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Samstag, 15. Mai 2010

Neue Filmreihe: Nürnberger Impressionen

Nürnberg, das ist die alte Freie Reichsstadt des Mittelalters und das ist die Metropolregion Nürnberg von heute. Nürnberg, ehedem des Reiches Schatzkästlein, heute Bayerns zweitgrößte Stadt nach München, hat mehr zu bieten als Lebkuchen und Bratwurst. Nürnberg ist Tradition und Moderne. Nürnberg ist Kunst und Kultur. Nürnberg ist ein blühendes Wirtschaftszentrum. Und voller Sehenswürdigkeiten, auch versteckten und wenig bekannten. Nürnberg ist voller beschaulicher Winkel und Nürnberg ist pulsierende Großstadt. Und eine Medienstadt. Nürnberg ist eben urban, eine Stadt zum leben und wohlfühlen.

Grund genug für uns, uns etwas mehr unserer eigenen Stadt anzunehmen und sie von all ihren Seiten einer breiten interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Aus unserem persönlichen Blickwinkel, unserer persönlichen Sichtweise. Unseren Lesern und Zuschauern zur Information und zur Unterhaltung. Ganz nach dem Motto: "Think global, act local!"



Der Trailer unserer neuen Filmreihe "Nürnberger Impressionen" rund um die Metropolregion Nürnberg im bayerischen Regierungsbezirk Mittelfranken. Ein Bilderbogen, der sich von den Zeiten des "Reiches Schatzkästlein", der Freien Reichsstadt des Mittelalters, bis zur Moderne spannt.

Unser Trailer beginnt mit einigen Impressionen der Lorenzkirche, wo zur Zeit übrigens Deutschlands bedeutendste Sonnenuhr aus dem Mittelalter aufwendig restauriert wird, und in der der Bildhauer Adam Krafft (Bild unten) arbeitete.

Beeindruckend an dieser Kirche, einer der drei Hauptkirchen der Stadt (St. Lorenz, St. Sebald und die Frauenkirche), die mittelalterlichen Steinmetzarbeiten auch an der Außenfassade.


Ähnliche Artikel:

- 500 Jahre Männleinlaufen an der Frauenkirche
- Nürnberg abseits der Touristenrouten
- Ihre Medienagentur in und für Nürnberg



===> Bildmaterial rund um Nürnberg auf meinem Mecom-Pool (auch recherchierbar über APIS bzw. i-picturemaxx)

Wichtige bzw. interessante Links:

- Metropolregion Nürnberg
- Metropolregion Nürnberg - Marketingverein
- Stadt Nürnberg
- Nürnberger Museen
- Kunsthalle Nürnberg
- Airport Nürnberg
- Tiergarten Nürnberg
- Tierheim Nürnberg

Wir empfehlen Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit auch unsere Reihen:

- Bayern im Bild
- Drehscheibe Südwestpfalz
- Abenteuer Natur
- Notizen aus dem Bauerngarten

Samstag, 17. April 2010

Nürnberg abseits der Touristenrouten

Nürnberg war eine Großstadt des Mittelalters und auch heute ist die fränkische Metropole nach München Bayerns zweitgrößte Stadt. Nürnberg ist Touristenziel und die Kostbarkeiten mittelalterlicher Kunst und Kultur sind weithin bekannt.

Auch Traditionsgaststätten wie das Heilig-Geist-Spital mit seiner empfehlenswerten regionalen fränkischen Küche.

Museumsbrücke, Nürnberg, Brücke ueber die Pegnitz; im Hintergrund: Heilig-Geist-Spital; im Mittelalter Hospiz, heute Restaurant sowie Altenwohnheim; das Heilig-Geist-Spital gehört gemeinsam mit der Kaiserburg zu den "klassischen" Nürnberger Motiven.

Unbekanntes Nürnberg - das Nürnberg der Nürnberger

Wenig bekannt ist das Nürnberg abseits der touristischen Sehenswürdigkeiten. Wer kennt Nürnberg als Stadt der Menschenrechte? Wer weiß, daß Nürnberg mit seinen vielen Parks eine "grüne Stadt" ist?. Wer kennt als Tourist etwa den Cramer-Klett-Park oder die Wöhrder Wiese an der Pegnitz? Das Prinzregentenufer mit seinen Jugendstil-Häusern? Die Plätze, an denen die Nürnberger ihre Freizeit verbringen und die Stadtteile, in denen sie wohnen?




