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Samstag, 11. Februar 2012

Rückblende: Historia - Europäische Metropolen - Alltag

Wien - Heurigen-Lokal, Kaffee-Haus, typisches Lokalkolorit der Donau-Metropole. Eingefangen im Jahr 1982 mit der Canon F-1 und dem FD 2,8/28 mm auf Kodak Tri-X 400 ASA.

Mit der gleichen Ausrüstung und mit dem gleichen Film-Material habe ich zwei Jahre später die belgische Hauptstadt Brüssel bereist und abgelichtet.

Noch zwei Jahre später, in Paris, war noch immer das 28-er meine Standard-Brennweite und der 400-er Tri-X mein Standard-Film. Nur hatte ich da das Kamera-System gewechselt. Es war nun eine Nikon F2, die mich auf meinen Reisen begleitete.

Dieser Wechsel kam nicht von ungefähr: Canon hatte den Überwurf-Chromring seines Bajonetts aufgegeben, die bis dahin stabilste Objektiv-Befestigung, und die Objektiv-Gehäuse waren nun aus Kunststoff und nicht mehr aus Metall. Und dieser Tatsache stand ich als jemand, der von seinen Geräten größte Robustheit erwartete, mit großem Mißtrauen gegenüber.

Dem Trend der Zeit folgend habe ich meine Archiv-Bestände von Paris dann irgendwann in Farbe aufgefrischt. Auf Kodachrome 64 und 200.

Und - klar, Zeitablauf - heute ist auch dieses Material schon wieder historisch. Das war nämlich 1991 gewesen. Waren drei interessante - und anstrengende - Tage gewesen. Wir sind in diesen drei Tagen gute 100 Kilometer zu Fuß durch Paris gelatscht. Tag und Nacht sozusagen.





Gut, wenn man sich in der Stadt halbwegs auskennt und weiß, wo die interessantesten Locations sind und man am besten Lokalkolorit vor die Linse kriegt. Dann kann man sich einfach auch ein bißchen treiben lassen, beobachten und seine Aufnahmen machen.

Fotograf und Kameramann
abends in der Hotel-Lounge
nahe der Gare Saint-Lazare

Oben Verwendungsbeispiele
in Wirtschaftspresse und Buchverlag

Alltag anno dazumal

Das sind so die Bilder, nach denen man sich für eine historische Sammlung die Finger schleckt. Landwirtschaft in den frühen Fünfzigern.

Diese Aufnahmen stammen aus den Fotoalben meiner Familie. Und nach solchen Aufnahmen bin ich ständig auf der Suche.

Urlaub anno dazumal

Im Wildgerlostal in Tirol.
ein Selbstbildnis von 1982


Bezugsquellen:

Meine historischen Fotos findet man neben meinem Mecom-Pool (auch über APIS und i-picturemaxx) auch bei Timeline-Images.

Empfehlungen / Links:

- Mein YouTube-Kanal
- Mein Blog bei Wordpress
- Mein Reise-Blog
- Irmgard & Franz Roth Media
- Fotos - Filme - Texte
- Unser Garten-Blog
- Mein Mecom-Bild-Pool

Dienstag, 20. Dezember 2011

Historia (VI) - Städtebilder



Pariser Impressionen - Re-Cut von Film- und Fotomaterial von ROLAND SCHMITT und FRANZ ROTH vom November 1991 - Ein Streifzug quer durch Paris, durch verschiedene Stadtviertel, vom noblen Ersten Arondissement bis zu gutbürgerlichen und Arbeiter-Vierteln. Wir erleben Bars und Bistros, die Gäste und die Menschen, die dort arbeiten. Ein Abstecher führt uns ins Kaufhaus Samaritaine und wir lauschen einem Drehorgelspieler am Centre Pompidou. Nobel-Boutiquen finden wir auf den Champs Elysees, von deren Ende am Arc de Triomphe wir einen Blick nach La Defense werfen. Wir erleben die Rush-Hour am Samstagabend nahe der Oper und die Nachtschwärmer auf dem Boulevard Haussmann. Paris mit zwar nicht allen, aber mit vielen seiner Facetten.



