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Donnerstag, 10. November 2011

Nürnberg - Gesichter einer Stadt

Eine Stadt hat viele Gesichter. Und so hat auch "unsere" Stadt, hat auch Nürnberg viele Gesichter. Denn da wäre zum einen das Gesicht des historischen Nürnberg, der ehemals Freien Reichsstadt, des "Reiches Schatzkästlein", der Großstadt des Mittelalters.



Repräsentiert wird dieses alte Nürnberg aufs Schönste auch von dem Glockenspiel aus dem Jahr 1509, das sogenannte Männleinlaufen, das jeden Tag Punkt 12 Uhr mittags an der Frauenkirche auf dem Hauptmarkt zu sehen ist.

Da hier ja nun auch bald wieder das Nürnberger Christkind seinen weltberühmten Markt eröffnen wird (letzter Freitag vor dem Ersten Advent) gleich ein paar Impressionen aus dem vorweihnachtlichen Nürnberg.



Man sieht, Nürnberg ist keinesfalls ein Museum. Nürnberg ist auch eine moderne Großstadt.



Die zweitgrößte Stadt Bayerns. Eine pulsierende Stadt. Mit Verkehr, Autos, Straßenbahnen, U-Bahn, S-Bahn. Und auch mit all den Problemen der Großstadt.



Und Nürnberg hat Regionen, in die sich kaum je ein Tourist verirrt, wie etwa die Südstadt, die sich von südlich des Hauptbahnhofs eben nach Süden erstreckt.



Die Südstadt hat Flair, die Südstadt ist multi-kulti, die Südstadt hat Bewohner aller sozialen Schichten.

Und einige versteckte Schätzchen des alten Nürnberg. Patrizier-Schlösser zum Beispiel. Doch diesem Thema werden wir uns noch separat widmen.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Unterwegs mit der Nürnberger Straßenbahn

Viele Berufspendler in der Metropol-Region Nürnberg nutzen öffentliche Verkehrsmittel, die S-Bahn, die U-Bahn und die Straßenbahn.



Wir begeben uns mit der Straßenbahn auf eine Fahrt durch die Südstadt.

Das Stehcafé beim Beck an der Kreuzung Allersberger Straße und Schweiggerstraße ist morgens bei den Pendlern beliebt fürs Frühstück.

Das Atrium war mal eines von Nürnbergs Szene-Kinos. Ein Uraufführungs-Kino. Heute leider geschlossen.

Ein Selbstbildnis in der Tür des Atrium. Im Foyer hinter dieser Tür haben wir schon bei vielen Premieren bei einem Glas Schampus über die Filme diskutiert.

Am Atrium ist die Umsteige-Haltestelle Richtung Dokumentations-Zentrum.

Die Linie 6 in Gegenrichtung, zum Westfriedhof, fährt vorbei.

Panorama der Südstadt



Nürnberg, Südstadt, Impressionen von oben. Wir blicken auf das sogenannte Nibelungen-Viertel, den Platz der Opfer des Faschismus und die Meistersingerhalle, ein Veranstaltungsort z.B. für Konzerte. Hier an der Kreuzung hat auch die N-Ergie, die lokale Energieversorgung, ihren Verwaltungssitz.



Ähnliches:

Sonntag, 14. Februar 2010

Urbanes Leben - ein Bekenntnis zur Stadt

Ralf Gosch hat ein neues Blog, Stadtlandschaften, Cityscapes, das ich sehr interessant finde. Er setzt sich dort im Bild mit modernen Stadtlandschaften auseinander, mit Bausünden und mehr. Er geht dabei nicht unbedingt zimperlich mit Stadtplanern um. Und das ist mal ganz grundsätzlich nicht verkehrt so. Denn vieles in unseren Städten ist nicht mehr urban. In weiten Bereichen sind unsere Städte gesichtslos geworden. Büro-Burgen und Wohn-Burgen, in des Wortes wahrster Bedeutung, sind entstanden und entstehen noch heute.


Lebensraum Hinterhof

Und dennoch, trotzdem und alledem, möchte ich eine Lanze brechen für die Stadt. Trotzdem und alledem wir auch das Leben auf dem Lande pflegen, so sind wir doch Städter durch und durch.

Aber Städter in urbanen Lebensräumen. Nicht in der Gigantomanie, sondern der kleinteiligen städtischen Lebensräume. Sozusagen des Lebensraums Hinterhof. Wo man im Sommer in guter Nachbarschaft zusammensitzen kann.

Und des Lebensraums Nachbarschaft. Eine Nachbarschaft, in der es die kleinen Tante-Emma-Läden noch gibt. Zum Einkauf für den täglichen Bedarf (die findet man in der Stadt übrigens noch viel öfter als auf dem Land, wo es fast nur noch die Supermärkte auf der grünen Wiese gibt). Die Nachbarschaft der Kneipen. Multi-kulti. Italienisch, griechisch, polnisch, rumänisch. Oder was auch immer.

Wo man einfach abends hingeht. Was trinkt und eine Kleinigkeit (oder mehr) essen kann. Und als Tischmusik etwa portugiesischem Fado zu lauschen. Das ist Urlaub zuhause. Das ist Urlaub in der eigenen Stadt.