Leben und arbeiten in Nürnberg

Nürnberg, das ist für mich auch ein Bekenntnis zum urbanen Leben in einer der lebenswertesten Städte Deutschlands (auch, wenn manches manchmal nervt oder der Amtsschimmel zuschlägt). Nürnberg ist eine lebendige und moderne Stadt mit einer großen und langen Tradition. Nürnberg ist Vielfalt. Auch in ethnischer und kultureller Hinsicht.

Und folgend ein paar filmische Impressionen der Franken-Metropole, life & alive, City-Life in seinen verschiedenen Facetten:



Wir sind Ihre Agentur in und für Nürnberg.

===> Bildmaterial zu Nürnberg auf meinem Mecom-Pool (auch über APIS und i-picturemaxx). Denn wir haben Bayern im Bild. Auch unsere News & Features aus Nürnberg vertreiben wir über den Mecom-Bildkanal (interessierte Fotografen, auch aus Nürnberg, beachten bitte mein Angebot).

Beachten Sie auch bitte unsere "Drehscheibe Südwestpfalz" mit Features zu meiner Heimatregion an der deutsch-französischen Grenze (denn wer in zwei Regionen zuhause ist, der hat natürlich auch zu beiden was im Angebot).

Clients from Great Britain or the United States will also find our Nuremberg pictures on fotoLIBRA.com.


Empfehlungen:

Ich darf noch zwei geschätzte Nürnberger Kollegen der Aufmerksamkeit empfehlen (bloß keine Angst vor "Konkurrenz"!).

- Uli Kowatsch
- Rainer Dill


© 2010 by: Franz Roth (www.franz-roth-presse.de)

Freitag, 1. April 2011

Nürnberg wird zum Mekka der Kreativen

Am 1. April 2011 trafen sich Künstler, Kulturschaffende und Kreative aus ganz Bayern im Nürnberger "südpunkt". Auf der ganztägigen Veranstaltung mit rund 200 Teilnehmern wurde neben interessanten Workshops auch eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Kreatives Arbeiten erfolgreich gestalten – Wege zur Förderung und Vernetzung“ durchgeführt. Als prominente Podiumsteilnehmerin konnte Dagmar Wöhrl MdB, Parlamentarische Staatssekretärin a.D., gewonnen werden.

„Die Metropolregion Nürnberg hat das Leitmotiv „Heimat für Kreative“. Mit rund 36.500 Erwerbstätigen und einem jährlichen Umsatz von 3,25 Mrd. Euro wird deutlich, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig der Metropolregion Nürnberg ist. Mit dem Netzwerker-Treffen in Nürnberg wurde die Aufmerksamkeit aus ganz Bayern auf die Potenziale der Kultur- und Kreativwirtschaftsunternehmen in Stadt und Metropolregion Nürnberg gelenkt. Ich erwarte mir für die Teilnehmer kräftige Impulse für die Umsetzung ihrer kreativen Ideen und Projekte“, so Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck und Geschäftsführer des Forums „Wirtschaft und Infrastruktur“ der Metropolregion Nürnberg.

Das Regionalbüro Kultur- und Kreativwirtschaft Bayern in Partnerschaft mit der Geschäftsstelle des Forums „Wirtschaft und Infrastruktur“ der Metropolregion Nürnberg koordinierte das „Netzwerker-Treffen Bayern“. Schwerpunkt der Veranstaltung waren Workshops aus dem Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie das „Networking“. In den fünf Workshops „Strukturierte Vertriebsstrategie“, „Veränderung des Musikmarktes sinnvoll nutzen“, „Wie positioniere ich mein Unternehmen und gewinne damit neue Kunden?“, „Social Media – Potenziale und Möglichkeiten“ sowie „Kunst und Kommerz? - Die Angst des Künstlers vor dem Markt“ nahmen die Teilnehmer die Möglichkeit wahr, konkrete Arbeitsergebnisse für die Wachstumsperspektiven ihrer Kultur- und Kreativwirtschaftsunternehmen zielorientiert anzuwenden.

