunigundenlinde haben wir mit umfangreichem Bildmaterial bei Mecom Angebote zusammengestellt.

Auch bei der Bildmaschine ist das Bildmaterial zu beziehen.

Samstag, 12. Dezember 2009

Wetter aus meinem Fenster



Passend zum Klimagipfel in Kopenhagen hat es heute punkt 13:45 Uhr hier in Nürnberg zu schneien begonnen.

Als ob Frau Holle das Weltuntergangs-Schreckens-Szenario ad absurdum führen möchte.

Nach dem Motto: "Der Weltuntergang findet nicht statt!"

Wetter aus meinem Fenster

Ich mache oft Wetter-Features einfach von unserem Wohnzimmerfenster aus, in der dritten Etage. Gegenüber ein Parkplatz, ein paar Bäume und etwas entfernter das Verlagsgebäude der Nürnberger Nachrichten (NN) und der Nürnberger Zeitung (NZ).

Etwas unheimlich war es hier oben, als uns vor nun fast drei Jahren Kyrill mit 120 km/h erwischte. Fotografiert habe ich trotzdem.


Orkan "Kyrill" über Nürnberg

Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h fegte am 18. Janur 2007 (18.01.2007) das Sturmtief "Kyrill" über ganz Deutschland hinweg. Das Foto entstand in Nürnberg, aus der dritten Etage eines Gründerzeitaltbaus mit Westfront, genau dem Sturm zugewandt. Auch in Mittelfranken hat «Kyrill» seine Spuren hinterlassen. Die Regierung von Mittelfranken konnte am Freitag noch keine vollständige Bilanz noch keine vollständige Bilanz ziehen - größere Unglücksfälle blieben aber offenbar aus. Zum Teil waren am Freitag immer noch Ortsverbindungsstraßen gesperrt. Im Netzgebiet der N-Ergie kam es zu mehr als 20 Stromausfällen in Nürnberg und der Region. Seit Beginn des Orkans gingen bei der Einsatzzentrale der Polizei Mittelfranken 850 Notrufe ein. Drei Menschen wurden leicht verletzt. «Kyrill» verursachte auf der A 6 nahe der Ausfahrt Alfeld mehrere Unfälle. So stürzte am Donnerstag gegen 17.45 Uhr eine etwa 20 Meter hohe Fichte auf die Autobahn - direkt vor ein Auto. Der 48 Jahre alte Fahrer fuhr auf den Baum auf, wurde bei dem Unfall aber nicht verletzt. Kurz darauf fuhren drei Autofahrer über abgebrochene Teile der Fichte. Gegen 18.15 Uhr fiel ein weiterer Baum auf einen Lkw-Anhänger. Da weitere Bäume umzustürzen drohten, wurde die A 6 ab der Anschlussstelle AltdorfLeinburg in Richtung Amberg für mehrere Stunden gesperrt.

Ein normales Unwetter ist da richtig easy.


Im Herbst kann ich einfach vom Fenster aus prachtvolles Herbstlaub aufnehmen.


Und auch die herbstlichen Gefahren im Straßenverkehr (Herbstlaub als "Glatteis ohne Frost").



Und im Winter gelingen hier auch sehr schöne Schüsse.


Related Articles:

Mittwoch, 6. April 2011

Kostbarkeiten des Mittelalters



Deutschlands ältestes Chorgestühl in der Pfarrkirche von Seligenporten und die Fresken von 1310 in der Pfarrkirche Sankt Vitus in Kottingwörth habe ich in eigenen Artikeln und Filmen vorgestellt. Beides, der Nonnenchor und die Fresken, ist ungefähr aus der gleichen Zeit und die beiden Kirchen sind eine gute dreiviertel Fahrstunde voneinander entfernt. Und sie gehören zu den bedeutendsten kulturhistorischen Besonderheiten der Region. Weswegen ich beide nun nochmals in einem Film gemeinsam präsentiere.

Denn, und das ist noch eine Gemeinsamkeit, beide Kirchen wurden im Barock im Innenraum dem Zeitgeschmack entsprechend umgestaltet, barockisiert, da es aber kleine Gemeinden waren, die nicht über üppiges Geld verfügten, blieben diese mittelalterlichen Kunstschätze erhalten und wurden bei der "Renovierung" nicht zerstört, so wie es in größeren und reicheren Gemeinden durchaus oft genug der Fall gewesen ist.

Historische Besonderheiten - gefragtes Bildmaterial

Das Wissen um besondere Schätze, von denen zum Teil gar Einheimische wenig wissen, ist auch für den Fotografen lohnend. Bilder davon sollte man auf jeden Fall im Archiv haben, denn sie werden als interessante Features gerne verwendet.

Wer noch einen guten (Kurz-) Text dazu verfasst, ist klar im Vorteil. Die Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften greifen auf solche interessanten Angebote gerne zurück.

Das Bild oben wurde im Katholischen Digest veröffentlich, das Foto unten in der Nürnberger Zeitung (NZ). Texte jeweils auch von mir. En passant: das gibt dann eben nicht nur ein Foto-Honorar, sondern auch Geld für den Text. Das "Zeilengeld" kann auch der Fotograf gut "mitnehmen".


