Sonntag, 31. Mai 2009

Neues Berufsbild im Fotojournalismus

Das nennt sich nämlich Garten-Paparazzo. Ich muss ja auch sagen, ich bin da recht erfolgreich (O.K., den Riester habe ich per Photoshop reingemogelt).

Da pirscht er schon wieder durch die Botanik auf der Jagd nach Beute ....

Und die internationale Presse reißt ich geradezu um die Sensationsbilder:





Warum Spoiler kein Schnickschnack sind

Nochmal zum Cabrio zurück: auf diesem Foto sieht man es ein bißchen besser, daß unser Peugeot 207 CC einen Heckspoiler hat.

Und jetzt denkt sicher die halbe Welt: Ach, so ein Angeberflügel!

Weit gefehlt. Das Teil erfüllt ziemlich elementare Funktionen, was die Fahrsicherheit und die Stabilität des Fahrzeugs angeht.

Der Spoiler war da nicht von Anfang an drauf. Den habe ich nachträglich anbringen lassen.

Zum Hintergrund: ich merkte ziemlich gleich, daß dieses französische Cabrio auch für französische Verkehrsverhältnisse gebaut war. Bekanntermaßen gibt es in Frankreich auf den Autobahnen ein Tempolimit von 130 km/h. Und genau bis zu diesen 130 Stundenkilometern war der Wagen auch stabil. Nun muß man aber auf deutschen Autobahnen doch manchmal schneller als 130 fahren. Schon allein, weil von hinten irgend so eine gestochene Wildsau angebrettert kommt und dich mit der Lichthupe bedrängelt, wenn du gerade einen LKW überholst. Wer die A6 kennt weiß, wovon ich rede.

Aber bei höherem Tempo (immerhin ist das Ding 210 km/h schnell) merkte ich, wie das Auto "schwammig" wurde. Ich hatte besonders in langgezogenen Autobahnkurven das Gefühl, gleich abzuheben oder ins Schleudern zu geraten.

Ich kannte dieses Problem aber schon bei meinem ersten Honda CRX Targa, der auch erst durch Montage eines Heckspoilers an Stabilität gewonnen hatte.

Und, gottseidank, wurde ich bei einem Tuner fündig und fand den Heckspoiler.

Seit der montiert ist (das sind 85 kg mehr Anpressdruck auf der Hinterachse) liegt der Franzosen-Flitzer wie ein Brett auf der Straße.

Endlich richtig Freiluftsaison!


An diesem Samstag haben wir zum erstenmal in diesem Jahr unser Dach aufgemacht! Wäre zwar vor einiger Zeit schon mal gegangen, aber da war der Kofferraum ja voller Steine. Da passte kein Klappdach mehr rein. Einfach herrlich, sich endlich wieder den Fahrtwind um die Nase wehen zu lassen und "bräunen zu fahren".

Es muß ja nicht immer ein Gartenzwerg sein


Es muß ja nicht immer ein Gartenzweg sein. Die sind doch für viele einfach nur Kitsch. Aber vielleicht ein Igel? Besser wäre es ja, wenn man einen echten im Garten hätte. Denn der vertilgt auch gerne die lästigen Nacktschnecken, die dem Gärtner das Leben schwer machen, weil sie sich an Funkien oder Hortensien vergreifen. Aber wenn es schon kein echter ist, dann vielleicht einer aus Keramik aus dem Gartencenter. Sozusagen der Hornbach-Igel.

Die "kleine" Ausrüstung für den Alltag des Bildjournalisten

Im Reporteralltag muß man für praktisch alle Situationen gerüstet sein. Und das möglichst, ohne daß man sich allzusehr totschleppt. Von daher ist das Equipment immer so eine Art "Kompromiß ohne Kompromisse zu machen".

Für mich persönlich zählt dabei in erster Linie Lichtstärke. Weil ich - ehrlich gesagt - Blitzgeräte nicht sonderlich mag und ein Fan von available light bin. Und dazu noch ein Freund der Festbrennweiten. Deshalb sind es die oben gezeigten vier Optiken, die sich in meinem Lowe Pro Phototrekker ein Stelldichein geben. Das schon mehrfach vorgestellte 2,8/300 mm von Tamron, ein Weitwinkelzoom von Sigma und die beiden Nikkore. Damit deckt man alles ab, was einem vor die Linse kommen könnte. Draußen und drinnen.


