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Mittwoch, 9. Mai 2012

Pirmasenser Impressionen

Wie kein anderes Gebäude symbolisiert die frühere Schuhfabrik "Neuffer" den Wandel der Stadt Pirmasens vom Schuhproduktionsstandort zur Heimat von Schuhhandels- und Dienstleistungsbetrieben. Vor Jahren erwarb der Unternehmer Bernd Hummel die Fabrik und führte sie Stück für Stück einer neuen Bestimmung zu. Heute beherbergt sie Hummels Schuhvertrieb, ein Kongresszentrum, Arztpraxen, ein Fitnessstudio, Radio Rockland und vieles mehr. Immer wieder bildet der Neuffer die Kulisse für Kunstausstellungen von überregionaler Bedeutung.

Pirmasens - einziger internationaler Messe-Standort in Rheinland-Pfalz


Die Innenstadt

Hauptstraße, Fußgängerzone, Blick auf die Lutherkirche, ehemalige Garnisonskirche, letzte Ruhestätte des Landgrafen (Landgraf) Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt.

Das Alte Rathaus.

Pirmasens, Altes Rathaus, Schloßbrunnen / / Altes Rathaus - Museen - Das Museum ist eine Sehenswürdigkeit für Besucher und eingefleischte Pirmasenser. Untergebracht in den Räumen des Alten Rathauses in der Fußgängerzone beherbergt es neben einem Heimatmuseum die Bürkel-Galerie, ein Scherenschnitt-Kabinett und - wie könnte es in Pirmasens anders sein - natürlich auch ein Schuhmuseum. / / Schlossbrunnen - Die gute Stube von Pirmasens. Am Wasserfall laden Sitznischen zum Verweilen ein. Über dem beeindruckenden Brunnen thront die berühmte Pirmasenser Stierplastik.


Pirmasens - Alter Friedhof - Ein Kultur-Projekt in Rheinland-Pfalz



Der Alte Friedhof in Pirmasens - Die einstige Leichenhalle ist heute das Kulturzentrum Carolinensaal, der Friedhof selbst eine Parkanlage im Herzen der Schuhstadt. Der Carolinensaal ist enannt nach der Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt, Gemahlin des Stadtgründers von Pirmasens, Landgraf Ludwig IX., und eine gute Freundin des Preußenkönigs Friedrich II. (Friedrich der Große, "Der Alte Fritz"). Und auch der Landgraf selbst war ein Bewunderer Friedrichs. Er nun weniger dessen kultureller Leidenschaften, sondern vielmehr der "Langen Kerls", der Grenadiere der preußischen Armee.

Weshalb er auch seine Residenz aus dem französischen Buchsweiler (Bouxviller) nach Pirmasens verlegte, da er als deutscher Reichsfürst in Frankreich keine Streitkräfte haben durfte.

Die Pirmasenser Armee des Landgrafen hat aber, im Gegensatz zu ihrem Vorbild, nie einen Krieg geführt. Sie war also wohl die friedlichste Armee aller Zeiten.

Und durch die Verbindung des Landgrafenpaares mit dem peußischen König könnte man also sozusagen von einer Achse Potsdam - Pirmasens sprechen.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Historisches (III)

Zu dem Thema historisches Bildmaterial gehört natürlich auch die Fotografie selbst. Die Gerätschaften, die Foto-Apparate, aber auch die Fotografen. Das im Bild links, das bin ich. Im Jahr 1980. Und das, was um meinen Hals hängt ist eine Canon F-1. Die war in den Siebzigern und frühen Achzigern zusammen mit der Nikon F2 die führende Profi-Kamera. Und sie war meine erste Profi-Kamera. Denn auf Nikon umgestiegen bin ich erst 1984. Und zwar aus dem Grund, weil Canon den Chrom-Überwurfring der FD-Objektive abgeschafft und durch ein "klassisches" Bajonett ersetzt hatte. Und die Mehrzahl der Objektiv-Gehäuse plötzlich nicht mehr aus Metall sondern aus Kunststoff waren. Dem gegenüber aber war ich seinerzeit sehr mißtrauisch in Bezug auf Robustheit und Langlebigkeit.

Das Bild rechts zählt noch nicht so ganz zu dem Kapitel "historisch". Das ist "erst" aus dem Jahr 2000. Aber da ist die Nikon F2 noch im Gebrauch. Und zwar immer noch vorzugsweise benutzt, auch wenn da seit 1990 schon eine elektronische F4-E mit in der Fototasche war. Aber Bilder von der Kamera selbst, die gehören ohne Zweifel in einen gut sortierten historischen Stock. Mal ganz abgesehen davon, daß meine persönliche "Traum-Kamera" getreu dem Baukasten-Prinzip, alles Neue an alles Alte anflanschen zu können (und umgekehrt) immer noch eine - modifizierte - F2 ist.

