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Mittwoch, 23. Februar 2011

Alte Kameratasche - neu entdeckt

Sie war meine ständige Begleiterin, als das Mittelformat noch mein bevorzugtes Aufnahmeformat gewesen war. Die Rede ist von der Lowe Pro Commercial.

Ein Riesen-Trumm von Kameratasche. Neben der KB-Kamera mit zerlegtem 600-er Novoflex und 300-er Nikkor passten da die Asahi Pentax 6x7 mit 45-er Weitwinkel und 150-er Optik hinein. Und die Rolleiflex SL66 mit dem Vollformat-Fischauge von Carl Zeiss. Und die Hasselblad mit 80-er Standard-Brennweite. Und die Rolleiflex SLX mit 450 mm (auch von Carl Zeiss).

Das Fassungsvermögen dieser Tasche ist nahezu unbegrenzt. Und wenn sie voll gepackt ist natürlich auch ihr Gewicht.

Neue Kamera - alte Tasche

Die Canon XM1 paßt noch gut in den Phototrekker. Kein Problem. Aber die Sony HVR-HD1000E, die passt da nicht mehr dazu. Diese Kamera ist dazu zu groß.

Man sieht das deutlich im direkten Größenvergleich mit der Canon (Bild unten). Sie hat schon das Format der D2H mit angesetztem 2,8/300 mm von Tamron (Bild oben).

Und deswegen ist die Commercial (in der ich bislang meinen Studio-Blitzkopf von Mannesmann Multiblitz aufbewahrt hatte) wieder reaktiviert worden. Nebenbei bemerkt: die hat nun mittlerweile 25 Jahre auf dem Buckel. Die neuen sehen mittlerweile etwas anders aus, aber mein "Oldie" (mit lifetime warranty) steht denen in nix was nach. Und so ist meine neue (und preiswerte) Schulterkamera jetzt auch (fast) immer dabei.



Für Naturwunder ...



... und Kulturwunder in Bayern. Zum Beispiel.



En passant: mit Klick auf das Bild unten geht es zu meinem YouTube-Kanal:



Infos/Links:

---> LowePro International
---> LowePro Deutschland

P.S.:

Auf der LowePro-Website findet sich ein interessantes Video über Multimedia Photographer.

S&F Series™ for the Multimedia Photographer from Daymen on Vimeo.

Alex di Suvero und Todd Williams aus New York. Sie finden ihre Stories in den Straßen der Metropole am Hudson-River.

Donnerstag, 4. November 2010

Herzblutreportagen (II) und mehr ...

Herzblutreportagen, so hatte ich am 7. August einen Artikel betitelt. Aber nicht nur der deutsch-französischen Freundschaft und dem vereinten Europa gehört mein Herzblut. Es gehört auch dem Erhalt unserer wertvollen Kulturgüter und den Zeugen unserer Geschichte. Nicht nur der Bildung und Ausbildung unserer Kinder widme ich meine persönliche Aufmerksamkeit und meine Schaffenskraft, sondern (und das gehört irgendwie ja auch zur Bildung dazu), den Zeugen unserer Geschichte und unserer Vergangenheit ("Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht wirklich begreifen!"). Wenn ich dazu auf Spurensuche auch in meiner alten Heimat gehe, dann ist das keineswegs Landser-Abenteuer-Romantik. Vielmehr geht es mir um historische Dokumentation und - wie auch dem BUND - auch um Naturschutz (sie auch hier).

Denn die alten Befestigungsanlagen sind heute auch Rückzugsgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten.

Die "Drehscheibe Südwestpfalz" ist und bleibt mir daher konsequent ein ganz persönliches Anliegen (mehr zum Stichwort "Südwestpfalz").

Besonders am Herzen ...

... liegt mir gegenwärtig das Schicksal der Villa Loeser in Pirmasens, ein Gebäude, das mir seit ewigen Zeiten so vertraut ist und das so verkommt und dem der Abriß droht.