In Innenräumen tut das lichtstarke 85-er hervorragende Dienste. Es ist sozusagen mein "Normalobjektiv" mit etwas mehr Brennweite. Ganz leichte Verdichtung.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Einfach nur Fotos aus dem Garten

Ich muss doch nochmal auf mein muskelstärkendes Wochende mit der langen Tüte zurückkommen. Ich habe nämlich mittlerweile ungefähr die Hälfte der Fotos tatsächlich beschriftet und einen guten Teil auch schon auf Mecom gepusht. Bin ich richtig stolz drauf. Wo ich das doch so ungern mache. Und nicht genug: zu einigen sind mir auch noch nette Texte eingefallen, so daß sie als Bilderdienste über den Bildkanal zu kabeln waren.

Daß ich nun den sibirischen oder tatarischen Hartriegel (Cornus alba sibirica) von der Blüte bis zum roten Gehölz im Winter komplett habe ist ein echtes Erfolgserlebnis. Also, liebe Redaktionen, bedient Euch bei mir, wann immer Ihr einen Hartriegel braucht. Auch die Beeren im Herbst sind im Angebot.

Als alter "Girl Hunter" habe ich mich mit dem Tele ("Girl Watcher") mal ganz als Paparazzo an die Gartenskulptur rangepirscht. Gebt's zu: auch Steinguß kann sexy sein! *** lol ***

Meinem heißgeliebten Tränendes Herz muß ich nun leider Tränen nachweinen. Denn das ist mittlerweile fast vollständig verblüht.

Dafür hat das Feuer-Geißblatt seine Blüte gerade begonnen. Und scheint auch bei den Spinnen recht beliebt zu sein. Soll mir recht sein, wenn sie auch fleißig Blattläuse und ähnliches Getier verspeisen. Erspart dem umweltbewußten Gärtner die chemische Keule.

Ja, und dann die Piepmätze am im letzten Jahr gebauten Vogelbad. Kennt die jeder?

Also jetzt mal ehrlich, Kollegen und sonstige Besucher, was ist das für ein Vogel?

Im Bild unten haben wir sie nochmal paarweise im Swimmingpool. Schaut sie Euch genau an. Kennt Ihr Euch aus mit Vögeln?

Ich muss ehrlich gestehen, manchmal schneit mir da der eine oder andere ins Planschbecken, den ich einfach noch nie zuvor gesehen habe. Scheint den Jungs in unserem naturnahen Garten offenichtlich gut zu behagen.

Und wenn ich dann wirklich mal Probleme habe (ich will ja meinen Kunden keinen Haussperling als Grauammer verkaufen), dann schaue ich einfach bei den Kollegen nach (und ergötze mich zugleich an deren Fotos):

Mittwoch, 27. Mai 2009

Footage - Videos - Vertriebswege



Da die "Billigheimer" offensichtlich Probleme haben, halbwegs zeitnah das hochgeladene Material zu sichten, habe ich mich heute mal auf die Suche gemacht, für Footage Vertriebswege ausfindig zu machen.

Erstmal: was genau ist Footage?

Ich bin ja nicht immer ein Freund von Wikipedia, aber was die über Footage sagen, das kommt schon ganz gut hin.

Also, das ist ungeschnittenes Film-Rohmaterial, also kein fertiger Film. Keine Titeleinblendungen, wenn überhaupt, dann nur mit O-Ton. So wie der Clip oben.

Ich bin auf eine ganze "Latte" unterschiedlicher Vertreiber gestoßen (einschließlich einer weiteren Microstock-Fotoagentur: Shutterstock).

Ich liste meine Ergebnisse folgend mal völlig unkommentiert als Linkliste auf:

Ich denke, da müsste doch eigentlich für jeden Filmer was dabei sein. Eines muß aber klar gesagt werden: je professioneller die Agenturen, desto höher auch die Anforderungen! Da kann man dann mit Clips, die mit der digitalen Standbildkamera aufgenommen worden sind nicht mehr punkten. Da ist auch Profi-Technik notwendig. Für den "ambitionierten Amateur" kommen da dann doch wohl nur die Microstock-Agenturen in Frage.

Montag, 25. Mai 2009

Sonntag, 24. Mai 2009

Ein ganzes Wochenende nur mit dem 2,8/300-er (was hab' ich jetzt Muckis!)