Brüsseler Impressionen - 1984 - Ich war im April in der Stadt, das Wetter teilweise sehr schlecht, nass und regnerisch. Bilder von der Grande Plce, dem zentralen Platz Brüssels und ein paar von den Brüsseler Alltäglichkeiten, etwa dem gnadenlosen Abriß historischer Stadtviertel zugunsten moderner Bürokomplexe. Gottseidank hat sich die belgische Hauptstadt da heutigentags wohl eines Besseren besonnen. Und natürlich darf auch Manneken Pis nicht fehlen, der wohl berühmteste Einwohner Brüssels (natürlich nur gleich nach dem König und der Königin!).

Freitag, 25. November 2011

Brüssel (II) und Bad Kreuznach (II) und ...

Brüsseler Impressionen - historisches Bildmaterial von 1984 - in Ergänzung des ersten Clips werden hier auch die Bausünden der belgischen Hauptstadt dokumentiert: der Abriß ganzer historischer Stadtviertel zugunsten moderner Bürokomplexe.



Mehr Lust auf Historisches?

Paris vor 20 Jahren:





Das Faust-Haus in Bad Kreuznach

Es war angeblich das Wohnhaus des durch Johann Wolfgang von Goethes Drama berühmten Doktors Faust: Das Faust-Haus in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz).



Nach Weihnachten kommt Ostern ...

... in der Abfolge des Kirchenjahrs.

Und, um die Verbindung zum Doktor Faust herzustellen: "Vom Eise befreit sind Ströme und Bäche" heißt es im Faust I im Osterspaziergang. Dann ist auch der Winter wieder vorbei.

Und wem angesichts des bevorstehenden Ersten Advents der ganze Weihnachtsrummel schon zuviel ist und wer ohnehin keine Lust auf Winter hat, der kann ja schon ein bißchen freudig vorausschauen, wenn's wieder wärmer wird.



Vor Ostern werden in Franken die Brunnen geschmückt. Besonders in den karstreichen Regionen der Fränkischen Schweiz, in denen Wasser ein besonders kostbares Gut ist, wird damit für das Wasser gedankt. Die Brunnen werden gereinigt und dann mit ausgeblasenen und bemalten Eiern und Reisig geschmückt.

Ein Besuch in Franken ist somit auch in der vorösterlichen Zeit durchaus lohnenswert, um diese volkstümlichen Kunstwerke zu bestaunen.

Denn auch der Georgi-Ritt im Trachtendorf Effeltrich in der Fränkischen Schweiz findet zu Ostern statt.



Mehr über Franken:

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Paris im Herbst vor 20 Jahren

Zunächst vorweg: Ich weiß, daß im Titel "Jahren" mit zwei "n" am Ende geschrieben ist, aber ich wollte den Clip nicht nochmal neu ausrendern, um den Schreibfehler zu korrigieren. Ich bitte um Nachsicht!



Wir sind unterwegs im feinen 1-er Arondissement an der Place Vendôme und in den Seitenstraßen und den Gassen mit ihren Läden, Cafés, Bars und Bistros. Auch das berühmte Kaufhaus Samaritaine steht auf dem Programm und das Forum des Halles. Pariser Alltagsleben von "inside".

Beeindruckend die Pariser Dachlandschaften von der Plattform des Centre Pompidou zu betrachten.

Ein Re-Cut des Materials, das mein Kollege und Freund Roland Schmitt anläßlich unserer Reportage-Reise nach Paris gedreht hat, angereichert mit Fotoaufnahmen von mir.

Dieses alte Material, das ja bei weitem nicht an die Qualität heutiger Aufnahmetechnik heranreicht, ist eine kreative Herausforderung gewesen. Und die "schlechte" Bildqualität des Filmmaterials von damals gibt dem ganzen diesen herrlich nostalgischen Touch. Und ist m.E. aber auch gut geeignet, die Pariser Atmosphäre "rüberzubringen".