Mut macht mir, daß ich da nicht alleine bin. Mit Margret Germann wurde ich per Zufall bekannt. Auch sie streift mit der Kamera durch Pirmasens. Eine Frau, die, wie ich meine, beeindruckende Aufnahmen schafft. Sie ist u.a. Redakteurin und Fotografin des Magazins P6. Und nach meinem ganz bescheidenen Dafürhalten eine Frau mit Intuition und "dem Auge" für faszinierende Bilder.

Mein vollständiges Bild- und Text-Material zur Villa Loeser findet sich für interessierte und registrierte Redakteure und Editoren in meiner Topixx-Bilddatenbank auf www.franz-roth-pics.de.

Bedingte Abrüstung

Ich bin für Abrüstung. Nein, nein, nicht daß ich die Einsatzfähigkeit unserer Streitkräfte in Frage stelle. Ganz und gar nicht. Ich meine beim Equipment. Reduktion auf das Notwendige. Spart nicht nur Gewicht. Ganz so wie mal vorgesehen ist meine herbstliche Abrüstung nun doch nicht ausgefallen. Der PhotoTrekker ist weiterhin dabei, denn auf mein lichtstarkes 300-er wollte ich dann doch vorsichtshalber nicht verzichten. Aber er ist dennoch deutlich leichter geworden.

So ist zwar das 300-er Tamron drin geblieben, aber ansonsten eben nur meine "Allround-Linse", das 17-35-er Sigma Zoom (siehe auch hier).

Quod esset demonstrandum ...

Entgegen gerne kolportierter anderslautender Gerüchte benutze ich tatsächlich (ab und zu) Stative. Und entgegen ebenso gern kolportierter anderslautender Gerüchte verfüge ich diesbezüglich über ein ziemlich ausgewogenes Sortiment.

Und, man sollte es nicht glauben, da fehlen sogar noch einige im Bild oben. Da gibt es noch zwei Tischstative und ein Studio-Stativ auch für schwere Mittelformatkameras. Ach so, und eine Studio-Blitzanlage mit einer Reihe von Köpfen, Reflektoren, Diffusoren und Aufhellern hätte ich auch noch zu bieten. Von den Hintergrund-Kartons auf Rolle wollen wir mal gar nicht reden.

"Editoriell" spielt auch im Studio

Oder wie wohl, wenn nicht mit Studio-Blitz, oder wo wohl, wenn nicht im Studio, sollte zum Beispiel das sexy Foto meines Models Petra entstanden sein?

Oder wie, ohne ausgefeilte Lichtführung mit Hintergrund-Spot, Waben-Diffusor vor dem Haupt-Blitzkopf und Aufhellern, sollte dieses romantische Portrait entstanden sein. Sinnliche Bilder einer jungen Frau ...

Überhaupt die Lichtführung, das A und O der "Photographie", des "Zeichnens mit Licht". Zwei Beispiele noch. Mit Bedacht gewählt. Wo doch im Allgemeinen Bodybuilder gerne als "Bekloppte" angesehen werden.

Meine Bilder beweisen, daß die Körper dieser Männer und Frauen durchaus von ansprechender Ästhetik sind. Links im Backstage-Studio während eines Wettkampfes (die Sportler konnten da ihre Lieblings-Posen präsentieren, sozusagen ihr Bild selbst gestalten), rechts "on stage". Low Key modelliert die Muskeln und unterstreicht das Posing.

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Weitere Infos:

===> Bildmaterial zu den vorgestellten Themen zur ausschließlich redaktionellen Verwendung auf meinem Mecom-Pool (auch über APIS und i-picturemaxx). Werbliche Verwender nehmen bitte vorab mit uns Kontakt auf.

Und bei der Bildmaschine:

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Wir produzieren auch Themen-CD's für Ihr Redaktions-Archiv (siehe Muster zum Thema Wetter).

===> Footage und Videos (Muster siehe YouTube) für Web und TV, editoriell und für Promotions, kommerziell und für private Nutzung finden Sie auch in unserem Angebot. Wir filmen bei Auftragsproduktionen bei Bedarf auch in HD.