Ich hab's mal ausprobiert: von Donnerstagabend bis heute morgen habe ich wirklich und tatsächlich keine andere Linse als das Dreihunderter mit 1,4-fach Extender benutzt. Das war - fotografisch gesehen - wirklich ein ausgesprochenes Faulenzerdasein. Denn ich habe zum Knipsen fast nur faul auf der Terrasse gesessen. Gut, zwischendurch habe ich ein paar hundert Quadratmeter Rasen gemäht, ca. vier Zentner Rindenmulch und zwei Zentner Steine geschleppt und einige Löcher gebuddelt. Aber fotografieren war richtig entspannend.


Mit dem PK-13-Zwischenring von Nikon schaffst du Nahaufnahmen ohne Verrenkungen auf dem Boden machen zu müssen. Und mit einem Hauch von Schärfebereich. Deshalb doch nicht ganz so entspannend, das Fotografieren, weil ich seltenst ein Stativ benutze. Und wenn ich schon auf der Terrase sitze will ich nicht extra mein Gitzo Reporter aus dem Kofferraum holen.

Die Katze in Nachbars Garten interessierte sich ganz ausgesprochen für die Elster in unserem. Fand ich nett, daß die beiden schwarzweiß waren. Der Jäger und die potentielle Beute (die er sich logischerweise aus dem Sinn schlagen konnte; außer dem Zaun waren da auch noch fünf Meter dazwischen).

Drei Piepmätze im Vogelbad. Das hat auch Seltenheitswert. Üblicherweise kommen die nur paarweise. Von einer Sorte. Aber die Bachstelze ist ein ziemlich kecker Zeitgenosse und hat keine Scheu, einfach zu fremden Leuten in die Badewanne zu steigen.

Und jetzt sitze ich hier mit rund fünfhundert neuen Bildern auf dem Laptop rum und muss das tun, was mir eigentlich so gar keinen Spaß macht (ich glaube, da befinde ich mich in guter Gesellschaft): Captions schreiben, verschlagworten, die lateinischen Namen für Flora und Fauna in Büchern und im Internet suchen (und die englischen auch; auf plattdeutsch heißt die Bachstelze übrigens Wippstert, also Wippschwanz). Puh, das ist echte Arbeit!

Mittwoch, 20. Mai 2009

fotoLIBRA - unsere britische Partneragentur


Heute möchte ich mal ein bißchen die Werbetrommel für unsere englische Partneragentur fotoLIBRA (http://www.fotolibra.com/) rühren.

Die Agentur bietet ein paar interessante Features, die sie etwas anders macht, als andere Agenturen:

Hochgeladene Bilder unterliegen grundsätzlich keiner redaktionellen Prüfung. Sie sind nach Freigabe durch den Autor sofort verfügbar. Also eine sog. "open access picture library". Dennoch ist die Mitgliedschaft bei fotoLIBRA (bis zu einem bestimmten Limit an Space) kostenfrei! Der Autorenanteil bei Sales beträgt 50%.

Die Agentur ist Mitglied bei BAPLA, dem britischen Bildagenturverband.

Die Agentur ist schwerpunktmäßig auf dem anglo-amerikanischen Markt tätig bzw. der Kundenkreis kommt aus dem anglophonen Sprachraum, also z.B. auch aus Australien (da hatte ich bereits Publikationen) oder Neuseeland.

Diesen Umstand sollte man also bei seinen Uploads berücksichtigen. Nicht alles, was für deutsche oder europäische Redaktionen von Interesse ist, ist auch dort gefragt. Allerdings muß man sagen, daß es eine Nachfrage nach Travel-Motiven gibt, die man in Übersee für typisch deutsch hält. Somit sind die Bayern klar im Vorteil. *** grins ***

Was lässt sich verdienen?

Auch wenn nun schon viele US-Kollegen bei Microstock eingestiegen sind, so ist doch in den USA oder in GB und in "Down Under" eine Copyright-Lizenz ein bißchen mehr wert als "in diesem unserem Lande" (Ende Zitat Helmut Kohl). D.h. wir bewegen uns im Regelfall im höherpreisigen Segment. Vorausgesetzt, das Material ist auch top in Bezug nicht nur auf Motiv, sondern auch hinsichtlich der Technik.

fotoLIBRA verschickt regelmäßig Picture Calls zu aktuellen Bildanfragen. Darin sind die Kundenanforderungen genau beschrieben. Und des öfteren gibt's da auch eine ziemlich knappe Deadline.

