Nicht, daß jemand denkt, ich würde mich hier nicht mehr rühren ...
Aber wir haben uns ein paar Tage quasi Auszeit gegönnt. Nun ja, so ganz Auszeit nicht. Es gab erst mal was im "Freilichtstudio" zu tun.
Bloß. daß mal jeder sieht, daß ich nicht nur meine Frau im Garten arbeiten lasse.
Ich schufte im Schweiße meines Angesichts und dieses mal darf sie es sich auf der Terrasse bequem machen.
Und ganz nebenbei bemerkt: der Sommerflieder, auch Schmetterlingsstrauch genannt, stand in voller Blüte. Ein kleiner Happen davon. Ich glaube, ich habe in sechs Tagen tausend Schmetterlinge fotografiert. Ganz zu schweigen von den Bienen, Wespen und wie die Jungs alle noch so heißen. Die müssen mal als erstes in die Datenbank ...
Aber es gibt ja nicht nur die Pfalz ....
Und meine Frau ist gebürtig aus Friesland, genau gesagt aus dem Wangerland.
Und westlich daneben liegt Ostfriesland (weil: Westfriesland ist in den Niederlanden; alles klar, wie das so mit Westfriesland, Ostfriesland und Friesland ist? Nee? Na, Friesland, liegt östlich von Ostfriesland).
Wir haben nach nunmehr vier Jahren unsere Verwandten endlich mal wieder besucht. Unter anderem unser Patenkind Thies.
Das unten war er vor rund 10 Jahren bei seiner Taufe. Da hat er die ganze Kirche zusammengeplärrt!
Wir haben ein paar interessante Winkel entdeckt, die einen Besuch lohnen. Dazu kommt separat das ein oder andere. Wir haben aber auch durchaus die Schattenseiten des Tourismus an der Nordsee entdeckt. Landschaftszersiedelung und Abzocke. Auch dazu wird es einige kritische Beiträge geben (wenn sie in der Presse vermarktet sind!).
Es war ein Freitag Ende August vor 6 Jahren. Und es goß in Strömen in Friesland. Unbeschadet dessen sind wir nach wie vor ein Traumpaar. Und auch als Journalisten, Fotografen, Filmer und Models in Personalunion ein Dream-Team.
Da stand schon der Kuchen auf dem Tisch. Gemütliches Kaffeetrinken bei meinem Schwager Paul war angesagt am letzten Samstag. Es war auch gemütlich. Bloß nicht auf der Terrasse. Friesland wurde von Starkregen überzogen. Das scheint doch zu stimmen mit der Siebenschläfer-Vorhersage ...
Schon als Junge bastelte er Jets. Aus Papier selbst zugeschnitten und bemalt, maßstabsgetreu und (mit Tesa-Film verstärkt) flugfähig. Nicht Überschall wie die Originale, aber 50 bis 100 Meter weit ohne zu trudeln.
Und schon der ABC-Schütze kannte jeden Jet, der den Fliegerhorst Upjever bei Schortens (Friesland) ansteuerte, seine Leistung, seine Bewaffnung.
Pilot der Luftwaffe werden, Strahlflugzeugführer, Arbeitsplatz im Cockpit eines Jets, das Berufsziel unseres Neffen (richtiger unseres Großneffen).
Er hat es geschafft. Anfang August zum Leutnant befördert hat er nun nicht nur das Offizierspatent in der Hand, sondern nun auch seit Freitag die Flugzeugführer-Schwingen an der Uniform.
Texas, USA, 01.10.2010 (Quelle Text: Luftwaffe, Foto: Luftwaffe / Michael Kleeis)
Oberstleutnant Wilhelm May, dienstältester deutscher Offizier beim Deutschen Anteil des Euro NATO Joint Jet Pilot Training (ENJJPT), verlieh am Freitag, den 13. August 2010 neun zukünftige Jetpiloten während der Graduationsfeier auf der Sheppard Air Force Base in Texas die ersehnten Flugzeugführerschwingen.