Und natürlich besteht der Film aus Jump Cuts. Klar an dem Ort, an dem 1959 Jean Luc Godard diese Schnitt-Technik bei "À bout de Souffle" (gedreht mit der Handkamera) erfunden hat.

Mein Pariser Fotoalbum von damals:



Ich habe damals ein 17-er Tokina, ein 2/35 mm Nikkor, das 1,4/85 mm Nikkor und ein Tamron 2,5/180 mm benutzt.

Der echte Street-Photographer, der mal auf den Spuren von Robert Doisneau oder Henri Cartier-Bresson wandeln möchte, sollte sich mal Paris mit der Meßsucher-Kamera und nur mit dem 35-mm-Objektiv gönnen.

Eine völlig neue Herangehensweise ans Motiv könnte garantiert sein. Ich habe so ein Experiment mal in der Seine-Metropole im Januar bei frostigem Wetter gewagt und nur eine SLR mit dem 55-er Micro-Nikkor mitgenommen. Und ganz bewußt in Schwarzweiß fotografiert (auf Kodak Tri-X mit Gelbgrün-Filter). Muß mal bei Gelegenheit mein Negativ-Archiv nach den Aufnahmen durchflöhen. Ist sicher auch lohnenswert für FineArt America oder RedBubble.

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Sonntag, 23. Januar 2011

Paris bei Nacht

Paris bei Nacht, ein Film von INJAM PRODUCTION. Gefällt mir sehr gut. Das ist "Paris insight", der Blick auf Paris von innen. Auf das Paris der Pariser. Das Paris, das so der Tourist üblicherweise selten zu Gesicht bekommt. Deshalb meiner Meinung nach absolut sehenswert. Auch wenn es "nur" der Trailer für die "Langversion" ist.



Den kompletten Film (52 Minuten) kann man hier ausleihen oder auf DVD kaufen.

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Mehr über INJAM Production.

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Fotos von Paris bei Nacht gibt's bei mir. Vielleicht auch ein bißchen "Paris insight", "Paris à interieur", der Blick von innen. Soweit es eben jemand möglich ist, der die Stadt zwar auch ganz gut kennt, aber halt nicht immer dort lebt.

Mehr über Paris (und andere europäische Hauptstädte):



===> Mehr Reisethemen



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Sonntag, 5. Dezember 2010

Images de France - Images d'un amour (erster Teil)

"Habe Kamera, werde reisen!", ein Ausspruch, dessen Faszination auch meine Frau und ich erlegen sind. "Je lourde mon sac" heißt es daher auch für uns, "Ich schultere die (Foto) Tasche", wenn uns "Amateure" (frz. = Liebhaber) die Sehnsucht nach unserer Leidenschaft Frankreich nicht mehr loslassen will.

Eine Liebe beginnt in Paris

Meine Frau und ich, wir sind uns in Paris zum ersten Mal begegnet. Eine große Liebe begann in der oft als Stadt der Liebe besungenen Metropole an der Seine.

Am 1. November, an Allerheiligen des Jahres 1991, auf dem Cimetiére Montmartre. Am Grab von Heinrich Heine.

Ich war mit meinem Kollegen Roland Schmitt in Paris. Auf Reportage-Reise. Unter anderem ging es darum, das Regionen-Kochbuch "Die echte französische Küche" aus dem Verlag Gräfe und Unzer zum Kapitel über Paris zu illustrieren.



Der Cimetiére Montmartre gehört zwar nicht zu den Highlights für ein Kochbuch, aber hier sind eine ganze Reihe prominenter Persönlichkeiten beigesetzt. Heinrich Heine, wie schon geschrieben, aber auch Francois Truffaut oder Alexandre Dumas (damals, 1992, mittlerweile hat er seine letzte Ruhestätte ja im Invalidendom). Und deshalb für einen Fotoreporter eben interessant. Getreu dem Motto: Promis bleiben immer prominent!