Unsere Konditionen für den redaktionellen Bereich. Honorare und Nutzungsbedingungen für commercials und advertising sowie privat bedürfen der Vereinbarung im Einzelfall.

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Unser Flyer als PDF zum Ausdrucken.

Dienstag, 7. September 2010

Tipps fürs Hobby Foto & Film

Auch (oder gerade weil?) sich die Saison im Garten nun doch langsam aber sicher ihrem Ende entgegenneigen wird, an dieser Stelle drei Clips für die Liebhaber der Gartenfotografie.



Ein Ratgeber-Clip für die Fotografie und den Film im eigenen Garten. Wie kombiniere ich mein Hobby Gärtnern mit Film und Foto? Es gehört nicht viel Aufwand dazu, sozusagen vor der eigenen Haustür bzw. hinter dem eigenen Haus, im eigenen kleinen Naturparadies, im eigenen Garten, zu guten Fotos von Flora und Fauna zu kommen. Ganz ohne Tarnzelt und stundenlange Fußmärsche. Auch ohne die allerneueste und teuerste Ausrüstung gelingen auch Ihnen wunderbare Fotos. Eine gute Voraussetzung ist der naturnah gestaltete Garten. Er lockt eine große Vielfalt von Arten an. Tipps vom "Garten-Paparazzo". In Englisch!

How to do photography and videographing in your garden. Catching nature right in front of your door or behind your house. Without marching around through the wilderness. Some tips about equipment and more. You do not need the newest and expensive equipment for getting good and interesting pictures. A little service especially for amateurs who are enthusiastic gardeners too. English speaker's text.



Wir wissen um die oft auftretenden Problemstellungen bei der Naturfotografie und beim Naturfilm. Wir wissen aber auch um die Lösungen, die es auch immer gibt. Und wir stellen unser Knowhow auch gerne den Hobbyisten zur Verfügung. Wir hoffen, einige nützliche Tips geben zu können.

As professional suppliers of stock-photos and footage for the media (newspapers, magazines, web and tv) we know of the fascination of nature photography and nature film. And we also know about the problems one is often confronted with. But we also know solutions. And we are gladly willing to offer tips and tricks also to our amateur friends. *** Speaker's text in German ***



Tipps & Tricks für angehende Naturfotografen - Unser Arbeitsgebiet sind Tier-, Natur- und Gartenfotos. Wir arbeiten in unserem eigenen naturnah gestalteten Garten. Dieser hat eine große Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich, viele Singvögel und Schmetterlinge. Wir haben u.a. die Bepflanzungen so angelegt, daß Vögel quasi direkt vor dem Fenster abgelichtet werden können. Aus der "Deckung" des Hauses sind so Aufnahmen aus kurzer Entfernung möglich ohne die Fluchtdistanz der Tiere zu unterschreiten. Sicher enthält der Clip auch verwertbare Anregungen für Hobbyfotografen, die auch im eigenen Gartenreich der Naturfotografie fröhnen wollen.



Ein Blick in meinen Fotorucksack auf meine Ausrüstung für Naturfotografie und generell die Fotografie draußen und unterwegs - A closer look into my Lowe Pro Phototrekker and on my equipment for nature and outdoor photography, containing all the necessary things for this kind of shots: a Nikon D2H, a Tamron 300 mm telephoto lens (aperture 2,8), a Micro Nikkor, different flashes from Nikon and Vivitar, a Gitzo Reporter tripod. More lenses are in there of cause: a Nikkor 2,8/180 mm, 1,4/85 mm, Sigma zoom lens 2,8/17-35 mm, a Nikkor zoom 2,8/80-200 mm. I also carry a Sony handycam for video clips with a Carl Zeiss Tessar (optical zoom 60x). Most important I suppose are my Lowa trekking boots. They are made for walking!