Strahlende Gesichter auf der Graduierungsfeier
Die Leutnante und Oberfähnriche haben nach 13 Monaten intensiver Ausbildung die fliegerische Grund- und Fortgeschrittenenausbildung erfolgreich abgeschlossen und haben damit ein bedeutendes Zwischenziel erreicht. Neben den neun Deutschen haben vier Italiener, sechs Niederländer und fünf US-Amerikaner den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen.
Der nun mittlerweile berühmt-berüchtigte Garten-Paparazzo greift ja nun nicht mehr ur, wie oben im Bild rechts, zum 300-er an der D2H auf der Schmetterlingsjagd, sondern auch zur Videokamera. Auf unserem weißen Sommerflieder tummelt sich alles, was Rang und Namen hat, Distelfalter, Kaisermantel, Schwalbenschwanz, Großer Kohlweißling.
Der folgende Schwalbenschwanz ist ein ganz besonders schönes Exemplar. Interessierte finden ihn auf meinem Mecom-Pool.
Mein Bildmaterial packe ich ansonsten mittlerweile übrigens nahezu komplett auf die Bildmaschine.
Ich bringe nochmal ein Feature von den Deich-Schafen in Butjardingen.
So als Vorgeschmack auf ein paar interessante Geschichten und Geschichtchen, die ich noch aus Friesland in petto habe. Und damit jeder nochmal meine praktische Coreman Anglerweste bewundern kann. Wenn ich die unterwegs mit vollgestopften Taschen anhabe, komme ich daher wie ein Kampfpanzer. Aber ich habe volle Bewegungsfreiheit. *** grins ***
Ach, ein P.S. noch: Meine kleine Raupe hat sich in 4 Stunden schon 4 Sterne eingehandelt. Die Amsel mit dem Schnabel voller Regenwürmer sogar fünf. Und mit meinen Themen zu sauberer Energie scheine ich auch einen Nerv zu treffen. Nicht nur hierzulande. Ich muss jetzt doch mal so langsam aber sicher damit anfangen, meine Beiträge konsequent auch in Englisch zu verfassen. Schwerfallen sollte mir das nicht, ich habe immerhin schon als Pennäler auf der Internationalen Schuh-Messe in Pirmasens mir ein paar Flocken als Dolmetscher für Englisch und Französisch dazuverdient. Falls es jemand noch icht weiß: Pirmasens hat zwar bundesweit die meisten Privatinsolvenzen, ist aber immer noch die einzige internationale Messestadt in Rheinland-Pfalz (und hat die höchste Milionärsdichte in Rheinl.-Pfalz - keine Panik, ich gehöre nicht dazu! Aber ich arbeite dran!).
Und dann hätte ich zum Abschluß noch einen meiner gefürchteten Witze:
Fragt sie ihn während des Liebesspiels: "Liebst du mich denn auch?" Er: "Aber klar doch! Oder denkst du, ich mache Liegestütze?"
Ostfriesen sind charakterstark. Und unbeugsam ("Lever dod as Slav"). Und die Region ist attraktiv. Auch wenn sie (wie auch das östlich gelegene Friesland oder die Marinestadt Wilhelmshaven) mit hoher Arbeitslosigkeit, wirtschaftlichen und sozialen Problemen zu kämpfen hat (wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen heute und den Zeiten der Moor-Kolonisten?). Umso wichtiger der Einsatz von Menschen wie Jörg und Jürgen, die immer wieder durch Originalität im bürgerlichen Ungehorsam brillieren. Solchem Engagement gehört alle Hochachtung.
Eindrücke aus Ostfriesland, seine schönen Seiten zeigend.
Der Gartenfreund holt sich auch immer Anregungen bei anderen Hobby-Gärtnern. Denn vieles, was andere gemacht haben, das kann man auch im eigenen grünen Paradies umsetzen.