Alltag, Familie und Urlaub anno dazumal

Die Suche in und nach alten Familien-Alben oder Bilder-Sammlungen wird im Regelfall die Basis sein für den ersten Aufbau eines eigenen historischen Archivs.

Familienbilder und Urlaubs-Schnappschüsse sind interessante Zeitzeugen vergangener Epochen. Gerade die Amateur-Schnappschüsse verraten viel über die Zeit und ihr Lebensgefühl, zu denen sie entstanden sind.

Und wenn man sie mit einem unitären Keyword in den IPTC-Daten versieht (am besten eine bestimmte Buchstaben- und Zahlen-Kombination), dann kann man in seiner Bilddatenbank die Vita eines Menschen oder eines Paares dokumentieren, so wie ich es mit der Lebens- und Liebes-Geschichte meiner verstorbenen Eltern getan habe..


Pfalz-Bayerische Historia

Der Bursche rechts im linken Bild, das ist mein Opa väterlicherseits. Links neben ihm sein Bruder. Zwei Pfälzer im Pfälzerwald. In bayerischer Alltagstracht. Wie das? Nun denn, Bayern und die Pfalz haben eine 600-jährige gemeinsame Geschichte. Und nach dem Wiener Kongreß bis nach dem Zweiten Weltkrieg und der Gründung des Landes Rheinland-Pfalz war die linksrheinische Pfalz ein Teil Bayerns. Geboren wurde mein Großvater noch als Untertan des Königs von Bayern. Wobei: Untertanengeist besaß der Opa so rein garnicht!

Und als Pfälzer in Bayern habe ich natürlich die Tracht im Fundus.

Die Girls der Siebziger

Sie sind eigentlich dran "schuld", daß ich schon mit 17 zum Fotoapparat gegriffen habe, die Mädchen der "Wilden Siebziger". Drum ihnen nochmal eine "Hommage à la Beauté".

Schließen wir den Kreis zurück zu den Gerätschaften. Mit einem Foto von 1984, zeigend meine Nikon F3 und meine Seagull, die zweiäuguge chinesische 6x6-Spiegelreflex, ein Rollei-Nachbau, den ich heute noch besitze.


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Samstag, 15. Oktober 2011

Der Alte Friedhof in Pirmasens



Der Alte Friedhof in Pirmasens - Die einstige Leichenhalle ist heute das Kulturzentrum Carolinensaal, der Friedhof selbst eine Parkanlage im Herzen der Schuhstadt. Der Carolinensaal ist enannt nach der Landgräfin Caroline von Hessen-Darmstadt, Gemahlin des Stadtgründers von Pirmasens, Landgraf Ludwig IX., und eine gute Freundin des Preußenkönigs Friedrich II. (Friedrich der Große, "Der Alte Fritz"). Und auch der Landgraf selbst war ein Bewunderer Friedrichs. Er nun weniger dessen kultureller Leidenschaften, sondern vielmehr der "Langen Kerls", der Grenadiere der preußischen Armee.

Weshalb er auch seine Residenz aus dem französischen Buchsweiler (Bouxviller) nach Pirmasens verlegte, da er als deutscher Reichsfürst in Frankreich keine Streitkräfte haben durfte.

Die Pirmasenser Armee des Landgrafen hat aber, im Gegensatz zu ihrem Vorbild, nie einen Krieg geführt. Sie war also wohl die friedlichste Armee aller Zeiten.

Und durch die Verbindung des Landgrafenpaares mit dem peußischen König könnte man also sozusagen von einer Achse Potsdam - Pirmasens sprechen.

Pirmasens im schnellen Überblick:



Ähnliches:

Der Ostfriedhof im Münchner Stadtteil Giesing

Freitag, 7. Oktober 2011

Irmgard & Franz Roth Media in the Press

DIE RHEINPFALZ - 14. September 2011 - Ein Foto des PresseBuero Roth aus dem Mecom-Pool.

Kleine Anmerkung am Rande:
Die Rheinpfalz gehört, wie auch die Nürnberger Zeitung (NZ) hier am Ort, bestimmt nicht zu den Blättern, bei denen man reich wird, aber beides sind sympathische Zeitungen mit sympathischen Redakteuren und CvD's. Und beides sind Regionalzeitungen in unseren beiden Heimaten, ohne die die Lesewelt sehr viel ärmer wäre.


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Donnerstag, 6. Oktober 2011

Black & White - Mythos Rot

Eigentlich, ja, eigentlich, ist ja die Farbe Rot "unsere" Farbe für unsere Autos. Aber manchmal "rutscht" einem da dann doch etwas anderes dazwischen. Zum Beispiel Schwarz Metallic oder Weiß. Ich lüfte das Geheimnis: Das war dann kein bestelltes Auto, sondern eines, das beim Händler stand und spontan gekauft wurde.