Mit dem Netzwerker-Treffen wurde ein erster Baustein der strategischen Handlungsempfehlungen aus dem Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht der Metropolregion Nürnberg umgesetzt. Gerade in einer Branche, in der die Quote der Selbständigen mit rund 25 Prozent ausgeprägt hoch ist, stellt das Knüpfen von Kontakten zwischen den einzelnen Akteuren eine wichtige Austauschebene ihres Wirkens dar. Nur auf diese Weise kann sich das Potenzial des privatwirtschaftlichen Kultursektors entfalten.

Das „Netzwerker-Treffen Bayern“ begann am 1. April 2011 um 9.15 Uhr im „südpunkt“ in der Pillenreuther Straße 147, 90459 Nürnberg. Der Besuch sowie die Teilnahme am „Netzwerker-Treffen Bayern“ waren kostenlos.

Kontakt:
Jürgen Enninger
Ansprechpartner Bayern, Kompetenzzentrum
Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes
RKW Bayern e.V.
Gustav-Heinemann-Ring 212
81739 München
Tel: 089-67 00 40-10
Fax: 089-67 00 40-40
www.rkw.de/kreativ

Quelle Text:
Metropolregion Nürnberg

copyright © Artwork: Franz Roth


Donnerstag, 10. November 2011

Nürnberg - Gesichter einer Stadt

Eine Stadt hat viele Gesichter. Und so hat auch "unsere" Stadt, hat auch Nürnberg viele Gesichter. Denn da wäre zum einen das Gesicht des historischen Nürnberg, der ehemals Freien Reichsstadt, des "Reiches Schatzkästlein", der Großstadt des Mittelalters.



Repräsentiert wird dieses alte Nürnberg aufs Schönste auch von dem Glockenspiel aus dem Jahr 1509, das sogenannte Männleinlaufen, das jeden Tag Punkt 12 Uhr mittags an der Frauenkirche auf dem Hauptmarkt zu sehen ist.

Da hier ja nun auch bald wieder das Nürnberger Christkind seinen weltberühmten Markt eröffnen wird (letzter Freitag vor dem Ersten Advent) gleich ein paar Impressionen aus dem vorweihnachtlichen Nürnberg.



Man sieht, Nürnberg ist keinesfalls ein Museum. Nürnberg ist auch eine moderne Großstadt.



Die zweitgrößte Stadt Bayerns. Eine pulsierende Stadt. Mit Verkehr, Autos, Straßenbahnen, U-Bahn, S-Bahn. Und auch mit all den Problemen der Großstadt.



Und Nürnberg hat Regionen, in die sich kaum je ein Tourist verirrt, wie etwa die Südstadt, die sich von südlich des Hauptbahnhofs eben nach Süden erstreckt.



Die Südstadt hat Flair, die Südstadt ist multi-kulti, die Südstadt hat Bewohner aller sozialen Schichten.

Und einige versteckte Schätzchen des alten Nürnberg. Patrizier-Schlösser zum Beispiel. Doch diesem Thema werden wir uns noch separat widmen.

Freitag, 26. November 2010

Heute beginnt der Nürnberger Christkindlesmarkt

Es ist der letzte Freitag vor dem Ersten Advent und traditionell eröffnet heute abend um 17:30 Uhr das Nürnberger Christkind von der Empore der gotischen Frauenkirche am Hauptmarkt den in aller Welt berühmten Christkindlesmarkt.

Bis zum 24. Dezember wird dann wieder die Stadt aus Holz und Tuch ein Magnet für die Besucher aus der ganzen Welt sein.

Lebkuchen, Rostbratwürste, Glühwein, damit ist für das leibliche Wohl gesorgt und traditionelles Kunsthandwerk und Weihnachtsschmuck werden angeboten werden. Ebenso wie die Zwetschgamännla, die es nur in Nürnberg gibt. Einer Stadt voll urbanen Lebens.

Der Zwetschgamoh, das Zwetschgenmännla (und Zwetschgenfrauen natürlich auch), wird hier verkauft. Ein beliebtes Mitbringsel vom Nürnberger Weihnachtsmarkt.

Weiße Weihnacht?