===> Bildmaterial zu den vorgestellten Themen auf meinem Mecom-Pool (auch über APIS und i-picturemaxx)

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Ähnliches:

- Fin d'Été?
- Rückblick auf die Saison 2010
- Fotoreise Normandie 2011

Und als Schmankerl für alle Freunde der Parodie und von schräger Comedy noch mein dreiteiliger "Garten-Krimi" ...

Mittwoch, 23. Juni 2010

Nochmal Thema Technik (aus persönlicher Sicht des "Garten-Paparazzo")

Als "Garten-Paparazzo" bin ich - gottseidank - etwas weniger abhängig von der Technik wie das ein News-Reporter ist (oder ein richtiger Paparazzo). Ich kann es mir insofern auch leisten, diesbezüglich etwas konservativer zu sein. Ich arbeite ohne den permanenten Zeitdruck des Redaktionsschlusses an meinen Themen.

Beschränkung auf das Notwendige

Und da ich - auch filmisch (!) - in erster Linie für Zeitungen und Zeitschriften (einschließlich Web und Online-Ausgaben) bzw. für Webseitenbetreiber arbeite, kann ich es mir auch schenken, permanent nach noch neuerer Technik bei meinen Aufnahmegeräten Ausschau zu halten. Sowohl für Web als auch Print bin ich mit dem, was ich habe, ausreichend gerüstet.

Soweit das Vorgeplänkel, warum mir sowohl SD bei Video als auch 4,1 Megapixel bei Foto Genüge tun.

What is in my bag?

Nach dem Erwerb der Canon XM1 sah ich mich veranlaßt, für die Arbeit im Garten die Ausrüstung nochmal geringfügig umzustellen. Im Vergleich zu Anfang Mai habe ich alles wieder aus der Barbour-Tasche in meinen LowePro Phototrekker gepackt. Und um nur mit dem unterwegs zu sein (man hat ja noch normales Reisegepäck und manchmal den Kofferraum voller Steine), muste das 80-200-er Zoom weichen. Stattdessen ist nun das Nikkor 1,4/85 mm wieder an Bord.




"Amateur"-Geräte sind keine "Schande"

Und dann ist da noch die Nikon Coolpix P5000 immer in der Tasche der Weste, meine Schnappschußkamera, die ich auch in meinem Film über Reisefotografie (ab Min. 2:22) vorstelle.



Die Coolpix und auch die Sony Consumer Cam benutze ich wegen ihres geringen Gewichts gerne so "nebenbei" bei der Gartenarbeit. Die kann man leicht in den Taschen einer Arbeitsweste verstauen. Spaten beiseitelegen, Kamera schnell zur Hand nehmen, das mag manch einem amateurhaft vorkommen, aber das ist mir wurscht. Was zählt ist - wie mal irgendwer zu sagen pflegte - was hinten dabei rauskommt. Und der "Gag" nebenbei ist: die Coolpix hat 10 Megapixel und die Sony wahlweise 16:9 oder 4:3.

Siehe auch:

- Themenangebot Haus & Garten
- Themenangebote Garten

Dienstag, 13. April 2010

Mal wieder zum Thema Fotogepäck

Dem Thema Fototaschen hatte ich ja schon den ein oder anderen Artikel gewidmet. Und auch dargelegt, daß ich für Natur und Outdoor oder Sport meine Ausrüstung im Regelfall in einem Rucksack, einem Lowe pro Phototrekker, und einer Hüfttasche von Lowe Pro verstaue.

Aber ich habe nicht immer Lust, dieses doch nicht gerade leichte Gepäck mitzunehmen und deshalb habe ich sozusagen umgepackt. Durch Beschränkung konnte ich so alles, was ich im Naturbereich brauche in meiner Barbour Anglertasche unterbringen.