Rot, das ist klassischerweise die Farbe italienischer Sportwagen. Ferrari sind rot und Alfas auch. Klassischerweise. Das kommt aus den früheren Zeiten des Autorennsports. Da konnte man die Nationalitäten an der Autofarbe erkennen: Italiener, wie gesagt, hatten rote Autos, Deutsche weiße bzw. silberne, Franzosen blaue und Briten grüne (British Racing Green ist heute noch eine beliebte Farbe für britische Roadster wie z.B. den MG-TF).

Ein rotes sportliches Auto, das sind dann sozusagen die italienischen Momente im Leben.

Bayern und Italien, eine Symbiose der Kultur und Lebensart

Wir Bayern haben ja eine besondere Affinität zu Italien. Seit den Zeiten des Barock. Wieviele italienische Baumeister haben bei uns gearbeitet. Nicht nur Tiepolo, der das Treppenhaus der Würzburger Residenz ausgemalt hat.

Oder Domenico Lucese, der für die Innenausstattung der Abteikirche des Klosters Speinshart in der Oberpfalz verantwortlich zeichnete.

Bedeutendster Kirchenbau des süddeutschen Barock

Die Kirche des Prämonstratenserklosters Speinshart in der Oberpfalz (Landkreis Neustadt am Kulm) ist das wahrscheinlich bedeutendste Sakralbauwerk des süddeutschen Barock. Der reiche Stukkaturenschmuck von Cartlo Domenico Lucese ist nicht, wie sonstige einheimische Stuckarbeiten in Gips ausgeführt, sondern aus Sand und Kalk geformt und mit Kalk überzogen worden. Einen weiteren besonderen Schmuck der Kirche bilden die originellen und reich verzierten Wangen der Betstühle, die in gedeckten Farben gut mit der farblichen Ausgestaltung des Hauptschiffes harmonieren.

Und fühlt man sich nicht in Wasserburg am Inn ...

... oder in Passau wahrhaft nach Italien versetzt?

Der Passauer Dom beherbergt übrigens die größte Orgel Europas (und zugleich die größte Kirchenorgel der Welt), sie hat 215 Register und 16.000 Pfeifen. Der Passauer Dom ist eine Schwesterkirche des Wiener Stephansdomes.

In dem Zusammenhang sei auch gerne die Orgel-Website meines lieben Freundes Dr. med. Eberhard Geier aus Passau empfohlen.

Die italienischen Momente auch beim Essen:
Mozzarella Caprese, Grün-Weiß-Rot




Grünes Basilikum (aus eigenem Anbau!), weißer Mozarella di Buffala und rote Tomaten. Allein die Farben machen schon Appetit! Das sind sommers die italienischen Momente auf unserer Pfälzer Terrasse.

Dienstag, 26. Juli 2011

Die Kraft des Glaubens

In unseren Filmen über Kirchen und Klöster sieht man oft eine Sequenz über das Anzünden von Opferkerzen. Das hat für uns eine besondere Bedeutung. Denn damit gedenken wir unserer Toten. Unserer toten Eltern und unseres toten Kindes. Wir schöpfen Kraft aus dem Glauben. Dem Glauben an die Unsterblichkeit der Seele.

Wir präsentieren Ihnen hier fünf Filme über Kirchen, zu denen wir ganz persönlich eine ganz besondere Beziehung haben.

Das Beinhaus von Schorbach



Die kleine Gemeinde Schorbach in Lothringen, nahe der deutsch-französischen Grenze, hat ein romanisches Beinhaus aus dem 11. Jahrhundert. Da nach altem Volksglauben nur der die ewige Seligkeit erlangen konnte, der bis zum Jüngsten Tag in geweihter Erde ruhte (oder auf ihr), wurden die Gebeine der Toten wegen des Platzmangels auf den Gottesäckern exhumiert und in Beinhäusern auf dem Friedhof aufbewahrt.

Ossuaire de 11eme siecle dans Schorbach (Pays de Bitche, Department Moselle, Lorraine) pres de la frontiere Franco-Allemande.

Deutschlands ältestes Chorgestühl



In der Pfarrkirche der Gemeinde Seligenporten in der Oberpfalz (Landkreis Neumarkt) findet sich das mit über 600 Jahren älteste Chorgestühl Süddeutschlands, wahrscheinlich das älteste von ganz Deutschland.

Über eine gleichfalls uralte ausgetretene Holztreppe geht es empor zu dem sog. Nonnenchor.