Nichts schöner als den Christkindlesmarkt winterlich verschneit zu erleben. Und die Zeichen stehen gut. Heute früh der Blick aus dem Fenster: es hat geschneit.



Nürnberger Kinderweihnacht

Weihnachtsstadt Nr. 1 darf sich Nürnberg mit Fug und Recht nennen. Der historische Christkindlesmarkt erwartet Gäste aus aller Welt. Die Nürnberger Kinderweihnacht ist seit 1999 fester Bestandteil der Weihnachtsstadt Nürnberg und ein Besuch auf dem Hans-Sachs-Platz ist bei vielen Familien aus dem Nürnberger Umland im vorweihnachtlichen Terminkalender eingeplant. Mitmachbuden laden dazu ein, selbst aktiv zu werden: Weihnachtsbäckerei, Kerzenwerkstatt, Glaswerkstatt und weitere Aktionsangebote bieten Kindern die Möglichkeit, kleine Weihnachtsgeschenke gegen einen geringen Unkostenbeitrag selbst zu fertigen. In der "LYRA"-Kinderpost können Briefe ans Christkind verfasst werden, im Nikolaushaus dürfen Kinder ihre Wünsche vortragen, das beheizte "PLAYMOBIL"-Aktivspielhaus lädt zum Spielen ein. Das Beste: Alle diese Angebote sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weihnachtsrummel

Nicht immer ist der Christkindlesmarkt idyllisch. Wochenends ist er geradezu "dicht" vor Menschenmassen.

Weihnachtsrummel, Nürnberg, Hauptmarkt, Vorweihnachtszeit, Touristen und Einheimische sind auf dem weltberühmten Nürnberger Christkindlesmarkt unterwegs.

Aber, um mal als professioneller Bildjournalist zu sprechen, das sind genau die Bilder, die - alle Jahre wieder - aus meinem Stock-Fundus seit Jahrzehnten "laufen". Und laufen, und laufen, und laufen ...

Als Einheimischer kann man jedoch aber auch herrlich am Sonntagabend über den Christkindlesmarkt bummeln und ganz ohne Hektik seine Weihnachtskäufe erledigen. Denn dann sind die Touristen, die Busse und die Sonderzüge alle wieder weg.

Aktion Sternstunden des BR

GÜNTHER BECKSTEIN, ehem. bayer. Innenminister und Ministerpräsident, verkauft Weihnachtssterne auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt für die Aktion "Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks. Mit der Aktion Sternstunden werden benachteiligte Kinder gefördert. Am Verkauf beteiligen sich regelmäßig eine Vielzahl Prominenter aus Politik, Film und Showbiz.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt

Nicht nur an den Bratwurstständen auf dem Markt, sondern auch in den Gaststätten wie etwa dem Heiig-Geist-Spital.

Das Heilig-Geist-Spital gehört zu Nürnbergs traditionellen Wirtshäusern. Im größeren Saal, der "Sutte" war bereits seit Gründungszeiten der Speisesaal untergebracht.

Im Februar 1406 stiftete Fritz Heimendorfer 1200 Gulden, wovon den Armen im Elisabeth- u. Heilig-Geist-Spital als Goldener Trunk Wein- und Bier zu bestimmten Zeiten gereicht wurde. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten und es wird immer noch im Restaurant der sogenannte "Heilig-Geist-Vortrunk" gereicht. Das Heilig-Geist-Spital in Nürnberg war die größte städtische Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten in der Reichsstadt. Es ist insbesondere bekannt als Aufbewahrungsstätte der Reichskleinodien, die von 1424 bis 1796 in Nürnberg verwahrt wurden. Das Spital wurde zum Teil über dem Bett der Pegnitz errichtet. Es wurde gestiftet von Konrad Groß, dem damals reichsten Nürnberger Bürger.

Mehr Informationen finden Sie auf www.nuernberg.de und www.christkindlesmarkt.de.

Informationen über den Christkindlesmarkt auch beim Studio Franken des Bayerischen Rundfunks.


Ähnliche Artikel:

- Nürnberger Impressionen
- Nürnberger Impressionen - Sebalder Altstadt
- Nürnberg abseits der Toutistenrouten
- 500 Jahre "Männleinlaufen" an der Frauenkirche

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Unser Flyer als PDF zum Ausdrucken.