Jüngst waren wir mal wieder auf Verwandten-Besuch im Hohen Norden. Und so konnte ich noch im frühen Gartenjahr einige Impressionen im Garten eines Schwagers drehen. Ein richtiger Garten auf dem Land. Der Garten neben einem (restaurierten bzw. neu wieder aufgebauten) alten friesischen Bauernhof einschließlich Backhaus.
Der große Teich, das ist übrigens ein Schwimmteich. Badefreuden im eigenen Garten, das ist ein Highlight des Sommers. Auch wenn die Anlage eines solchen Teiches mit ziemlich viel Aufwand verbunden ist. Denn ohne Bagger geht es nicht. Und natürlich muß auch die Teichfolie präzise verlegt sein, damit das Ganze dicht hält.
Und auch bei einem anderen Schwager (im Ammerland) habe ich im letzten Jahr einige Foto-Sequenzen aufgenommen und diese auch unserem Garten gegenüber gestellt. Und auch aus dem Garten eines weiteren Schwagers (siehe Clip über den Regentag unten) ist einiges dabei.
Und selbst an einem Regentag ist ein gestalteter Garten einfach schön. Die Terrasse eines dritten Schwagers. Auch in Norddeutschland (Friesland).
Und unsere Souvenirs aus dem Norden, wie den Pilsumer Leuchtturm oder den Roten Sand, die verbauen wir dann in unserem eigenen Garten.
Der ländliche Garten - Gartengestaltung und Leben im Garten - mit Tieren und Pflanzen, mit Kunst, Skulpturen und idyllischen Winkeln - Eine Slideshow - In jüngerer Zeit waren wir nicht nur in unserem eigenen Garten und "Freiluftstudio" beschäftigt gewesen, sondern auch unterwegs, um andere Gärten im Bild festzuhalten. Hier die Präsentation eines repräsentativen Querschnitts in Fotos.
Viel Spaß beim Anschauen!
Der ländliche Garten, naturnah bewirtschaftet und mit großer Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich. Wir beobachten das Taubenschwänzchen, den Zitronenfalter und den Kohlweißling. Auch die Bachstelze (Motacilla alba) gibt sich die Ehre. Und die Bienen sind fleißig auf Nektarsuche.
Some further impressions of our country garden. Not only the wagtail is there, but also a lot of little insects. The brimstone butterfly as well as the cabbage white. The hummingbird hawkmoth is buzzing around the phlox. And busy bees are looking for nectar.
Den Freunden kreativer Gartengestaltung (und Deutschlands "hohen Nordens") sei noch ein weiterer Film empfohlen.
Ein kleiner Info-Film zur Gartengestaltung mit diversen Dekos, auch wenn mancher die als kitschig ansehen mag. Doch nicht alles ist wirklich Kitsch, was behauptet wird, welcher zu sein. Kitsch ist gut fürs Gemüt, trägt dazu bei, richtig schön die Seele baumeln lassen zu können. Wie man so sagt. Und dann noch ein kleiner Ausflug nach Friesland und Ostfriesland. Der Film enthält Infos zum Deichschutz, zu Ottos (Otto Waalkes) Leuchtturm in Pilsum und zu den Erlösen aus der kommerziellen Verwertung. Denn diese fließen der Deichacht Greetsiel zu, die Eigentümer des nicht mehr in Betrieb befindlichen Seezeichens ist. Wir hoffen, daß das Video Appetit macht, auf den eigenen Garten und auch zum Reisen an die deutsche Nordseeküste.
Kennen Sie Hochzeits-Linsen? Ja, das sind Süßigkeiten für die Hochzeits-Gäste. Für den Fotografen sind Hochzeits-Linsen natürlich ganz was anderes.
Meine Hochzeits-Linsen bestehen aus einem Zoom, dem Sigma 2,8/17-35 mm, und einer Festbrennweite, dem Nikkor 1,4/85 mm.
Damit setzt man nicht nur das Brautpaar und seine Trauzeugen gut ins Bild.
