Samstag, 27. Februar 2010

Wie andere Nationen mit ihren Soldaten umgehen

Im Deutschen Bundestag wurden Die Linken des Saales verwiesen, da sie Transparente mit den Namen der getöteten Zivilisten des Luftangriffs bei Kunduz hochhielten.

Warum gedachten sie eigentlich nicht der gefallenen deutschen Soldaten?

Ich bringe da mein persönliches Gedenken in meiner alten Kaserne in Erinnerung (siehe auch hier).

Es wäre zu wünschen, daß sich die deutsche Politik und auch die deutsche Öffentlichkeit mehr mit den Soldatinnen und Soldaten solidarisiert, die dort am Hindukusch im Auftrag des Parlaments ihre Haut zu Markte tragen.

Auch die britische Öffentlichkeit ist gegen den Einsatz in Afghanistan.

Aber sie empfängt ihre Heimkehrer, wie es ihnen gebührt!









Ein P.S.:

Es ist über eine Aufstockung des Kontingentes entschieden. Es gehen also erneut Männer und Frauen in einen lebensgefährlichen Einsatz. Und die Öffentlichkeit geht zur "Tagesordnung" über. Es mag dahingestellt sein, wie ich über den Einsatz denke, ob das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes am Hindukusch verteidigt werden, aber als ehemaliger Soldat (siehe auch in meiner Vita) gilt meine Verbundenheit den Soldatinnen und Soldaten. Verbunden mit der Hoffnung, daß ihr harter Dienst die gebührende Anerkennung findet. Und sie nicht alleine gelassen werden, wenn sie mit PTBS aus dem Einsatz zurückkehren.

Kommentare:

  1. Ich empfehle persönlich den Kanal Soldatengedenken und die entsprechende Website: http://www.soldatengedenken.de

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  2. Und bitte nicht zu vergessen: auch im Kosovo sind Soldaten gefallen. In jedem Auslandseinsatz gibt es Tote.

    Und Medien, Politik und Öffentlichkeit "vergessen".

    Und in den Familien der Toten? Wer ist bei denen? Wer denkt an sie?

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  3. Ich denke mal, die wenigsten können sich vorstellen, was in Afghanistan tag täglich so vor sich geht und welchen Gefahren unsere Soldaten/innen ausgestzt sind. Die Presse berichtet ja auch nur, wenn es einen Bombenanschlag o. schwere Feuergefechte gab, bei denen Soldaten ihr Leben gelassen haben. Das das aber mittlerweile fast an der Tagesordnung ist, darüber macht sich keiner Gedanken.
    Ich seh es genauso : Ob es nun richtig oder falsch ist, das die BW in Afghanistan ist, ist das Eine. Das die Jungs/Mädels aber einen verdammt guten Job dort machen, ist das andere, und das gehört auch gewürdigt.

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  4. als ex fallschirmjäger werde ich mich hüten das auszusprechen was die meisten soldaten von unseren politikern denken.....

    mein herz schlägt immer noch für unsere tapferen jungs, die so feige und elendig im stich gelassen werden

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