Mittwoch, 4. August 2010

Nürnberger Impressionen - Sebalder Altstadt - das Heilig-Geist-Spital

Das Heilig-Geist-Spital über die Pegnitz in der Sebalder Altstadt (hier gesehen von der Fleischbrücke) ist eine der vielen Sehenswürdigkeiten Nürnbergs. Ein touristisches Muß.

Nürnberg, Kreuzigungshof, Heilig-Geist-Spital

Der Kreuzigungshof birgt die Hauptteile von Adam Krafts Kalvarienberg (um 1506/08) und die Tischgräber der Stifter Konrad Groß (gestorben 1356) und Herdegen Valzner (gestorben 1423). Das Heilig-Geist-Spital wurde 1332 bis 1339 als Stiftung des reichen Patriziers Konrad Groß (Reichsschultheiß) für Alte und Bedürftige errichtet und gilt als die umfangreichste Stiftung einer Einzelperson im Reich vor 1500. Ab 1500 wurde es nach Entwürfen Hans Beheims d. Ä. mit "Sude" und "Bau" über die Pegnitz erweitert. Erhalten sind Sudenprediger- und Verwalterhaus längs des südlichen Pegnitzarms und die Nordwand der ehemaligen Spitalkirche mit polygonalem Dachreiter (Hans-Sachs-Platz). In der nicht wiederhergestellten Kapelle wurden von 1424 bis 1796 die Reichskleinodien aufbewahrt. Das Heilig-Geist-Spital wird noch heute als Seniorenwohnheim unter Leitung des Nürnbergstifts, einer Einrichtung der Stadt Nürnberg, genutzt.

Die Tischgräber im Heilig-Geist-Spital in Nürnberg

Heilig-Geist-Spital, Traditionsgaststätte, Nürnberg

Das Heilig-Geist-Spital gehört zu Nürnbergs traditionellen Wirtshäusern. Im größeren Saal, der "Sutte" war bereits seit Gründungszeiten der Speisesaal untergebracht.

Im Februar 1406 stiftete Fritz Heimendorfer 1200 Gulden, wovon den Armen im Elisabeth- u. Heilig-Geist-Spital als Goldener Trunk Wein- und Bier zu bestimmten Zeiten gereicht wurde. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten und es wird immer noch im Restaurant der sogenannte "Heilig-Geist-Vortrunk" gereicht. Das Heilig-Geist-Spital in Nürnberg war die größte städtische Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten in der Reichsstadt. Es ist insbesondere bekannt als Aufbewahrungsstätte der Reichskleinodien, die von 1424 bis 1796 in Nürnberg verwahrt wurden. Das Spital wurde zum Teil über dem Bett der Pegnitz errichtet. Es wurde gestiftet von Konrad Groß, dem damals reichsten Nürnberger Bürger.

Schäufele, eine fränkische Spezialität

Das Schäufele stammt aus der Schweineschulter. Es wird komplett mit dem Knochen (Schlüsselbein) und der Fettschwarte zubereitet. Das Fleisch wird kräftig gewürzt und im Ofen langsam gegart damit es innen butterweich und aussen schön knusprig wird, Wenn das Schäufele fertig ist, sollte sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lassen. Richtig zubereitet wird die Schwarte knackig rösch und ist für den echten Feinschmecker das berühmte Tüpfelchen auf dem i. Dazu gibt es eine würzige, dunkle Bratensoße und als Beilage je nach Größe einen oder zwei Kartoffelklöße. Als Beilage empfiehlt sich ein frischer, bunter Salatteller. In Oberfranken reicht man anstelle von Salat gerne auch Sauer- oder Blaukraut. Wer nicht die gesamte Portion bezwingen kann, sollte sich die Reste einpacken lassen. Schäufelefleisch schmeckt auch kalt mit Meerrettich hervorragend und der große Knochen bereitet dem Hund viel Freude.