Auch den Hochzeits-Empfang und das Hochzeits-Essen, die Tischreden von Brautvater und Schwiegervater hat man damit gut im Bild.
Und die kleinen Features am Rande. Die aber das Hochzeits-Album spannend machen. Unsere Stärke ist der Reportage-Stil. Life & alive.
Und auch Ihr Hochzeits-Video wird spannend sein. Vertrauen Sie uns Ihren schönsten Tag an. Sie werden es nicht bereuen. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Ganz nebenbei bemerkt war die schönste Hochzeit natürlich unsere eigene. 29. August 2003, Standesamt Schortens im Landkreis Friesland, Niedersachsen. Foto unten: Paul Lipinski.
Und selbstverständlich auch die Goldene Hochzeit meiner Eltern im Jahr 2001.
Seit 2. August hat die Bundeswehr einen Kanal auf YouTube. Und der ist hochgradig interessant und informativ gemacht.
Parallelität der Ereignisse:
Anfang August wurde auch unser Neffe auf der Sheppard Air Force Base zum Leutnant befördert.
Meine Frau und mich macht das ganz besonders stolz, denn wir waren beide bei der Luftwaffe. Meine Wenigkeit (s. Foto links oben) ab 1973 als Soldat und meine Frau in der gleichen Zeit als Zahnarzthelferin (Zivilangestellte) in der Zahnstation der Sanitätsstaffel des Fliegerhorstes Upjever (Jagdbomber-Geschwader 38 "Friesland"). Dieses Geschwader wurde übrigens Ende 2005 aufgelöst.
Nun denn, auch meine Wehrpflicht endet in zwei Jahren, wenn ich 60 werde. Dann hat Reserve endgültig Ruh. Ob es da dann nochmal im Namen des Verteidigungsministers so eine schöne Dankurkunde mit schwarz-rot-goldener Kordel gibt, so wie anläßlich meiner Verabschiedung aus der Mobilmachungs-Reserve?
Unser frischgebackener Leutnant fliegt auch den Eurofighter und deshalb ein Film aus dem Bw-Pool über die Maschinen und Piloten der Abfangrotte in Neuburg an der Donau.
Sehr schön sieht man in dem Clip auch die Leistungsträger Frauen als Offiziere (bzw. OA) in den Streitkräften. Frau Fähnrich auf dem Tower zum Beispiel und auch in Meßstetten im Control and Report Center ist ein weiblicher Fliegerleitoffizier zu erkennen. In einem anderen Video, in dem es um die Fluglehrerausbildung geht, ist ein weiblicher Oberleutnant als Pilotin mit dabei.
Und en passant: OLt Daniela Klix war der erste weibliche Infanterie-Zugführer, der in Afghanistan mit seiner Einheit stundenlang erfolgreich im Gefecht stand.
Die Luftwaffe ist mit dem Eurofighter im Rahmen des NATO-Bündnisses auch in Litauen im Einsatz.
Aktualisierung (17.09.2010):
Seit gestern sind die Eurofighter der Bundesluftwaffe wegen eines möglichen Problems mit dem Schleudersitz gegroundet. Die Aufgabe der deutschen Luftraumsicherung haben (ältere) F4-Phamtom-Jagdflugzeuge aus dem ostfriesischen Wittmund übernommen. Das Geschwader (Jagdgeschwader 71 "Richthofen") hat eine Alarmrotte mit vier Maschinen zum Jagdgeschwader 74 nach Neuburg verlegt. Hätte die Lw keine Phantom mehr im Einsatz, würden die Eurofighter dennoch zum Einsatz kommen (so wie z.B. in Österreich), denn einen ungeschützten Luftraum kann es nicht geben. Das haben uns spätestens "nine-eleven" und Ground Zero schmerzlich vor Augen geführt. Insofern herrscht auch nicht - wie es einige Blätter bereits reißerisch verkündeten - "Ruhe am Himmel" über den Eurofighter-Stützpunkten.