Wer übrigens am liebsten zu konkreten Bildanfragen arbeitet, dem sei eine weitere britische Site empfohlen: Photographers Direct von Chris Barton (ist selbst Fotograf).

Dienstag, 19. Mai 2009

Veranstaltungen in Bayern

Bayern ist Vielfalt. Und Bayern ist traditionsbewußt. Und mittlerweile hat die Saison begonnen. Für Brauchtumsfeste und für "Events", je nachdem, wo das Ereignis in Bayern stattfindet.

Ereignisse im Rupertiwinkel im Chiemgauer Land dokumentiert die ROHA-Fotothek, von der wir auch Bilder im Vertrieb haben. Rosi und Hans Fürmann sind in ihrer Region verwurzelt und haben das visuelle "Feeling", um das traditionsreiche Bayern unverkitscht dem Publikum nahezubringen. So wie beim Musikfest in Weildorf am vergangenen Wochenende.

Bei uns finden Sie z.B. Material über die Salzburger Festspiele, Stadtansichten von Salzburg oder aber über die berühmte Trachtenwallfahrt nach Maria Eck.

Mit dem "Event" rund um die Tracht befaßt sich hingegen die Edition Sportiva, sie organisiert z.B. die Nacht der Tracht.


Nächste Veranstaltung: das Münchner Waldfest. Infos unter http://www.waldfest.de/.

Montag, 18. Mai 2009

Der Fliegenkiller

So sieht das aus, wenn man an einem sonnigen Sonntag unterwegs war (aufs Bild klicken zum Vergrößern)

Photoshop-Schraubereien professionell bei der Boulevardpresse


Auf so was habe ich schon lange gewartet, um es mal vorzuführen.

Oder: wie aus dem Hühnchen eine Katze wird.

Ich "schraube" ja auch des öfteren bei meinen Bilderdiensten. Hier aber hat die Redaktion geschraubt. Oben im Bild (klicken vergrößert) das Foto in der Zeitung (meiner heißgeliebten Lieblings-Boulevardzeitung Münchner TZ), unten das Original-Foto, wie es aus meinem Mecom-Pool runtergeladen wurde.

Zur Erinnerung (die Geschichte):

Ein 22-Jähriger hatte aus reiner Lust an der Tierquälerei den Kater Xaver in den Backofen gesteckt. Nur dank eines Bekannten, der das Tier entdeckte, konnte der Kater mit Verbrennungen an den Pfoten gerettet werden. Die Geschichte ging bundesweit durch die Presse (siehe. z.B. Spiegel).

Der Tierquäler wurde Ende April zu einer Haftstrafe verurteilt.

Natürlich ist die Katze im Backofen ein echter Eyecatcher, wenn über's Urteil berichtet wird. Und genauso selbstverständlich kann man für ein Symbolfoto nicht gleich selbst eine Katze in den Backofen packen (weil: der soll ja an sein).

Und so mutiert das Hühnchen eben dank Photoshop mal eben schnell zum Kater.

Schade nur, daß die tz in ihrem Online-Artikel nicht auch meinen Backofen verwendet hat.

Banales, das gefragt ist (Fototipps)

(Klicken zum Vergrößern)


Da ist mir mal wieder so eine Banalität in die Finger gefallen. So ein Stinknormalmotiv, das keiner fotografiert (so wie das Innenleben des eigenen Kühlschranks). Ist somit wieder einmal einer meiner hervorragenden Foto-Tips für den engagierten Amateur auf dem Weg zum gutbezahlten Profi.

Diesmal geht's um die eigenen Zimmerpflanzen. Und zwar nicht um beeindruckende Close-Ups, sondern so, wie die sich so in der Wohnung präsentieren. Ganz banal eben, keine "große Naturfotografie".

Aber auch so was ist durchaus gefragt.

Man glaubt ja gar nicht, was für die Ratgeberseiten so alles gesucht wird. Und das ist eben oft genug die stinknormale Sachaufnahme. Das Bild, das dem Leser suggeriert "Ja, so könnte es bei mir in der Wohnung auch aussehen, wenn ich mir da einen Zierspargel hinstelle". Denn der Leser will gar keine Designerwohnung vom Innenarchitekten sehen. Die kann sich Otto Normalverbraucher sowieso nicht leisten und deswegen ist sie für ihn auch völlig uninteressant. Verursacht nur "Sozialneid" auf die, die so viel Geld im Überfluß haben, in einer Luxusbleibe zu hausen.