Kloster Hornbach



Kloster Hornbach im Landkreis Südwestpfalz ist eine Gründung des Heiligen Pirminius (Namensgeber der Stadt Pirmasens), eines Missionars, der hier im 9. Jahrhundert wirkte. Pirmin ist in Hornbach gestorben, doch die Gebeine befinden sich heute nicht mehr in der dortigen Grabkapelle, sondern sind in Innsbruck beigesetzt.

Die Stephanuskirche von Böckweiler



Die romanische Kirche (eine Station auf dem Jakobsweg liegt an der Barockstraße Saar-Pfalz, eine Tourismusroute durch die Westpfalz und das angrenzende Saarland.

Fresken aus dem Jahr 1310



Die Pfarrkirche St. Vitus in Kottingwörth (Naturpark Altmühltal, Landkreis Eichstätt) beherbergt in ihrer Taufkapelle im Chorturm eine kulturhistorische Einmaligkeit: mittelalterliche Fresken aus dem Jahr 1310. Entdeckt wurden diese Ende des 19. Jahrhunderts unter dem Wandputz der ansonsten im frühen 18. Jahrhundert im Barock umgestalteten Kirche.

Eine weitere dieser für uns heiligen Stätten, das Kloster Habsberg in der Oberpfalz, im Bild.

Montag, 18. Juli 2011

Die spröde Schöne

Sie ist wahrlich eine Stadt voller Gegensätze, Pirmasens in der Südwestpfalz. Pirmasens hat die höchste Millionärsdichte in Rheinland-Pfalz (deutlich erkennbar an der Vielzahl an Porsches, Ferraris, Jaguar, Lamborghini oder Maserati, Landrover, BMW und Mercedes, die man hier sieht) und zugleich die höchste Arbeitslosenquote des Bundeslandes.

Pirmasens hat drei Gymnasien (am Leibniz-Gymnasium habe ich 1973 mein Abitur gemacht) und ist ein Standort der Fachhochschule Kaiserslautern.



Pirmasens hat mit Peter Kaiser die älteste Schuhfabrik Europas, mit Kömmerling einen der führenden Hersteller von Kunststoff-Profilen für Fenster und Türen und ist Heimat von Convar, der Firma, die die Festplatten der Computer des World Trade Center nach den verheerenden Anschägen von Nine-Eleven restauriert hat. Ergo-Fit ist Deutschlands Marktführer bei Klinik-Ergometern. Wer sich je einem Belastungs-EKG unterzogen hat, hat bestimmt auf einem solchen Gerät aus Pirmasens gesessen.

Aber in der Pirmasenser Fußgängerzone, zu früheren Zeiten ein Ort pulsierenden urbanen Lebens, könnte einen an einem Samstagvormittag das Gefühl beschleichen, in einer Geisterstadt zu sein. Und gerade hier ist auch das große Laden-Sterben zu beobachten. Viel Leerstand.

Die Deutsche Schuhmetropole

Pirmasens ist der einzige internationale Messe-Standort in Rheinland-Pfalz und das weltgrößte Schuhandels-Zentrum. In Pirmasens wird mit Leder und Schuhen nach wie vor Geld verdient. Nicht umsonst ist hier auch der Sitz der Deutschen Schuhfachschule und des ISC Germany, eines internationalen Kompetenz-Zentrums für die Schuhfertigung.

Woher nun aber kommt die hohe Arbeitslosigkeit in der Stadt?

Seit langem ein vielschichtiges Problem. Seit den Siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Zahl der Schuhfabriken rückläufig. Qualitäts-Produzenten konnten sich am Markt behaupten. Qualifizierte Mitarbeiter stehen dort nach wie vor in Lohn und Brot. Ungelernte oder Angelernte aber haben wenig Chancen am Arbeitsmarkt. Und der Abzug der US Army nach dem Ende des Kalten Krieges, ein ehedem großer Arbeitgeber auch für Zivilbedienstete, tat ein Übriges.

Nadelöhr B10

Verschärfend kommt ganz aktuell die schlechte verkehrsmäßige Infrastruktur hinzu. Weder über Bahn noch Straße ist Pirmasens problemfrei erreichbar. Es fehlt eine vernünftige Verkehrsanbindung Richtung Osten. Und auch das bereits seit den bereits genannten Siebzigern. Die einzige Verbindung in Ost-West-Richtung (bzw. umgekehrt), die Bundesstraße 10, ist in ihrem jetzigen Zustand völlig überlastet. Staus an der Tagesordnung. Die Strecke zwischen Pirmasens und Landau somit eine Tortur für jeden, der diese Route nutzen muss. Seien es Berufspendler oder Urlaubsreisende und Touristen. Gegen den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße 10 aber wenden sich Naturschützer, der Landkreis Südpfalz und speziell die Bewohner des Queichtals, die Einbußen beim Tourismus befürchten.