Und warum, mag sich mancher fragen, setzt man nicht den Tornado dazu ein? Nun, für die Luftraumsicherung bedarf es des Jägers für den Luftkampf gegen fliegende Ziele, der Tornado aber ist ein Jagdbomber, der Bodenziele angreift, und daher zum Abfangen von in den deutschen Luftraum eindringenden Luftfahrzeugen nicht geeignet ist.
Unsere Leser haben es sicher bereits - hoffentlich wohlwollend - zur Kenntnis genommen: das Jahr 2012 wird hier auf dem Blog - und in unserer Arbeit - einen Schwerpunkt auf Nürnberg haben. In Film und Foto. In Features und Geschichten.
Wir möchten einem breiten Publikum "unser" Nürnberg näherbringen. Das Nürnberg, das kein Museum historischer Kostbarkeiten allein ist, sondern eine pulsierende und facettenreiche moderne Großstadt.
Wir möchten auch die Seiten "unserer" Stadt zeigen, die sich nicht auf Anhieb und nicht beim ersten Besuch erschließen. Und die sich vielen "Zugereisten" wahrscheinlich leider nie erschließen werden.
Wir sind auch "Zugereiste", keine gebürtigen Nürnberger, kommen aus ganz anderen Regionen Deutschlands, aus der Pfalz und aus Friesland. Gleichwohl aber sind wir in den langen Jahren unseres Hierseins assimiliert. Wir begegnen der Stadt und ihren Menschen mit offenen Augen und offenen Herzens. Gleich, ob diese Menschen nun Franken, Oberpfälzer, Westfalen, Sachsen, Türken, Griechen, Kurden oder Portugiesen sind. Wir sind gemeinsam alle Bürger dieser Stadt, gleich, was unsere Herkunft, unsere Sprache, unsere Hautfarbe oder unsere Religion ist.
Chronist und Augenzeuge
Ich habe seit den frühen 80-ern als Fotojournalist Nürnberg dokumentiert, Orte, Menschen und Ereignisse. Alltag, Wirtschaft, Politik und auch Sport. Über diese nun drei Jahrzehnte ist so nicht nur ein umfangreiches Bildarchiv entstanden, sondern ich konnte auch vielfältige Einblicke nehmen in all das, was diese Stadt bewegt. In die Nürnberger Alltäglichkeiten, wie ich es gerne zu nennen pflege.
Zu den Nürnberger Alltäglichkeiten gehört auch, daß in dieser Stadt seit einem guten Jahrzehnt wie wahnsinnig gebaut wird.
Jede Brache wird zugebaut. Meist mit noch einem neuen Hotel, einem Büro-Komplex mit "Finance Lounge" für den Business-Treff. Allein in unserer nächsten Nachbarschaft wurden im Laufe der letzten paar Jahre drei große Hotels hochgezogen. Derweil viele kleine Einzelhandelsgeschäfte geschlossen haben. Wie etwa unser langjähriger kleiner Tabakwaren- und Zeitschriften-Laden um die Ecke.
Das ist nicht gut für die Urbanität mancher Stadtviertel. Manchen Vierteln wird durch das Stillegen einer Straßenbahn-Linie (die Linie 9 in der Nordstadt durch die Pirckheimerstr.) die Lebensader genommen und wiederum den Einzelhändlern die Lauf- und zum Teil die Stammkundschaft.
Auch solchen Themen werden wir uns durchaus annehmen.
Fotomaterial steht registrierten Verwendern aus Presse, Werbung und Verlag auf meinem Mecom-Pool zum Download zur Verfügung. Wir sind Ihre Agentur in und für Nürnberg. Neben unserem YouTube-Kanal präsentieren wir in lockerer Folge unsere Filme auch hier.
Er war der letzte Pirat, dem in Deutschland der Prozeß gemacht wurde: Klaus Störtebeker. Auch das war in Hamburg gewesen, wo nun die somalischen Piraten, die ein deutsches Schiff gekapert hatten, vor Gericht gestellt werden.