Wie die Queeen wohnt oder Charles und Camilla, von mir aus auch Verona (ehedem Feldbusch, hier werden Sie geholfen), das guckt man sich beim Friseur in der Yellow Press an. Aber wie man selbst seine Wohnung verschönern kann, das liest man gerne samstags in seiner Zeitung. Und gerne so, daß man es auch nachmachen kann.

Also gehört da auch ein ganz stinknormales Foto dazu. Mit dem sich der Leser identifizieren kann.

Sonntag, 17. Mai 2009

Was macht ein Fotoreporter an einem sonnigen Sonntag?


Ganz einfach: er setzt sich ins Auto und fährt zu einem "Shooting". Denn Sonnenschein passt optimal zu einem Solarpark. Zum Beispiel dem von Workerszell im Landkreis Eichstätt auf der Höhe über dem Altmühltal.

Solarpark Workerszell (Gemeinde Schernfeld), Landkreis Eichstätt, Altmühltal, Bayern - Der Solarpark wurde in der Nähe des Altmühltales bei Workerszell in der Gemeinde Eichstätt, Bayern, mit 270 zweiachsig-nachgeführten Solartrackern errichtet. Ganz kurz vor Toreschluß erst war der Solarpark Workerszell (Gemeinde Schernfeld) am 23. Dezember 2008 ans öffentliche Stromnetz gegangen. Der Anschluss noch im Jahr 2008 war Bedingung dafür, dass eine Einspeisevergütung von 35,49 Cent je Kilowattstunde in den nächsten 20 Jahren gezahlt wird. Workerszell ist einer der größten Solarparks in der Region mit über 10 Mio. Euro Investitionssumme. Insgesamt wird die Sonne bei Workeszell auf 16 200 Quadratmeter Fotovoltaikfläche scheinen. Das soll jährlich 3,05 Millionen Kilowattstunden Strom bringen. Das entspräche in etwa dem Jahresverbrauch von 760 Haushalten. Durch die Solarenergie könnten so etwa 2600 Tonnen CO2-Gas gespart werden.

Samstag, 16. Mai 2009

Aufstrebende RF-Agentur Pitopia


Als die Bildagentur Pitopia in Karlsruhe gegründet wurde, habe ich aus dem Fundus meiner Agentur auch einiges hochgeladen. Dann hatte ich ja mal den Entschluß gefasst, RF-Agenturen nicht mehr so intensiv zu beliefern. Und so sind meine Uploads dort etwas "eingeschlafen" (ich musste ja meinen Mecom-Pool auf einen halbwegs konkurrenzfähigen Stand ausbauen). Stand heute habe ich 126 Fotos dort. Aber das wird sich ändern! Denn wenn man sich die Kundenliste von Pitopia ansieht, dann liest sich das wie ein "Who is who" der Medien- und Kommunikationsbranche.

Da finde ich aus dem Verlagssektor eine ganze Reihe meiner eigenen Kunden wieder.

Scheint also so, daß Pitopia "ankommt". Auch wohl mit dem Preismodell von 29,95 Euro pro Bild für Print und 2,99 Euro für Web. Und das ist auch für den Fotografen oder Illustrator nicht uninteressant. Das ist ein mittleres Preissegment. Liegt in etwa bei dem, was auch kleinere Tageszeitungen zahlen. Und dafür, daß man nicht alles kriegt, ist einem ja auch der Vertrieb und die Abrechnung abgenommen.


Allemal besser als Microstock.


Und da ich - wohl im Gegensatz zu vielen Hobby-Lichtbildnern - über ziemlich viele People-Fotos mit Modellfreigabe verfüge, könnte das auf Dauer durchaus lohnend sein.

Wer über Erfahrungen mit der Agentur verfügt, ist hier herzlich zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch eingeladen (übrigens natürlich auch die Agentur selbst).


Dienstag, 12. Mai 2009

Jahrestage 2009: am 1. September vor 70 Jahren begann der Zweite Weltkrieg

Es gibt sehr viele Jahrestage in diesem Jahr 2009. So hat vor 70 Jahren am 1. September mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg seinen Anfang genommen.

