Donnerstag, 18. März 2010

Der "Dienstwagen": Kauf oder Leasing?

Bildjournalisten brauchen zur Berufsausübung ein Auto. Zwingend. Ohne Auto geht es nicht.

Dem Unternehmer stellt sich, wenn es darum geht, ein neues Fahrzeug zu beschaffen, immer die Frage, ob man das Auto nun kauft oder vielleicht doch besser einen Leasing-Vertrag macht.

Kauf mit Presserabatt?

Viele Hersteller räumen hauptberuflichen Journalisten sogenannte Presserabatte ein. Zum Teil nicht unerheblich die Preisnachlässe, die sich dabei erzielen lassen. Wermutstropfen: das ist nur was für wirklich Hauptberufliche, denn ohne gültigen offiziellen Presseausweis geht da in der Regel garnix. Und den Rest nach dem Rabatt muß ich auch erst mal bezahlen.

Erfolgsmodell Leasing

Vorteil des Leasings ist der dadurch erzielte Liquiditätsvorteil, denn der Gegenstand muss nicht vor Gebrauch durch Kauf erworben werden. Es entfällt somit die teure Fremdkapitalaufnahme.

Die monatlichen Leasingraten kann der Unternehmer als Betriebsausgabe sofort zum Ansatz bringen. Bei Kleinunternehmern und Freiberuflern ist die Leasingsonderzahlung ebenfalls sofort als Betriebsausgabe abzugsfähig.

Leasing - nicht nur für Fahrzeuge

Equipment leasen, auch das eine Alternative zum Kauf.

Degressive Abschreibung oder Abschreibung auf Anlagevermögen, das ist das, was man mit käuflich erworbener Ausrüstung steuerlich macht. D.h. einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises schreibe ich jährlich von meiner Steuerschuld ab. Das ist nicht unbedingt ein "Erfolgsmodell". Auch hier im Regelfall günstiger, die Leasingraten als Betriebsausgaben voll abzusetzen und im Bedarfsfall ein Gerät auch wieder frühzeitig abzustoßen und zu ersetzen.

Und Equipment ist natürlich nicht nur die Kamera-Ausrüstung. Equipment ist auch das Notebook, der Anrufbeantworter, das Fax-Gerät, der Drucker. Die ganze Büro-Ausstattung eben.

Kommentare:

  1. du wirst lachen mein lieber, bei uns in der redaktion hat sich mal einer vorgestellt der hatte kein auto...auf meine frage wie er den zu den terminen käme, meinte er...mannheim hat doch ein gut ausgebautes öffentliche verkehrsnetz, mit der straßenbahn käme er doch überall hin.

    leute gibts....

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  2. ... mit der straßenbahn käme er doch überall hin.

    Na ja, alles im Nürnberger Innenstadtbereich macht unsereiner auch zu Fuß. Bis man da einen Parkplatz gefunden hat, ist man auch hingelaufen (wir wohnen ja innenstädtisch).

    Aber ansonsten ist das schon lustig, wenn ein Kollege da ohne Auto daherkommt.

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