Nun denn, so sind wir uns also bei Heinrich Heine begegnet. Nicht gerade der schlechteste Platz für eine erste Begegnung. Am Grab des großen Düsseldorfers im Pariser Exil.



Was Wunder also, daß Paris "unsere" Stadt ist.



Und, liebe Leser, von unserem "Land-Refugium" in der Pfalz bis Paris, das sind vier Stunden Fahrt!

Mehr über Paris:

- Pariser Impressionen
- Mein Paris

Samstag, 13. November 2010

Pariser Impressionen

Paris an einem kalten Januar-Morgen auf dem Montmartre. Im Morgennebel zeichnet sich schemenhaft im Hintergrund der kleinen Gasse des berühmten Künstlerviertels die weiße Kirche Sacre Coeur ab. Es ist Sonntag und nur wenige Passanten sind schon unterwegs. Viel zu kalt und frostig. Der Nebel kriecht durch den Mantel. Es wird Zeit für einen heißen Café au Lait und ein oder zwei Croissant. Auch die nächste Gitane wärmt nicht, die ich mir anzünde. Und auch der Fotoapparat ist kalt, wenn man ihn anfasst. Aber die weiße Kirche und die Silhouetten der kahlen Bäume sind es wert gewesen, so früh aufzustehen und raus in die Kälte zu gehen. Das sind Bilder eines Paris, das es so eigentlich gar nicht mehr wirklich gibt. Denn selten wird man die pulsierende Metropole an der Seine so menschenleer sehen. So verschlafen.

Und das muß genutzt werden. Es ist nicht allzu weit vom Montmartre zur Pariser Oper.

Auch hier noch alles ruhig. Sonntägliche Stille, nur ab und an ein Auto unterwegs wo an Werktagen "der Bär steppt" ....

... und der "Flic" seine liebe Mühe hat, mit seiner Trillerpfeife gegen das Gehupe anzukommen.




Paris an einem Wintermorgen

Ich bin kein Frühaufsteher. Beileibe nicht. Aber in Paris bin ich es sehr wohl. Denn das Erwachen dieser Metropole hat etwas Faszinierendes. Ich liebe diese morgendliche Atmosphäre in der Hauptstadt.

In aller Frühe in eine der Bars gehen, die gerade geöffnet haben. Es wird noch ausgekehrt. Den ersten Kaffee des Tages schlürfen. Einen starken schwarzen Café express mit viel Zucker. Eine schwarze Gitane oder Gauloise dazu rauchen. Ach ja, letzteres geht bloß noch vor der Tür. Denn drinnen ist ja nun "Adieu fumer!"

An der Gare du Nord beginnt gleichfalls das Leben zu erwachen. Ganz langsam. Die ersten Pendlerzüge sind eingetroffen, aber der große "Run" steht noch bevor.

Und selbst im Winter werden der Kaffee und das Croissant auf dem Weg zur Arbeit gerne draußen zu sich genommen. Wegen "Adieu fumer!"

In diesen frühen Morgenstunden fühle ich mich wie auf den Spuren von Henri Cartier-Bresson, Robert Doisneau oder Willi Ronis.

Morgens in Paris, im Winter, das schärft auch die eigene Beobachtungsgabe für die kleinen Szenen im Vorübergehen, en passant.





Ähnlicher Artikel:
Lernt mehr Französisch ...

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Und auch bei der Bildmaschine finden Sie meine Paris-Bilder:

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Und zum Abschluß noch zwei Paris-Filme, die mir sehr gut gefallen (von missglitzy). Und super Beispiele für den kreativen Einsatz der Handkamera.



Donnerstag, 14. Oktober 2010

Lernt mehr Französisch ...

... das ist gut für meinen Umsatz. Die Nana der Nikki de Saint-Phalle vom Brunnen am Centre Pompidou in Paris wurde vom Ernst-Klett-Verlag auf dem Titel eines Schulbuches verwendet.