Aus diesem Anlaß hat unsere Partneragentur KEYSTONE Material im Angebot. U.a. auch unserem zeitgeschichtlichen Fundus. Verständlicherweise empfehlen wir deshalb KEYSTONE für Ihren Illustrationsbedarf zu dem Thema.

Apropos Kriege:
Auch unser Bildmaterial aus dem zweiten Golfkrieg ....

... finden Sie in unserem Bestand bei Keystone. Wir möchten in dem Zusammenhang darauf hinweisen, daß wir noch wesentlich mehr analoges Bildmaterial (Dias, Color- und SW-Prints) im Vertrieb von Keystone haben. Ganz speziell auch - ein weiterer Jahrestag! - zum Thema "Fall der Mauer" bzw. "Deutsche Einheit".

Baumklettern am Haus der Nachhaltigkeit im Pfälzerwald

Mit Geschick, Kraft und Mut auf die Bäume im Johanniskreuzer Wald

Am 24. Mai ist wieder Klettertag in Johanniskreuz. Von 11:00 – 17:00 Uhr können große und kleine Kletterfreunde die Möglichkeit nutzen, auf die mit speziellen Griffen ausgerüsteten Bäume am Haus der Nachhaltigkeit zu klettern. Ausrüstung, ausgebildete Trainer und Sicherungspersonal sind vorhanden.

Insgesamt sechs Bäume rund um das Haus der Nachhaltigkeit wurden mit Baumklettergriffen ausgerüstet. Durch die Auswahl verschiedenartiger Griffe in Verbindung mit der unterschiedlichen Montage an den Bäumen sind insgesamt rund 30 Touren mehrerer Schwierigkeitsgrade entstanden. Dabei können Höhen von bis zu 20 Metern erklommen werden.

Am 24. Mai kann jeder für einen Teilnehmerbeitrag (Erwachsene 8 €, Kinder bis 12 Jahre 6 €) sein Geschick, seine Kraft und auch seinen Mut testen. Die gesamte Ausrüstung, Helme, Klettergurte, Seile und Karabiner, wird gestellt. Die Kletterer werden durch einen professionellen Trainer und ausgebildetes Sicherungspersonal betreut. Mitzubringen sind bequeme Outdoor- oder Sportkleidung, die durch Abrieb am Baum auch schmutzig werden kann, und Sportschuhe. Über das Jahr ist das Klettern für Schulklassen und sonstige Gruppen nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Mehr Infos:
www.hdn-pfalz.de
www.wald-rlp.de
www.treffpunktwald.de
www.naturerlebnis-pfalz.de

Bundesgartenschau 2009

... manchmal ist es nicht das aktuelle Foto ....

... das das Rennen um die Gunst des Kunden macht, sondern das Archivbild, das rechtzeitig genug vor dem Ereignis als Vorschaubild verwendung findet.

Beide Bilder von Ralf Gosch / Borderline Press Pictures

Business Netzwerk

Immer auf der Suche nach Vertriebswegen und Connections habe ich mal wieder was Interessantes ausfindig gemacht:

http://artaculous.com/

Montag, 11. Mai 2009

Der Marder im Garten

Ich hatte doch mal in unseren "Gartentipps" eine kleine Abhandlung über den Marder als Mitbewohner veröffentlicht. Und mich darüber mokiert, daß ich außer seiner Kacke und seinen Spuren im Winter noch nix von ihm vor die Linse gekriegt habe. Ich bin dem Kerlchen zwar mal am Kompost begegnet, aber leider völlig "unbewaffnet". Und der war über mich derart erschrocken, daß er weg war wie der Blitz. Wieselflink eben.


Ich habe jetzt bei YouTube zwei Videos gefunden, die sind einfach zu und zu gut. Die muss man gesehen haben. Besonders, wenn man eben selbst einen Marder "sein eigen" nennt.

Geld verdienen mit Microstock? Offenbar wirklich Fehlanzeige!

Ich habe jetzt mal eine Aussage gefunden, was man mit Microstock verdienen kann (so als durchschnittlicher Amateur halt). Das scheint doch sehr ernüchternd zu sein:

http://www.geld-verdienen.tv/allgemein/fotolia-35-affiliate-0-umsatz.html

Kostenlose Kleinanzeigen für Bildagenturen und Fotografen auf pixmag.de


Gerade eingetroffen von redaktion@pixmag.de:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ab sofort können Bildagenturen und Fotografen KOSTENLOSE Kleinanzeigen auf pixmag.de, dem neuen und unabhängigen Online-Magazin der Bildbranche, schalten.