Marienhafe, Ostfriesland - Plastik Klaus Störtebeker (Stoertebeker) - Plastik von Karl-Ludwig (Kalu) Böke ( + 1996) - im Kirchturm im Hintergrund horteten die Vitalienbrüder ihre Beute - damals lag Marienhafe noch an der Nordsee
Marienhafe hat mehrere Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen zu bieten. Das bekannteste ist sicherlich die St. Marienkirche mit dem Störtebekerturm. Die Kirche wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts als dreischiffige, gewölbte Kreuzbasilika erbaut. 1829 mußten allerdings große Teile der Kirche wegen Baufälligkeit und zu hoher Renovierungskosten abgerissen werden, so daß nur noch das Mittelschiff erhalten blieb. Auch der Turm wurde um zwei Stockwerke gekürzt. Heute läßt sich kaum noch erahnen, daß sie ursprünglich vom Turm bis zum Chor 72 m lang und ca. 72 m hoch fast doppelt so hoch wie heute war. Doch auch heute noch hat man einen herrlichen Ausblick auf das Brookmerland, so daß sich ein Aufstieg auf jeden Fall lohnt.
Der Turm der St. Marienkirche wird auch als Störtebekerturm bezeichnet. Seinen Namen hat er von einem der berühmtesten Piraten: Klaus Störtebeker. Hier soll ihm der damalige Häuptling der Brookmerlander, Widzel tom Brook, von 1396-1401 Unterschlupf gewährt haben. Als Gegenleistung half ihm der Seeräuber bei den Fehden der um die Vormacht in Ostfriesland streitenden Häuptlinge. Er bewohnte damals einen Raum im ersten Stock der Kirche. Hier ist heute ein kleines Museum eingerichtet. Auf dem Marktplatz vor der Kirche steht seit 1992 ein Denkmal zu Ehren von Klaus Störtebeker. Die Bronzeplastik ist 2,40 m groß und wurde von Karl-Ludwig Böke geschaffen. 1996 und 1999 fanden im Brookmerland die "Störtebeker-Freichlichtspiele" statt.
Wir haben mehr von Friesland und Ostfriesland im Angebot. Siehe dazu die folgenden Clips.
===> Bildmaterial zu den hier vorgestellten Themen auf meinem Mecom-Pool (auch über APIS und i-picturemaxx)
Und in ebenso weiten Kreisen der geneigten Leserschaft wird das mal wieder als Verstoß gegen die UN-Resolution gesehen, als Beweis für den Imperialismus des Westens und was weiß ich sonst noch alles.
Ja, denkt man denn in den Redaktionen und bei der Leserschaft, daß für eine No-Fly-Area da einfach so die Kampfjets durch die Wüste gurken und eben mal so gucken, wo man vielleicht etwas beschießen muß?
Bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erkennt man dann doch die Bestätigung des alten Bonmots, daß die Schweiz keine Armee habe, denn die Schweiz sei eine Armee.
Schweizer verstehen was vom Militär, denn richtigerweise liest man dort:
... können wirkungsvolle Lufteinsätze letztendlich nur mit Unterstützung vom Boden geflogen werden.
Zum Beispiel, indem den Kampfjets per Target Painting elektronisch per Laser das Ziel markiert wird. Was so ganz nebenbei bmerkt die vielbeschworenen Kollateral-Schäden wenn nicht ganz verhindern, so doch zumindest erheblich reduzieren kann. Denn dadurch wird die Zielbekämpfung wesentlich punktgenauer.
Und um das zu machen, dazu bedarf es eben Kräften am Boden in Zielnähe. Zur Aufklärung. Und um die Jets ins Ziel zu führen. Forward Air Controller (FAC) nennen sich die Kräfte, die das tun. Zu deutsch: vorgeschobener Fliegerleitoffizier.