Sowohl das (demontierte) 400-er Novoflex als auch das 2,8/300 mm von Tamron bringe ich so unter. Im Bild unten das zusammengebaute Novoflex auf der Tasche. Ich lasse die mittleren Brennweiten 1,4/85 mm und 2,8/180 mm weg. Unter dem SLR-Gehäuse ist noch das 2,8/17 - 35 mm von Sigma in seinem Köcher verstaut. Und in den Vortaschen Ladegeräte, USB-Kabel und Speicherkarten.

Die Hüfttasche nimmt nach wie vor die Handycam (einschl. Ladegerät) mit einem kombinierten Tisch- und Schulterstativ von Cullmann auf.

Dieses nun doch deutlich im Gewicht reduzierte Gepäck ist wesentlich besser reisetauglich (auch platzsparender im Kofferraum) als die "große Ausrüstung" mit Rucksack.

So als kleines Bonbon ist mir noch ein uraltes Foto meiner ersten Ausrüstung aus den frühen Siebzigern in die Finger gefallen. Das war eine Konica Autoreflex. Und die Tasche damals war eine kleinere lederne Reisetasche gewesen.


Siehe auch: Ausrüstungs-Tipps für Reisefotografen

Mittwoch, 18. November 2009

Bilder vom Systemwechsel

Mal ehrlich, auf dem Bild links oben, da seh' ich doch echt grimmig aus ...

Im Mai 2005 am Strand von Kerhilio in der Bretagne (Department Morbihan, 57) wußte ich halt, wenn ich nachhause komme, dann müssen erst die Diafilme ins Labor und wenn die dann fertig sind, dann sitze ich nächtelang am Scanner.

Denn das, was mir da um den Hals hängt ist eine Nikon F4 mit einem 20-er.

Was aber strahle ich rechts, im September 2006 am Ufer der Rhône gegenüber von Avignon.

Ich hatte mittlerweile meine im Dezember des Vorjahres erstandene D2H zu bedienen gelernt. Weißabgleich und all diese komischen Dinge, von denen ich bislang gedacht hatte, die seien nur was für Video-Filmer, das waren keine böhmischen Dörfer mehr für mich.

Ich wußte: Wenn ich von dieser Reise nachhause komme, dann stecke ich das USB-Kabel in mein Notebook und lade die Bilder von der Speicherkarte runter.

15 Jahre lang hatte ich die F4 im Einsatz (so sieht sie auch aus). Ich bin halt nachhaltig. So ein Ding wird benutzt, bis es auseinanderfällt. Das war schon immer meine Devise gewesen.

Deswegen hat mein Lowe Pro Fotogepäck heuer auch seinen 21-sten Geburtstag gefeiert.

Na ja, ich habe ja auch eine lifetime warranty da drauf. Und ich hoffe, uralt zu werden. Wenn ihr mich also in vierzig Jahren mit einer völlig abgewetzten Hüfttasche und einem speckigen Phototrekker im Pfälzerwald durchs Gebüsch pirschen seht, dann wißt ihr, daß es geklappt hat.

Ich bin mal gespannt, ob die D-SLR D2H auch fünfzehn Jahre bei mir erleben wird. Im Sinne meines allzeit arg überstrapazierten Portemonnaies hoffe ich das sehr. Und, Microstock und Hobbyknipsern sei dank, kann sich unsereiner ja nicht mehr alle Naselang neues Arbeitsgerät kaufen.

Ich hoffe ja immer noch darauf, daß irgendeiner irgendwann die digitale Rückwand für das Teil im Bild unten erfindet. Dann könnte ich endlich wieder mit dem Fotoapparat auch Nägel in die Wand schlagen oder ihn als Nahkampfwaffe verwenden.

Montag, 14. September 2009

Kamerataschen - Qual der Wahl


Kamerataschen, das ist auch so ein Thema ohne Ende ...

Es gibt nämlich nicht die "optimale".

Kommt immer drauf an, was der Job ist. Danach richtet es sich, in was ich meine Ausrüstung verpacke.