Pirmasens inside

Nach einem guten Vierteljahrhundert bin ich nun seit fünf Jahren wieder regelmäßiger in meiner Heimatstadt und beobachte, was dort passiert. Als gebürtiger Pirmasenser mit einer Art von Innensicht und als jemand, der lange weg war, zugleich auch aus einer gewissen (durchaus auch kritischen) Distanz.

Und so haben wir, meine Frau und ich, beschlossen, auf Spurensuche zu gehen. Pirmasens für uns - und für Sie - neu zu entdecken und zu erkunden. Dazu hier, als Teaser, als Trailer, ein erstes Appetithäppchen. Wir werden diese Reihe fortsetzen. In unregelmäßigen Abständen. So wie es uns eben unsere Zeit erlaubt.



Und im Folgenden noch ein paar mehr Teaser im Foto-Tableau. Bekanntes und weniger Bekanntes. Denn Pirmasens ist Vielfalt, die zu entdecken lohnt.

Und - last but not least - wurde in Pirmasens auch Geschichte geschrieben. Durchaus prägend für die Geschichte ganz Deutschlands im 20. Jahrhundert und bis heute.



Sonntag, 3. Juli 2011

Lust auf Sommer?

Lust auf Sommer?
Lust auf Schmetterlinge?


Dann ist diese neue Compilation unserer Reihe "Notizen aus dem Bauerngarten" vielleicht genau das Richtige für Sie! Schmetterlinge in großer Artenvielfalt in unserem naturnahen ländlichen Garten in der Pfalz.



Gefilmt wurde mit der Sony HVR-HD1000E, der Sony DCR-DVD150 und der Canon XM1. Die Fotos entstanden mit einer Nikon D2H und dem lichtstarken Tamron 2,8/300 mm Teleobjektiv mit 1,4-fach Extender sowie einem 400-er Novoflex Schnellschuß-Objektiv.

Garten-Freunde besuchen bitte auch gerne unser Garten-Blog.

"Pfälzer Impressionen", meine neue Filmreihe

Meine neue Reihe "Pfälzer Impressionen" (in Ergänzung der Reihe "Drehscheibe Südwestpfalz"), mit neuem Intro und neuem Design, beginnt mit dem Schloß in Zweibrücken.



Das neue Intro bringt, quasi als "Corpprate Identity", einige meiner Feder-, Tusch- und Kohlezeichnungen von Pfälzer Motiven. Die Malerei und die Zeichnung waren nämlich mein Medium bevor ich zu Fotoapparat und Filmkamera gegriffen habe.

Mit dem Zweibrücker Schloß stelle ich zugleich die Verbindung her zur Reihe "Bayern im Bild". Denn nicht umsonst war dort im vergangenen Jahr eine große Austellung über 600 Jahre gemeinsame pfälzisch-bayerische Geschichte. Das Schloß der Wittelsbacher-Linie Simmern-Zweibrücken ist Geburtsort des Königs Ludwig I. von Bayern, der uns nicht nur die Walhalla bei Regensburg oder die Befreiungshalle bei Kelheim hinterlassen hat.



In meiner bayerischen Reihe möchte ich gerne die Gelegenheit ergreifen, im Speziellen auch die weniger bekannten Kostbarkeiten Bayerns zu zeigen. Denn Bayern ist nicht nur Deutschlands größter Flächenstaat, Bayern ist auch mit seinen Gauen, Stämmen und Regionen von ausgesprochener Vielfalt.

Alle meine Filme finden Sie auf meinem YouTube-Kanal.

Und Reise- und Ausflugs-Tipps finden Interessierte auch auf diesem Blog von mir.

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Weitere Infos:

===> Bildmaterial zu den vorgestellten Themen zur ausschließlich redaktionellen Verwendung auf meinem Mecom-Pool (recherchierbar auch über APIS und i-picturemaxx). Werbliche Verwender nehmen bitte vorab mit uns Kontakt auf.

Und bei der Bildmaschine:

Unsere Partneragentur bildmaschine.de


Freitag, 1. Juli 2011

Ausflugs-Tipps für die Sommerferien

Die Zeit der Sommer-Ferien hat in Deutschland begonnen. Im Rahmen des sog. rotierenden Systems war z.B. im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Hamburg, in Hessen und einer Reihe weiterer Bundesländer bereits Ferienbeginn.

Und warum in die Ferne schweifen und für lange Staus auf den Autobahnen sorgen? Lohnende Reiseziele gibt es auch hierzulande. Ein paar ausgewählte (und zum Teil weniger bekannte) möchten wir Ihnen hier vorstellen.


Hohenlohe: Automuseum Schloß Langenburg

Ein "must see", ein absolutes Muß ist für enthusiastische Automobilisten das Museum des Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg.