Kultur der Nationen

Urbanität, das sind in einer Stadt wie Nürnberg auch die Nationen, die hier zusammenleben. Die Stadtteilfeste. Wo die Nationen zusammenfinden.

Spanische Flamenco-Gruppe bei einem Stadtteilfest in der Nürnberger Südstadt; Jugendliche, Junge, Mädchen, Teenager, Teenies, Halbwüchsige, Pubertät, pubertierend, pubertieren, stolz, Rhythmus, Leidenschaft, Tanz, tanzen, Traditionen, Südeuropa, Südeuropäer, Iberien, iberische Halbinsel, / Flamenco ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Liedern und Tänzen aus Andalusien. Flamencomusik ist ein Markenzeichen traditioneller spanischer Musik. Flamenco besteht traditionell aus Cante (Gesang), Toque (das Spiel der Gitarre) und Baile (Tanz). Eine Besonderheit beim Flamenco ist der Rhythmus (Compás), da die meisten Formen nicht im 3/4- oder 4/4-Takt gespielt werden, sondern in einem 12er-Schema mit unterschiedlichen Betonungen. Die Gitarre begleitet den Gesang oder den Tanz (oder beide). Der Gitarrist begleitet traditionell den Sänger oder die Tänzerin. Dabei ist der Compas das Wichtigste. Eine Soloeinlage nennt man Falseta und spezielle Teile für den Tanz Escobilla. Traditionell - vor allem in der Folklore - werden auch Kastagnetten verwendet - zwei löffelförmige Hölzer, die mit den Fingern der Hand aufeinander geschlagen werden, wodurch rhythmische Figuren gebildet werden. Im Flamenco verloren sie jedoch an Bedeutung. Sehr wichtig sind die palmas ("Handflächen") - das Klatschen. Es gibt zwei Arten von palmas: palmas claras oder palmas agudas, die laut und peitschenden, und palmas sordas, die leise und dumpf geklatscht werden. Gute palmeros sind rar, da diese oft mehrere Minuten sehr schnell und genau sein müssen.

Regenbogen über der Nürnberger Südstadt

- Ähnliches ...

Samstag, 14. Januar 2012

Nürnberger Herrensitze: Das Petzenschloß

In unserer Reihe über Nürnberger Herrensitze (Patrizier-Schlösser) heute das Petzenschloß, das versteckt in der Nürnberger Südstadt (Stadtteil Lichtenhof) hinter der Gustav-Adolf-Kirche und dem Südbad liegt.



Das Schloß ist noch heute im Besitz der Familie Petz (seit 1583), die ab dem 17. Jahrhundert den Namen Petz von Lichtenhof trägt (und deshalb auch nicht öffentlich zugänglich). 1632 war es vorübergehend Hauptquartier des Königs Gustav Adolf von Schweden im Dreißigjährigen Krieg. 1910 bis 1911 erfolgten erhebliche Umbauten durch den Nürnberger Architekt Rudolph Behringer.

Die Wirtschaftsgebäude des Schlosses wurden 1944 im Zweiten Weltkrieg zerstört (am 24. Mai 1552 im Zweiten Markgrafenkrieg war das Schloß bereits einmal abgebrannt und dann wieder aufgebaut worden). Der Wassergraben und die Befestigungsanlagen sind heute noch schön sichtbar.

Im Bild unten mag man erkennen, wie versteckt die kleine Burg hinter der Gustav-Adolf-Kirche liegt.

Dienstag, 17. Januar 2012

Nürnberger Notizen

Ein phantastisch schöner Abendhimmel über der Nürnberger Südstadt am 17. Januar 2012.



Abendliche Impressionen der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur ist in der Regensburger Straße im Stadtteil Gleißhammer.



Abendliche Rush-Hour



Abend in der Stadt - Alltag - Pendler auf dem Weg nachhause - unterwegs mit der Straßenbahn, dem Fahrrad oder dem Auto. Impressionen der abendlichen Rush-Hour in Nürnberg.

Dienstag, 3. Januar 2012

Gärten hinter der Veste - die Nürnberger Nordstadt

Hinter der Kaiserburg gen Norden erstreckt sich die Nürnberger Nordstadt. Anders als die Südstadt ist sie in ihren Stadtteilen Maxfeld und Gärten hinter der Veste (Gärten h.d.V.) geprägt von der großbürgerlichen Architektur des frühen 20. Jahrhunderts.

So finden wir dort beeindruckende und bestens renovierte Zeugnisse des Jugendstils, so wie hier in der Krelingstraße.

In der Krelingstraße wohnte übrigens Hans Sachs. Nein, nicht der Schuhmacher aus den Meistersingern von Nürnberg, sondern der Oberstaatsanwalt und Ratefuchs bei Robert Lemkes "Was bin ich?", dem heiteren Beruferaten, von der ARD bzw. dem BR von 1955 bis 1989 ausgestrahlt.

Samstag, 14. Februar 2009

So ist der Winter!


Nürnberg -14. Februar 2009 (rho) --- So ist der Winter - Baum mit verschneiten Ästen in der Nürnberger Südstadt (Breitscheidtstraße) --- ein sonniger Samstag - Winter-Feature --- Ach, eigentlich freuen wir uns doch auf "Summer in the city".