"Outdoor" ist das im Regelfall der LowePro Phototrekker, ein wirklich guter Rucksack. Meiner ist mittlerweile mehr als zwanzig Jahre alt. Wird ergänzt durch eine Hüfttasche des gleichen Herstellers. Ebenfalls deutlich älter als 20 Jahre. Schön abgewetzt, aber vollkommen okay. Klar, Lowe gibt ja auch eine "lifetime warranty". Und das heißt, solange der Fotograf lebt!

Dann habe ich noch eine Tamrac-Tasche (US-Hersteller) und eine CCS (Camera Care Systems) aus Irland. Unterschied? Unterschiedliches Fassungsvermögen. Auch die CCS habe ich seit 1987. Die Tamrac ist etwas jünger. Wichtig bei diesen Schultertaschen: sie haben komfortable Trageriemen. Das macht sich schon bemerkbar, wenn der Gurt ergonomisch ist. Die Schultertaschen sind von Vorteil, wenn ich schnell an Ausrüstungsteile ran muß und nicht erst den Rucksack runternehmen kann.

Mein Fotogepäck war nicht gerade preiswert.
Dafür hält es ewig - auch bei härtester Beanspruchung.

Wenn ich auf Reisen bin in Regionen, in denen man leicht beklaut wird (dazu zähle ich z.B. die französische Hauptstadt Paris oder die Provence in Südfrankreich), dann benutze ich allerdings keine dieser Taschen oder Rucksäcke. Für diese Gebiete werden Barbour-Anglertaschen bzw. Jagd-Taschen aus gewachstem Segeltuch oder Canvas benutzt, die nicht auf den ersten Blick nach Fototasche aussehen.

Oben eine meiner Barbour-Taschen.



Noch was zum Thema Diebstahl:
Sowohl Kameras, Objektive als auch Taschen, die stark gebraucht aussehen (im beruflichen Alltag gar kein Thema, da sieht irgendwann alles "ramponiert" aus), werden nicht so schnell geklaut. Weil schwer verhökerbar.

Donnerstag, 6. August 2009

Allzeit bereit ...

Wenn wir im "Naturfotostützpunkt" ankommen, dann wird so ziemlich als allererstes das Equipment in Bereitschaft gebracht.


Der PhotoTrekker von Lowe Pro liegt gleich in der Nähe der Terrassentür. Denn oft genug schon habe ich morgens meine Kaffeetasse hingestellt und die Kamera zur Hand genommen, weil unsere Piepmätze in die Badewanne geflattert kamen.



Neuerdings wird auf das Gitzo gleich die Video-Cam montiert und voreingestellt in Bereitschaft gebracht.

Ich habe am Filmen neuerdings geradezu "einen Narren gefressen". Auch, wenn ich mir da zur Zeit immr noch wie der "Lehrling" vorkomme. Aber das wird schon noch. Ich werde auch noch die letzten "Mucken" eliminieren. Und dann .... (Schau mer mal)

Sonntag, 31. Mai 2009

Die "kleine" Ausrüstung für den Alltag des Bildjournalisten

Im Reporteralltag muß man für praktisch alle Situationen gerüstet sein. Und das möglichst, ohne daß man sich allzusehr totschleppt. Von daher ist das Equipment immer so eine Art "Kompromiß ohne Kompromisse zu machen".

Für mich persönlich zählt dabei in erster Linie Lichtstärke. Weil ich - ehrlich gesagt - Blitzgeräte nicht sonderlich mag und ein Fan von available light bin. Und dazu noch ein Freund der Festbrennweiten. Deshalb sind es die oben gezeigten vier Optiken, die sich in meinem Lowe Pro Phototrekker ein Stelldichein geben. Das schon mehrfach vorgestellte 2,8/300 mm von Tamron, ein Weitwinkelzoom von Sigma und die beiden Nikkore. Damit deckt man alles ab, was einem vor die Linse kommen könnte. Draußen und drinnen.


In Innenräumen tut das lichtstarke 85-er hervorragende Dienste. Es ist sozusagen mein "Normalobjektiv" mit etwas mehr Brennweite. Ganz leichte Verdichtung.