Hier sieht man vom Oldtimer bis hin zu seltenen Einzelstücken einen repräsentativen Querschnitt der Automobilgeschichte. Untergebracht ist das Museum im ehemaligen Marstall des Schlosses in Langenburg (ein idyllisches Städtchen auf der Höhe über dem Jagsttal).

Außer dem Automuseum hat der Fürst aber noch mehr im Angebot, diverse Veranstaltungen und auch kulinarische Genüsse. Somit ist Langenburg ein echter Geheimtipp, der sich lohnt.

Infos:
www.schlosslangenburg.de


Salier-Jahr in Speyer

Der Dom zu Speyer ist das bedeutendste romanische Sakral-Bauwerk in ganz Europa und UNESCO-Weltkulturerbe. Geweiht wurde der Dom vor 950 Jahren und feiert 2011 dieses Jubiläum.

Der von den mächtigen salischen Kaisern erbaute Speyerer Dom war damals das größte Gotteshaus des Abendlandes.

Und außerdem feiert Speyer im Jahr 2011 den 900-sten Jahrestag der Kaiserkrönung Heinrichs V. und 900 Jahre Verleihung der Bürger-Privilegien, die Speyers Weg zur Freien Reichsstadt eröffneten.

Noch bis zum 30. Oktober widmet das Historische Museum der Pfalz den Saliern eine große Ausstellung. Denn zu Zeiten der Salier wurde in Speyer europäische Geschichte geschrieben.

Infos:
www.speyer.de
www.museum.speyer.de


Die "Stoaroa" im lieblichen Taubertal

Zurück nach Franken: der Naturfreund findet im Taubertal (etwa bei Bieberehren) die sog. "Stoaroa", Steinreihen also. Diese entstanden aus den Feldsteinen, die die Bauern dereinst von ihren Äckern lasen und am Ackerrand zusammentrugen. Und wo diese Zeugnisse alter bäuerlicher Kultur nicht der Flurbereinigung zum Opfer fielen, da bieten sie mit ihren Hecken und Gehölzen einer Vielzahl von Tieren Lebensraum als Biotop.

Infos:
www.liebliches-taubertal.de

Samstag, 8. Januar 2011

Eine Woche im Januar 2011

Am 21. November waren wir letztmals in unserem Zweit-Domizil in der Südwestpfalz gewesen. Damals hatten wir alles winterfest gemacht. Und als wir nun am 2. Januar wieder hinkamen, da hatte der Winter unser Dorf fest im Griff.

Die Auffahrt zum Haus war so tief verschneit und dieser Schnee so hart verharscht und vereist, daß kein Hochkommen war. Unser Winterdienst hatte bestimmt gedacht, wir kämen in diesem Winter nicht so früh und deswegen nur den Bürgersteig geräumt.

Nun denn, so musste der Chef höchstpersönlich am Montag kommen und das nachholen.



Für einen Profi wie den Gärtnermeister Albert Dachs aus Pirmasens auch kein größeres Problem. Ich habe zwar auch einen Schneeschieber, aber wozu soll ich den in die Hand nehmen, wenn ich für eine Dienstleistung bezahle? Und Sonntagabend hatte ich ja eine Autolänge schon geschaufelt.

Winterliche Impressionen

Hier auf dem Dorf und in unserem Garten zeigte sich in dieser Woche der Winter von seinen richtig schönen Seiten. Der Blick von unserer Eßdiele (Bild oben) nach draußen war einfach dazu angetan, wie man so schön sagt, die Seele baumeln zu lassen.

Tierische Gäste



Die Spuren im Schnee verraten es: unser Garten ist auch im Winter belebt und gut besucht.

Am bemerkenswertesten heuer war das Reh auf unserer Terrasse. Das war eine Premiere. Der Marder war schon oft genug da, die Mäuse ohnehin, aber ein Stück Rotwild auf der Suche nach Futter hatte bislang noch nicht zum Sprung über unseren Gartenzaun angesetzt.

Und auch unsere gefiederten Freunde fühlen sich offensichtlich auch im Winter wohl. Grünfinken, Meisen, Stieglitze sind in großer Zahl da, auch Grünspecht, Buntspecht und Eichelhäher.

Unsere Methode, Verblühtes, Früchte und Samenstände nicht zu beschneiden, sorgen anscheinend für ausreichend Nahrung auch in der kalten Jahreszeit.


Ein Garten für Väterchen Frost

Minusgrade im zweistelligen Bereich überzogen nächtens Pflanzen und Gesträuch mit filigranem Schmuck: Rauhreif.

Im Bild oben der Tatarische Hartriegel vor unserem Küchenfenster. Im folgenden Bild verblühte Sonnenhüte in einem unserer Staudenbeete.