Aufgenommen wurde das Bild - so ganz en passant bemerkt - am 2. November 1991 mit der Nikon F2 auf Kodachrome 64. Gescannt findet sich dieses Bild nun heute in meinen digitalen Vertriebskanälen.



Ich denke, das ist ein schönes Beispiel, meinen Tipp zu untermauern: Es gibt Bildmaterial, das es einfach wert ist, auch im heutigen digitalen Zeitalter für einen Zugriff durch potentielle Verwender aufbereitet zu werden. Es gibt Bildmaterial, das nicht im herkömmlichen Sinne "veraltet" und das auch nach zwanzig Jahren noch Honorare generieren kann. Es lohnt also, die eigenen (auch analogen) Archive immer wieder nach solchen Motiven "durchzuflöhen" und auch "Altbestände" zu digitalisieren. Und ggf. auch das ein oder andere davon (wie in meinem vorigen Artikel ausgeführt) einer digitalen Bildbearbeitung zu unterziehen und interessante Composings zu kreieren.

In dem folgenden Clip ist mehr von Paris zu sehen:



Und noch der "Film zum Film" ...



Mehr (u.a.) über das Centre Pompidou:



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Footage und Videos (Muster siehe YouTube) für Web und TV, speziell auch zu verschiedenen französischen Regionen, speziell zur Normandie und zur Bretagne.



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Samstag, 5. Dezember 2009

Mehr von (und über) Paris - Photographer at Work - An Inside View



Meine Paris-Reihe hat eine Fortsetzung erfahren.

Es gibt nun bereits zwei Artikel:
Der zweite Artikel nimmt sich der allgemein eher weniger bekannten Gegebenheiten der französischen Hauptstadt in einem kleinen Feature an.


Das ist dann nicht so ganz hundertprozentig das Bild, das der normale Tourist von Paris hat. Denn Paris hat zwar viele Museen, aber es ist kein Museum. Paris ist Lebensraum für rund 12 Millionen Menschen, davon über 2 Millionen allein in der Kernstadt, also dem "inneren" Paris, dem Paris mit dem Autokennzeichen 75.


Paris hat somit all die Probleme, die jede Metropole dieser Größenordnung hat. Mit ihrer ethnischen und sozialen und kulturellen Vielfalt. Und das sind beileibe nicht nur die Taschendiebe auf dem Marché des Puces, dem weltberühmten Flohmarkt, oder in der Metro und ihrem Labyrinth von Gängen und Stationen über oft viele Etagen. Das sind all die Probleme auch sozialer Brennpunkte in den Banlieus, den Vorstädten, den Trabantenstädten. Und auch in der Kernstadt prallen Arm und Reich hautnah aufeinander.


Das ist "Paris dedans", Paris von innen.

"Was redet der da?" wird sich mancher fragen. "Woher will der Paris von innen kennen?" Nun denn, ich bin gebürtiger Pirmasenser. Und in Pirmasens habe ich lange genug gelebt. Und die Partnerstadt von Pirmasens ist Poissy bei Paris. Und von Pirmasens bis Paris sind das mal eben 453 Kilometer. Und davon 440 auf Schnellstraßen. Da ist man schnell mal dort. Auch heute ist das wieder möglich, da wir nun wieder öfter in Pirmasens sind.

Und dennoch:
Auch ich bleibe eigentlich nur an der Oberfläche, kratze höchstens daran.

Aber ich maße mir an, viel mehr über die Stadt und ihre Menschen zu wissen und erfahren zu haben, als dies ein flüchtiger Wochendbesucher auf Sightseeing-Tour kann.

Auf den Spuren von Henry Miller

Im Paris der kleinen Leute war auch Henry Miller zuhause, einer der skandalträchtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts.