Der Bocksbeutel, die typische Flasche des Frankenweins

Der Hanselbrunnen

Der Hanselbrunnen steht im vorderen Hof (Hanselhof) des Heilig-Geist-Spitals in der Sebalder Altstadt. Die Bronzefigur auf dem Brunnen zeigt einen sitzenden Jüngling, der auf einer Schalmei (Rohr oder Sackpfeife) bläst. Er ist die älteste Gußplastik Nürnbergs. Das Sandseinbecken hat die Form einer stilisierten Blüte, am oberen Rand des Beckens ist ein Ziergitter angebracht. Die Figur lässt sich aufgrund ihrer Kleidung auf 1380 datieren. Das Original des Hanselbrunnens befindet sich im Germanischen Nationalmuseum. Der "Brunnenhansel" wird in der Literatur als Symbol der Lebenskraft, aber auch als Personifikation der Musik, die an die Vergänglichkeit erinnern soll, interpretiert.

Die Website des Heilig-Geist-Spitals

Mit Quellenmaterial aus Wikipedia und dem Nürnberger Stadtarchiv

Touristische Infos:
tourismus.nuernberg.de


Ähnliches:

- Nürnberger Impressionen
- Nürnberg abseits der Touristenrouten
- Urbanes Leben, ein Bekenntnis zur Stadt

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Dienstag, 7. Juli 2009

Honorare - Legenden und Wirklichkeit

Bei Horst bin ich auf einen älteren Post gestoßen. Da geht es um Honorare und was man angeblich für Tagessätze erzielen kann. Horst hat sich da schon zur Genüge dazu geäußert und ich habe das auch kommentiert.

Ich möchte das aber mit einem kleinen Beispiel aus meinem eigenen Erfahrungsschatz belegen.

Samstag, 16. März 1991, 08:30 Uhr, Nürnberg:

Ich habe nix zu tun, freies Wochende, bin gerade aufgestanden und schlürfe "Tass Kaff". Rauche genüßlich eine Gauloise dazu.

Und dann schrillt das Telefon, daß es mich fast aus meinem gemütlichen Sessel haut.

Am andern Ende der Leitung die Bildredaktion des Stern.

Da war doch mal dieser schreckliche Nebel-Masenunfall auf der A9 in der Münchberger Senke, am 19.Oktober 1990, Massen-/Nebelunfall BAB A9 „Münchberger Senke“; 10 Tote, 83 Verletzte. Einer der schlimmsten Unfälle im deutschen Straßenverkehr. Siehe auch Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchberger_Senke

Über Nebelraser wollten die eine Titelstory machen und, sagt mir der Kollege, da hätte es gerade wieder im Nebel gekracht. Das bräuchten sie. Ob ich hinfahren und Fotos machen könne. Belichteten Film eintüten und per IC-Kurier nach Hamburg schicken. Muß spätestens Sonntagabend 18:00 Uhr in der Redaktion sein.

Klar kann ich!

Also Ende mit gemütlichem Kaffeetrinken in Unterhose im gemütlichen Sessel. Rein in die Klamotten, Ausrüstung geschnappt (hoffentlich sind auch noch genügend Diafilme in der Tasche!), rein ins Auto und die BAB 9 hoch Richtung Berlin gerast. Das war damals meine Reporter-Renngranate Honda CRX (siehe animated gif unten).

Hinter Bayreuth nehme ich langsam aber sicher den Fuß vom Gas. Ich kenne die Tücken des plötzlich auftretenden Nebels auf dem Streckenabschnitt, der jetzt kommt.

Aber da ist kein Nebel! Und da ist auch von einem Unfall nix mehr zu sehen!

Aber im Autoradio höre ich, daß es auf der A9 zwischen Hilpoltstein und Allersberg im Nebel massenhaft gekracht hat. Das ist südlich von Nürnberg, Richtung München. Also zurück aus Nordbayern. Vollgas bis Nürnberg. Volle Kanne, die vollen 210 km/h, die meine Rennsemmel hergibt.

Auch bei Allersberg ist kein Nebel mehr, aber der Riesenunfall auf der Fahrbahn aus Richtung München. Ich muß auf die andere Seite und dort ran. Ich kenne mich dort aus. Raus also die Ausfahrt und auf Feldwegen rangepirscht. Die staunen nicht schlecht, als da plötzlich ein Fotograf über die Wiese kommt, der zehn Meter weiter auf dem Schotterweg sein Auto geparkt hat. Ich komme zu "phantastischen" Fotos. Wer hier steht hat nur noch einen zerbeulten Schrotthaufen.

