Donnerstag, 11. Februar 2010

Finanzkrise in Griechenland: auch hier zahlen u.a. die Rentner die Zeche

Er hat allen Grund, kritisch dreinzuschauen, dieser alte Mann auf Santorin. Wie immer und überall werden mit Gewißheit auch die griechischen Rentner zu denen gehören, die die Zeche zahlen für Korruption und Staatsverschuldung.

Bevor der Euro kam war die Drachme die älteste Währung der Welt

Bevor der Euro kam, war sie Europas älteste Währung: die griechische Drachme, weit über 2.700 Jahre alt! Die "moderne" Drachme wurde in Griechenland erst 1831 als Währungseinheit eingeführt (im Bild ein 50-Drachmen-Schein), aber als Münzsystem und Gewichtseinheit gab es sie bereits in der Antike. Die antike Drachme war eine Münze aus Silber, selten aus Kupfer oder Gold. Sie war im gesamten hellenischen Kulturkreis verbreitet und wurde von vielen Städten geprägt. Die ersten Prägungen zeigen Tierbilder, die meist sprechende Wappen der Städte waren und gehen zurück bis in das 6. vorchristliche Jahrhundert. Die moderne griechische Drachme wurde 1831 als griechische Währung eingeführt und löste den Phönix ab, welcher von 1828 bis 1831 die erste Währung Griechenlands nach der Erlangung der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich war. 2002 wurde, gleichzeitig mit den anderen Euro-Ländern, das Euro-Bargeld eingeführt, und die Drachme verschwand.

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Kommentare:

  1. warum müssen wir mit 67 in rente und die griechen mit 60...zahlen wir die rente der griechen...denk mal drüber nach !

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  2. Ich glaube nicht, daß irgendeiner von uns auch nur einem griechischen Rentner die Rente bezahlt.

    Ich denke eher, daß wir den Sumpf von Korruption und Schmiergeldern bezahlen.

    Und da geht es eher um Baulöwen und Politiker.

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  3. Die Rente mit 67 ist auch der Preis für entgangene Staatseinnahmen, etwa durch in der Schweiz "gebunkertes" Schwarzgeld.

    Steuerhinterziehung ist übrigens auch in Griechenland eine gern geübte "Sportart".

    Es sind nicht die Schwachen, die einen Staat in den Ruin treiben.

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