Am frühen Morgen. Alles ist wie verzaubert. Im Licht der aufgehenden Sonne ist der Reif besonders faszinierend.

Und solche Anblicke und Ausblicke trugen ganz maßgeblich mit dazu bei, daß wir einige erholsame Tage genießen konnten.

Und dann kam der Wetterumschwung. Am 5. Januar war noch alles tief verschneit. Es war ein wunderbarer kalter und sonniger Wintertag. Aber in der Nacht begann es bei steigenden Temperaturen zu regnen.

Und so sah es dann einen Tag später am Dreikönigstag am späten Nachmittag aus. Das Tauwetter hatte ganze Arbeit geleistet: der Garten war schneefrei!


Witterungsangepasste Fahrweise?

Gestern auf der Rückfahrt auf der Autobahn A6 dann mal wieder eines dieser Erlebnisse der besonderen Art.

Es gießt in Strömen, das Wasser steht auf der Bahn, Aquaplaning läßt schön grüßen, es ist etappenweise so neblig, daß man keine 50 Meter weit sieht, die Gischt sprüht. Der Großteil der PKW-Fahrer ist sehr "witterungsangepasst" unterwegs: Nebel-Schlußleuchte an und volle Kanne im Blindflug durch!

Ich meinerseits fahre 90 km/h. Ist beim Peugeot 207 CC recht einfach, denn dessen Tacho hat die französischen Geschwindigkeitlimits in Ziffern. Also auch die 90 (ist in Frankreich das Limit auf Landstraßen und RN). Und die 90 km/h sind bei diesem Regen genug. Erinnern wir uns an den alten Spruch zum Aquaplaning: "Ab 80 fahren Sie Wasserski!"

Nicht genug sind die 90 Stundenkilometer aber in der Gegend von Schwabach einem tschechischen Truck, der von hinten auffährt, Hupe und Lichthupe betätigt, um mich zu einer schnelleren Gangart zu "motivieren". Kilometerweit klebt er mir unmittelbar am Heck, zieht immer wieder an, um mich zu schnellerer Fahrt zu nötigen. Dieses "Spielchen" geht so lange, bis ihn meine Frau so durch die Heckscheibe fotografiert, daß er das sieht. Und siehe da, plötzlich kann dieser Drängler und Verkehrs-Rowdy auf Abstand gehen!

Nein, er ist bestimmt nicht symptomatisch für seine Zunft. Ebensowenig wie die Fahrer, die im Schneechaos im Dezember trotz polizeilicher Aufforderung nicht die Parkplätze angefahren haben. Nein, symptomatisch sicher auch nicht die Fahrer, die dafür gesorgt hatten, daß in der Nacht auf Freitag die A6 bei Weinsberg für rund 10 Stunden total gesperrt war. Wirklich nicht symptomatisch? Zweifel sind durchaus angebracht.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Natürlich schön – Adventsdeko aus der Natur

Eine ganz neue Variante der Adventsdeko bietet das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz zusammen mit der Floristin Michaela Niermann an. Am Sonntag, 07. November gibt es gleich zwei Kurse mit unterschiedlichen Themen, aber passend für die jahreszeitliche Dekoration.

„Winterbretter“ sind schön gestaltete Holzbretter in allen vorstellbaren Größen, die man wahlweise aufstellen oder legen kann. Entweder für draußen mit Lichterkette, Kugeln und Sternen oder für den Tisch mit Kerzen. Bei der Gestaltung können wunderbar Reste verwertet werden, ob alte Kugeln, gebrauchte Bänder oder sonstiger Schnickschnack“ werden in Verbindung mit Moos, Stöcken, Reisig und Rinde auf alten, gebrauchten, ranzigen, bemoosten, zerlöcherten und „gelebten" Brettern gearbeitet. Zum Stellen, Hängen, Anlehnen - in allen nur möglichen Größen.

Bitte das gewünschte Brett, Akkuschrauber, Schrauben, Klebepistole, Messer, Schere und eine Gartenschere und Draht (in gold, silber, grün - wie gewünscht) mitbringen.

„Mooskränze kombiniert mit geschälter Fichtenrinde“ ein wunderschöner Adventskranz für den Tisch oder die Tür. Auf Strohunterlagen werden unterschiedliche Moossorten festgeheftet. Hinzu kommt dann die wunderschön gedrehte, in Streifen geschnittene Fichtenrinde. Sie ist ziemlich frisch und dadurch gut zu verarbeiten. Ob aufgehängt oder auch auf dem Tisch mit Kerzen - ein Hingucker und dabei vom erforderlichen Arbeitsaufwand absolut anfängerfreundlich.

Bitte Werkzeug mitbringen: Akkuschrauber, Klebepistole, Messer, Schere, Rosenschere, Draht auf Röllchen (gold, silber etc.....)