Zurück nach Nürnberg und ans Telefon. Erklärt, daß ich zwar nix aus der Münchberger Senke habe, aber von wo anders auf der A9.

Nein, es muß die Münchberger Senke sein!

Danach telefonieren sich zwei Leute die Finger und die Ohren wund. Der Redakteur in Hamburg und der Reporter in Nürnberg. Halten sich dazwischen ständig gegenseitig auf dem Laufenden. Versuchn, Bilder von dem Crash aufzutreiben. Irgendwo. Die Autobahnpolizei rückt nix raus. Die BILD hat nix, sucht selbst. Bei der Nürnberger dpa oder AP brauche ich gar nicht erst anzurufen. Die lachen sich höchstens kaputt.

Aber Profis sind zäh! Bei der Lokalausgabe in Pegnitz des Nordbayerischen Kuriers werden wir fündig. Einer ihrer Freien, ein Abiturient, der sich am Wochenende die berühmt-berüchtigten paar Kröten Taschengeld dazuverdient, war vor Ort. Der hat die Bilder gemacht. In SW. Macht aber nix. Und auch sein Herr Chefredakteur ist ganz stolz drauf, daß der Stern diese Bilder will. Aber die kriege ich erst morgen, wenn sie wissen, welche sie ins eigene Blatt nehmen.

Sonntagmorgen, sieben Uhr, bin ich wieder auf der A9 nach Norden.

Ich kriege nicht den ganzen Film. Ich schneide nach zähen Verhandlungen fünf Negative raus. Das ist die Ausbeute. Jetzt muß ich sozusagen der "Vor-Redakteur" sein, mir überlegen, welche Bilder die Hamburger Magazinredaktion wohl will.

Zurück in Nürnberg das ganze eintüten, zum Hauptbahnhof und zum IC-Kurier. Hier löhne ich erst mal 120 Mark. Aber das Material ist früh genug in Hamburg. Auch am richtigen vereinbarten Bahnhof, wo es der Kollege Bildredakteur persönlich abholt.

Unten das dann im Editorial abgedruckte Bild.

So, und jetzt zu den Honoraren. Insgesamt muß man sagen, das war ein teures Bild für den Stern, aber als Aufmacher im Editorial muß das sein.

Für meinen Job habe ich 600,-- DM gekriegt, plus die Auslagen für den IC-Kurier und meine Kilometer. Der glückliche "Youngster" hat zum ersten Mal in seinem Leben für ein Foto nicht fünfzehn (oder so in der Preisklasse), sondern 250,-- Mark gekriegt.

Meine sechshundert Märker waren damals vor 18 Jahren gutes Geld. Aber wie heute einer irgendwo schreiben kann, daß man 700 bis 800 Euro Tagessatz kriegen könne ....

Montag, 27. Dezember 2010

In Nürnberg ist das Streusalz ausgegangen



Der Winter bleibt auch nach Weihnachten präsent: es hat die ganze Nacht geschneit. Wer kann, weicht auf öffentliche Verkehrsmittel aus, anstatt das eigene Auto zu benutzen. Denn in Nürnberg ist das Streusalz ausgegangen.

Durch die anhaltenden Schneefälle über Weihnachten sind die Streusalzvorräte in Nürnberg aufgebraucht. Die letzten Salzvorräte von 150 Tonnen sind nach Angaben der Stadt am Sonntag für die Hauptverkehrsstraßen aufgebraucht worden. 8000 Tonnen Salz sind somit bislang in diesem Winter verbraucht worden.

In den nächsten Tagen wird Ersatz aus dem Ausland erwartet. Bis dahin streut die Stadt nur Granulat. Das löst zwar Schnee und Eis nicht auf, macht es aber immerhin stumpfer.

Hauptsächlich beliefert werden zur Zeit fast nur die Autobahnmeistereien und die staatlichen Straßenbauämter, um die Fernverkehrsstraßen freizuhalten.