Auf den Spuren von Henry Miller in Paris - On the traces of Henry Miller in Paris - Sur les traces de Henry Miller dans Paris - In Paris veröffentlichte Miller 1934 im Alter von 43 Jahren seinen ersten Roman "Tropic of Cancer" ("Wendekreis des Krebses") - Als Reporter auf Spurensuche - Ein Feature - "Wendekreis des Krebses" und "Stille Tage in Clichy" wurden 1970 verfilmt.

"Stille Tage in Clichy" dürfte zweifelsohne eines seiner Meisterwerke sein. Ich habe den Roman gelesen und ich habe die Verfilmung gesehen, die mit reichlichen zusätzlichen Schnitten 1970 in Deutschland in die Kinos kam.

Nach Andy Warhol's "Flesh" unter der Regie von Paul Morrissey 1968 war das erneut ein Film, der ungehemmt gegen die zeitgenössischen Moralvorstellungen verstieß. Es ging um Frauen, Orgien und Ausschweifungen. Die freizügigen Sexszenen riefen erwartungsgemäß die Zensur auf den Plan. Millers "sündige" Paris-Erinnerungen waren lange Zeit in England, Frankreich und den USA verboten.

Auf das frivole Paris, das lüsterne Paris habe ich schon bei meinem Angebot auf fotos-filme-texte hingewiesen.

Bei der Spurensuche nach Henry Miller kann ich visuell behilflich sein. Mit meinen szenischen und atmosphärischen Erotik-Fotos (mit Model Releases) und mit meinem Pariser Lokalkolorit.


Zu finden bei Mecom in meinem Bildpool, bei der Bildmaschine und auf www.franz-roth-pics.de.





Wir haben noch mehr Französisches im Angebot. In Bild, Film und Text. Unsere Regionen sind neben Paris die Normandie, die Bretagne, das Elsaß, Lothringen und die Provence.

Meine Playlist Frankreich:



Links:

Montag, 30. November 2009

Paris mon amour - Zwei Reporter in Paris

Zu Allerheiligen 1991 war ich mit meinem Freund und Kollegen Roland Schmitt in Paris. In erster Linie ging es um Bildmaterial für ein Regionalkochbuch von Gräfe und Unzer.

Wir haben aber Paris komplett "durchgemacht".



Und das Bildmaterial lief und läuft noch heute in der Presse in verschiedenen Zusammenhängen.

Und dann ist mir das Video wieder in die Finger gefallen, das wir damals auch gedreht haben. Hauptdarsteller war ein Fotoreporter namens Franz Roth (neben Paris natürlich).

Ein paar Sequenzen daraus.



Der besonderen Aufmerksamkeit sei empfohlen, mit welcher Kaltblütigkeit Fotograf und Kameramann im dichtesten Verkehr mitten auf der Straße stehen oder laufen.

Einen Artikel über diese Reise damals habe ich auch auf Wordpress.

===> Mein Bildangebot zum Thema Paris

Donnerstag, 13. August 2009

Prominente bleiben immer prominent (II)

"Prominente bleiben immer prominent" lautete der Titel eines Beitrages.

Was ist draus geworden?

Nun, es wurde eine Illustration in einem Doppelseiten-Artikel über Dalidas Leben daraus. In "Heim und Welt" aus dem Klambt-Verlag. Siehe dazu die Belegseiten unten.




Was wird draus werden?

So die Frage zu dem folgenden Bild, das gestern von einer Wirtschaftszeitung bei Mecom runtergeladen wurde.


Übrigens der Beweis dafür, daß "Garten-Paparazzi" logischerweise nicht nur für Gartenzeitschriften oder die Service-Seiten zu Garten- und Naturthemen arbeiten. Bzw. ihr Material nur für diese Redaktionen interessant wäre.

Das auch noch als Nachgang zu meinem Statement "Warum Mecom?". Quod erat demonstrandum. Dieser Vertriebsweg ist "Gold wert". Und ich betone es ausdrücklich: Ich kriege keine Provision von Mecom, wenn ich hier die Werbetrommel rühre! Es ist meine ehrliche und felsenfeste Meinung.