Bayern im Bild - eine Reihe wächst

Mit meiner Sony HVR-HD1000E verfüge ich ja nun über ein Gerät, das es mir ermöglicht, in sehr guter Qualität meine Filmreihe "Bayern im Bild" zu forcieren. Denn ich habe hier noch ein paar Schätzchen mehr "in der Hinterhand".

Außer der Ansicht auf meinem YouTube-Kanal haben Interessierte (auch für Privat) auch die Möglichkeit, Filme nach Wahl aus dieser Reihe direkt bei mir auf DVD zu erwerben.



copyright © by: Franz Roth





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===> Redaktionen finden Bildmaterial aus Bayern auf meinem Mecom-Pool (auch recherchierbar über APIS und i-picturemaxx). Werbliche Verwender nehmen bitte vorab mit uns Kontakt auf.

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Freitag, 27. Januar 2012

Nürnberger Notizen: Der Herrensitz Schoppershof



Der Herrensitz Schoppershof im gleichnamigen Nürnberger Stadtteil.

Der Nürnberger Stadtteil Schoppershof hat seinen Namen von dem Geschlecht Schopper, das 1267 erstmals erwähnt wird.

Der Herrensitz wurde 1370 erbaut und ist seit 1875 im Besitz der Tucher von Simmelsdorf.

Schoppershof ist eine recht weiträumige Anlage. Leider (wie z.B. auch das Petzenschloß oder die Herrensitze auf dem Mögeldorfer Kirchenberg) nicht öffentlich zugänglich. Aber auch die Außenansichten vermitteln einen guten Eindruck der Schloßanlage mit ihrem Giebeln, Erkern und Türmen.

Lesen Sie auch auf der Franken-Wiki der Nürnberger Zeitung (NZ).

Ähnliches / Links:

- Mein YouTube-Kanal
- Mein Blog bei Wordpress
- Mein Reise-Blog
- Irmgard & Franz Roth Media
- Fotos - Filme - Texte
- Unser Garten-Blog
- Mein Mecom-Bild-Pool

Donnerstag, 18. Juni 2009

Naturfotografie - Equipment - Fotografen

Um meinen gefiederten Freunden noch etwas dichter auf den Pelz rücken zu können und auch anderem Getier, das da so kreucht und fleucht, bin ich auf der Suche nach einem 500-er auch auf das Sigma 150-500-Zoom gestoßen und wollte wissen, ob das bei Kollegen im Einsatz ist.

Beim rumgoogeln fand ich auch einen, der es getestet hat. Und stellte fest, daß der auch ansonsten nicht schlecht ist. Und für junge Kollegen macht man doch gerne etwas Werbung.

Und dann habe ich noch ein paar gefunden, die interessant sind. Die möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten.

Dienstag, 27. Januar 2009

Von Scoops und Flops


Ein Scoop, also das Bild, das schnell in der Zeitung ist, das muss nicht unbedingt spektakulär sein. Ein gutes Feature kann auch zum Scoop werden. Das Bild oben (von Ralf Gosch) ging eigentlich als ein "Themendienst Reise" über den Mecom-Bildkanal. Weil aber just zu der Zeit das Münchner Symphonieorchester in Neapel war, brachte es der "Münchner Merkur" im Feuilleton.



Das Foto von dem Zebra wurde deshalb zum Scoop, weil es originell ist. Gehört schon Glück dazu, das Viech so zu erwischen. Meine eigene Headline war allerdings anders: "Mei, mi leckst ..."

Und die beiden Winterbilder, die waren auch in gewisser Weise Scoops. Die waren an zwei Tagen direkt hintereinander in der "NZ - Nürnberger Zeitung" im Bayern-Teil. Freitagss geschossen, abgeliefert und montags und dienstags im Blatt (weil damals erstens viel Schnee war und zweitens am Montag eine Lücke zu füllen war und man am Dienstag einen passenden Aufmacher zu der "Schafskälte" brauchte.




Die sind an einem frühen Freitagnachmittag entstanden. Da das noch in der Analog-Zeit war ging der Film (Fujicolor 400) ins Schnell-Labor von Photo-Porst. Eine gute Stunde später fertige 13x18-Prints (Hochglanz). Captions auf der Schreibmaschine getippt. "Rückseitendruck" indem die Prints durch den Fotokopierer gejagt wurden. Ins Kuvert gesteckt, schnell zur Zeitung getigert (die ist hier gerade um die Ecke), in den Briefkasten geschmissen, fertig.

Leider keine Scoops wurden die Bilder der Kollegin Cornelia Galisch vom Brand der "Star Princess". Von denen hatte ich eigentlich erwartet, dass sie "laufen". Auch postwendend übern Bildkanal gekabelt. Aber Irrtum. Die wurden nur zu Archivmaterial. Leider.





Headline: Schiffskatastrophe Star Princess Caption: Brand auf dem Kreuzfahrtschiff Star Prinzess morgens um 3 Uhr am 25.3.2006 auf dem Weg von den Cayman Islands nach Jamaica. Nachts um 3 Uhr in der Früh warf jemand eine Kippe über Bord, die auf einem anderen Balkon landete, so endstand das Feuer. Das Schiff hatte fast 2700 Passagiere und 1100 Mann Besatzung an Bord. *** Foto: Cornelia Galisch ***