Die erwartete "Notration" soll die Zeit bis zur Hauptlieferung Anfang Januar überbrücken helfen. Die kommt unseren Informationen zufolge aus der Ukraine und per Schiff. Rechtzeitiges Eintreffen daher nur, wenn der Main-Donau-Kanal und der Hafen Nürnberg nicht zufrieren (Nürnberg ist übrigens nach Duisburg Deutschlands zweitgrößter Binnenhafen). Das Wasser- und Schiffahrtsamt Nürnberg rechnet aber in den nächsten Tagen mit einem Zufrieren des Kanals.

Wie es scheint hat keiner der Verantwortlichen wohl mit einem solch massiven Wintereinbruch bereits im Dezember gerechnet.



Na, das kann ja heiter werden ...

Unsere Partneragentur bildmaschine.de

Der Winter 2010 auf meinem YouTube-Kanal:

Mittwoch, 4. Januar 2012

Nürnberger Notizen - Nürnberger Impressionen - Nürnberger Einblicke und Ansichten

Unsere Leser haben es sicher bereits - hoffentlich wohlwollend - zur Kenntnis genommen: das Jahr 2012 wird hier auf dem Blog - und in unserer Arbeit - einen Schwerpunkt auf Nürnberg haben. In Film und Foto. In Features und Geschichten.

Wir möchten einem breiten Publikum "unser" Nürnberg näherbringen. Das Nürnberg, das kein Museum historischer Kostbarkeiten allein ist, sondern eine pulsierende und facettenreiche moderne Großstadt.

Wir möchten auch die Seiten "unserer" Stadt zeigen, die sich nicht auf Anhieb und nicht beim ersten Besuch erschließen. Und die sich vielen "Zugereisten" wahrscheinlich leider nie erschließen werden.

Wir sind auch "Zugereiste", keine gebürtigen Nürnberger, kommen aus ganz anderen Regionen Deutschlands, aus der Pfalz und aus Friesland. Gleichwohl aber sind wir in den langen Jahren unseres Hierseins assimiliert. Wir begegnen der Stadt und ihren Menschen mit offenen Augen und offenen Herzens. Gleich, ob diese Menschen nun Franken, Oberpfälzer, Westfalen, Sachsen, Türken, Griechen, Kurden oder Portugiesen sind. Wir sind gemeinsam alle Bürger dieser Stadt, gleich, was unsere Herkunft, unsere Sprache, unsere Hautfarbe oder unsere Religion ist.

Chronist und Augenzeuge

Ich habe seit den frühen 80-ern als Fotojournalist Nürnberg dokumentiert, Orte, Menschen und Ereignisse. Alltag, Wirtschaft, Politik und auch Sport. Über diese nun drei Jahrzehnte ist so nicht nur ein umfangreiches Bildarchiv entstanden, sondern ich konnte auch vielfältige Einblicke nehmen in all das, was diese Stadt bewegt. In die Nürnberger Alltäglichkeiten, wie ich es gerne zu nennen pflege.

Zu den Nürnberger Alltäglichkeiten gehört auch, daß in dieser Stadt seit einem guten Jahrzehnt wie wahnsinnig gebaut wird.

Jede Brache wird zugebaut. Meist mit noch einem neuen Hotel, einem Büro-Komplex mit "Finance Lounge" für den Business-Treff. Allein in unserer nächsten Nachbarschaft wurden im Laufe der letzten paar Jahre drei große Hotels hochgezogen. Derweil viele kleine Einzelhandelsgeschäfte geschlossen haben. Wie etwa unser langjähriger kleiner Tabakwaren- und Zeitschriften-Laden um die Ecke.



Das ist nicht gut für die Urbanität mancher Stadtviertel. Manchen Vierteln wird durch das Stillegen einer Straßenbahn-Linie (die Linie 9 in der Nordstadt durch die Pirckheimerstr.) die Lebensader genommen und wiederum den Einzelhändlern die Lauf- und zum Teil die Stammkundschaft.

Auch solchen Themen werden wir uns durchaus annehmen.


Artikel über Nürnberg finden Sie auch hier.

Fotomaterial steht registrierten Verwendern aus Presse, Werbung und Verlag auf meinem Mecom-Pool zum Download zur Verfügung. Wir sind Ihre Agentur in und für Nürnberg. Neben unserem YouTube-Kanal präsentieren wir in lockerer Folge unsere Filme auch hier.