Die gibt es übrigens im Rahmen der sog. Vernetzten Operationsführung zwischen Heer, Marine und Luftwaffe selbstverständlich auch bei der deutschen Luftwaffe.
Und dann vergessen wir noch einen anderen Grund nicht für den Einsatz von Spezialkräften wie den Special Air Services (SAS): "Search and Rescue". Das schnelle Rausholen der Besatzung, wenn ein Jet vom Himmel fällt. Sei es durch Beschuß oder - wie ja jüngst geschehen - infolge eines technischen Defektes. Da kann man ja auch nicht die Hubschräuberli losschicken, ohne daß die vom Boden aus eingewiesen werden. Und bis die da sind, muß man seine Piloten auch schützen und sichern.
Well, haben das jetzt auch die militärischen Laien begriffen?
Dann zum Abschluß noch zwei Videos der Royal Air Force (RAF), in denen es auch um die FAC geht:
Und - last but not least - hier noch das Pendant der deutschen Luftwaffe, das Objektschutzregiment "Friesland", stationiert im friesischen Schortens, auf dem ehemaligen Fliegerhorst Upjever.
Sie finden hier einerseits mein ganz privates und persönliches Weblog (Web-Tagebuch), aber auch andererseits Ratgeber und Services (nicht nur zu Fotografie, Film, Publizistik, Medien und Journalismus, sondern auch zu für Sie vielleicht interessanten Themen für Freizeit, Reise und Hobbies).
Und auch die Kollegen aus den Medien werden hier sicher das ein oder andere Mal fündig werden können.
Motto: "Information & Unterhaltung".
Kommentare auch kritischer (aber konstruktiver!) Art sind ausdrücklich erwünscht.
Aber bitte an die Regeln der gegenseitigen Höflichkeit und Achtung halten! Verbale Entgleisungen und Kommentare, die in welcher Form auch immer diffamierend, herabwürdigend, ehrverletzend, extremistisch oder rassistisch sind, werden nicht veröffentlicht bzw. umgehend gelöscht.
Über Anregungen zu Themen oder Gastbeiträge freue ich mich. Wer daran Interesse hat, der scheue sich nicht vor einer Kontaktaufnahme.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß ich für auf externe Seiten führende Links in diesem Blog keinerlei inhaltliche Verantwortung übernehme. Aufgenommene Links wurden zum Zeitpunkt ihrer Aufnahme nach bestem Wissen und Gewissen auf Ihre Inhalte geprüft. Sollten sich diese Inhalte seither in einer rechtlich nicht zulässigen Weise verändert haben, so liegt die Verantwortung allein bei den Betreibern dieser Seiten und ich distanziere mich ausdrücklich davon.
Für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der Inhalte dieses Blogs übernehme ich keine Gewähr. Haftungsansprüche, die sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht werden, sind grudsätzlich ausgeschlossen, sofern meinerseits kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.
Soweit nicht anderweitig vermerkt liegt die Autorenschaft an den Bild-, Film- und Text-Beiträgen dieses Blogs bei Franz Roth. Sofern ich Quellenmaterial verwende, bin ich bemüht, dies im jeweiligen Fall auch als solches kenntlich zu machen.
Ich respektiere das Urheberrecht aller Kreativen und bitte die Besucher meines Blogs, dies auch zu tun. Ich habe keine Einwände, wenn Sie Ihnen gefallende Fotos oder Filme in Ihre private Website oder Ihren privaten Blog einbinden.
Aber bitte mit Quellenangabe und auf den Quellen-Artikel verlinkt. Ein Backlink auf die betreffende Seite von Ihnen, z.B. in einem Kommentar hier auf dem Blog wäre dann auch sehr nett. Auch dann, wenn Sie Artikel in Ihren Seiten verlinken, wäre ich für ein kurzes Feedback dankbar. Denn auch dadurch ermöglichen Sie es mir, das Blog vielleicht noch interessanter für die Leserschaft zu machen.