Sie können zu allen Kursen eigenes Dekomaterial mitbringen – es besteht aber auch die Möglichkeit Material vor Ort kaufen. Die Kursgebühr von jeweils 20 € p.P. versteht sich ohne Materialkosten.

Termin: Sonntag, 07.11.2010
Winterbretter 10 – 13 Uhr
Adventskränze mit Fichtenrinde 14 – 17 Uhr


Voranmeldung bis zum 05.11.2010 erforderlich unter der Tel: 06306-9210-130 oder per E-Mail: hdn@wald-rlp.de

Quelle:

Haus der Nachhaltigkeit
Landesforsten Rheinland-Pfalz
Johanniskreuz 1a
67705 Trippstadt

Tel: 06306-9210-131
Fax: 06306-9210-139
Internet:
www.hdn-pfalz.de
www.wald-rlp.de

www.treffpunktwald.de / www.naturerlebnis-pfalz.de
Alle Veranstaltungen rund um die Themen Nachhaltigkeit und Naturerlebnis in der Pfalz und darüber hinaus.

Bitte beachten Sie auch unsere "Drehscheibe Südwestpfalz".

Donnerstag, 5. August 2010

Steine aus Bayern für den Pfälzer Garten

Vom Kloster Weltenburg (s. letzter Artikel) ist es ein Katzensprung ins Altmühltal. Denn die Altmühl mündet bei Kelheim in die Donau.

Bei Kelheim lohnt auf jeden Fall ein Besuch der von Ludwig I. errichteten Befreiungshalle auf dem Michaelsberg.

Ein kostspieliges Vergnügen war für den Bayernkönig Ludwig I. die Fertigstellung der Befreiungshalle auf dem Michaelsberg bei Kelheim, bezahlte er das Bauwerk doch nach seinem Rücktritt als Staatsoberhaupt aus seiner Privatschatulle. Sein Ehrgeiz, den Marschällen und Generälen der napoleonischen Befreiungskriege ein Denkmal zu setzen, war ihm 20 Millionen wert gewesen. Die Bauzeit betrug mehr als 20 Jahre. Eingeweiht wurde das von Gärtner begonnene und von Leo von Klenze fertiggestellte Bauwerk am 50. Jahrestag der Völkerschlacht von Leipzig, am 18. Oktober 1863, in Anwesenheit aller noch lebenden Feldherren der Befreiungskriege. Das Innere des Rundbaus ziert eine Galerie von 34 sogenannten Viktorien, Siegesgöttinnen also, die jeweils in ihrer Mitte einen aus feuervergoldeter erbeuteter Geschützbronze gegossenen Schild mit den siegreichen Gefechten der Befreiungskriege von 1813 bis 1815 halten. Die Namen der Feldherren und der eroberten Festungen sind gleichfalls darauf festgehalten. Beachtlich ist auch die Aussicht von der Außenbrüstung auf Donau- und Altmühltal.

Das Altmühltal gehört zum Bayerischen Jura mit vielen Kalksandsteinfelsen. Und dieses Steinvorkommen wurde und wird auch abgebaut. Große Steinbrüche sind etwa bei Solnhofen oder Eichstätt in Betrieb.

Aus den Abraumhalden der Eichstätter Brüche holen wir gerne für die Steindekos unseres Gartens Material.



Denn der weiße Kalkstein korrespondiert sehr schön mit dem roten Buntsandstein des Pfälzer Waldes. Auch dort begeben wir uns natürlich auf die Suche nach geeigneten Findlingen.


Auch im folgenden Bild sieht man sehr schön, wie die Steine aus Bayern sich mit denen aus der Pfalz vertragen.

Hingewiesen sei an dieser Stelle darauf, aktive Steinbrüche nicht zu betreten. Denn dies ist nicht nur gefährlich, sondern auch streng verboten. Auch aus dem Bruch selbst darf nichts mitgenommen werden. Für "Stein-Enthusiasten" wie uns gibt es diese Schuttberge außerhalb des eigentlichen Bruchs. Das sind wirklich Abfallsteine, die man mitnehmen darf.

En passant bemerkt transportieren wir unsere Fundstücke mit unserem Cabrio, dem Peugeot 207 CC, dem Franzosenflitzer. Klar ist das kein Lastwagen. Aber bei Beachtung der zulässigen Zuladung ist das gar kein Problem. Und zentnerweise Steine schleppen wir ja nicht mit.

Und so waren wir auch jüngst wieder im Naturpark Altmühltal unterwegs. Auf der Suche nach schönen Stücken. Und sind auch - wie üblich - fündig geworden.



Siehe auch:

Und beim Hortensienbeet sieht man, wie sie "verbaut" werden ...



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