Sie haben aktuelle Shootings, noch Kapazitäten frei, bieten zeitlich begrenzte Sondertarife zu bestimmten Kollektionen an oder haben sonstige Angebote?

Prima: Dann schalten Sie doch einfach Ihre Kleinanzeige tagesaktuell und KOSTENLOS auf pixmag.de

Ihre Kleinanzeige erscheint dann unter der Rubrik “Aktuelle Angebote” in der Seitenleiste.

Die Teilnahmebedingungen an diesem für Sie kostenlosen Service finden Sie hier: http://www.pixmag.de/mediadaten/

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Anzeige!

Ihr pixmag-Team
RK Media
Roland Kuse
Kelterstraße 17
6534 Baden-Baden

Telefon: 01803 / 663388-72471
Fax: 01803 / 663388-72428
Email: info@pixmag.de
Internet: http://www.pixmag.de/

Fresken aus dem Jahr 1310

Als im Jahr 1760 die Pfarrkirche St. Vitus in Kottingwörth im Altmühltal barockisiert wurde, blieb der spätromanisch-frühgotische Chorturm erhalten und wird seither als Taufkapelle genutzt. Unter dem Anstrich wurden 1895 fast vollständig erhaltene Wandmalereien aus der Zeit um 1310 entdeckt und freigelegt. Zwar wurden im Sinne der damaligen Denkmalpflege beschädigte Stellen großzügig retuschiert, was zu einem gewissen Verlust an Originalität führte, aber noch heute stellen diese Fresken aus dem frühen Mittelalter eine kunstgeschichtliche Einmaligkeit dar.

Sonntag, 10. Mai 2009

Spring Time

Eigentlich hatte ich nur den blühenden sibirischen Hartriegel vor dem Küchenfenster filmen wollen. Und dann kommt da doch wirklich eine Kohlmeise angeflogen.

Ich hatte dieses Wochenende mein nahaufnahmetaugliches Tamron 2,8/300-mm nicht dabei und suchte deshalb nach einem geeigneten Ersatz.

video

Mit dem 4,5/300-mm und einem Zwischenring PX-13 ist man auch optimal maktotauglich. Es bleibt ein ausreichend großer Aufnahmeabstand, daß man keine Verrenkungen machen muss und man befindet sich außerhalb der Fluchtdistanz von Kleinlebewesen, wie Bienen & Co.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Naturwunder Baum - die Kunigundenlinde in der Fränkischen Schweiz

Think global, act local, so streift ein Bildjournalist, der eigentlich für die überregionalen Blätter arbeitet, auch immer wieder durch seine nähere Umgebung und wird auch dann in der Lokalpresse publiziert.


Eines der Naturwunder in Franken ist die tausend Jahre alte Kunigundenlinde (auch Franzosenlinde genannt) bei Kasberg im Landkreis Forchheim in der Fränkischen Schweiz.

Ich habe diesen Baum zu allen Jahreszeiten fotografiert (rechts unten eine ältere Veröffentlichung auch in der NZ - Nürnberger Zeitung).

Einem anderen uralten Baum hier geht es viel schlechter: der Bavaria-Buche bei Pondorf im Naturpark Altmühltal. Dieser ehedem schönste Baum Deutschlands wird sterben. Er ist unrettbar zerstört. Aber er hat "Kinder" und für die können Patenschaften übernommen werden. So daß der Patriarch weiterleben wird.

Zu den beiden Bäumen, der Bavariabuche und der Kunigundenlinde haben wir mit umfangreichem Bildmaterial bei Mecom Angebote zusammengestellt.

Auch bei der Bildmaschine ist das Bildmaterial zu beziehen.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Universalgerät für Fotografen und Filmer

Auf meiner Suche nach einem geeigneten Arbeitsgerät fürs Bewegtbild bin ich auf die Nikon D90 gestoßen, eine Spiegelreflex mit der Möglichkeit, Videos in HD aufzunehmen.

Eine faszinierende Vorstellung, mit allen Wechseloptiken zur D-SLR filmen zu können!

Ich werde das Teil mal versuchen leihweise zu kriegen und zu testen.