Montag, 8. Juni 2009

journalist, Ausgabe 6/2009

(Klicken zum Vergrößern)


Ich rechne es mir zur großen Ehre an, daß die Ausgabe 6/2009 der Zeitschrift journalist des DJV nicht nur ein Foto aus meinem Fundus den Titel und den Aufmacher des Schwerpunktthemas "Wer spielt falsch?" ziert, sondern daß ich das auch in Person bin.

Das Heft befaßt sich mit den gravierenden Problemen die der journalistische Berufsstand derzeit mit den Verlagshäusern hat.

Es ist hier im Blog schon mehrfach angesprochen worden. Die Honorarsituation, das Drücken der Vergütungen, die unvergütete Verwendung, der "buy-out" (Übertragung aller Rechte für Folgeverwendungen ohne separate Vergütung) etc. pp.

Ich empfehle das Heft allen Kollegen (die es nicht ohnehin beziehen) sehr zur Lektüre.

P.S.: Ich verdiene nix zusätzlich durch diese Empfehlung! Ich gewähre solchen Verbandsorganen und Gewerkschaftsblättern sogar noch Sonderkonditionen (das muß einem Solidarität und eine starke Vertretung wert sein!).

Kommentare:

  1. an dem ganzen desaster sind doch die hobbyknipser schuld.
    ich kenne leute machen termine für 7euro das bild, dafür fahren die noch 50 kilometer ohne kilometergeld.

    knipsen tun die mit ner aldi knipse für 45 euronen.

    die haben aber alle noch nebenbei nen richtigen job...zb. als lehrerin.

    in speyer gibt es einige dieser exemplare.

    bei terminen stehen die grundsätzlich alleine und das ist gut so....sonst würde ich so einem schmarotzer noch in den arsche treten !

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  2. Jau, die gab's früher schon.

    Damals war das Honorar 15,-- DM. Immer beliebt am Wochenende. Damit die Zeitung dem eigenen Angestellten keine Wochenendzuschläge zahlen musste. Bzw. dem echten Freien vernünftiges Geld.

    Ich habe mal beim Ironman Europe in Roth einen etwas unsanft zu Boden befördert, als er mir beim Zieleinlauf von Axel Koenders (der stellte damals einen neuen Weltrekord auf) plötzlich vor der Linse auftaucht. Rechts weiterknipsen, links einen hinbrettern und brüllen: "Denkst du, du bist aus Glas?". Das war echte Action ...

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  3. jaaa so liebe ich das, das allerbeste ist aber wenn du dir die akteure schön zusammenstellst.....hallo,mal hier her kommen und schön in die kamera lachen und sie,ja sie, nehmen sie doch noch den ball ( oder was anderes ) in die hand.

    jetzt habe ich alle wichtigen personen zusammen und denke ich habe "das" foto das kein anderer hat.

    ja denkste, am nächsten tag siehst du bei der konkurrenz zeitung, das sich berta krawuttke von hinten angeschlichen hat und doch genau das gleiche bild gemacht hat .....da bin ich echt schon mal ausgerastet und habe einem schläge angedroht ....da kenn ich nix.

    wenn ich mir die leute stelle ,stell ich die für mich und nicht für erna krawuttke !

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  4. Na, na, man schlägt doch keine Frauen! ;-)

    Wenn Frau Krawuttke zumindest den Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche freie Journalisten kennen würde, wäre ja schon was.

    Der neueste übrigens bei Mediafon (weil der oben verlinkte ist ja schon a wengle älter).

    Oder was ein Erstdruckrecht und was ein Zweitdruckrecht ist.

    Dann würde sie nicht für 7 Euro arbeiten. Zu den "pensionierten Lehrern" steht übrigens in dem Artikel auch was drin.

    Und wozu führt das? Meine Kunden sagen mir, daß sie meine Downloadgebühren doch recht üppig finden (klar, die sind höher, als sie anderen für ein Bild bezahlen). Über Ausfallhonorar musst du als kleiner "Zwerg" gar nicht mehr anfangen zu reden ...

    Ist es ein Wunder, daß man langsam wirklich echt mit Microstocks liebäugelt?

    Franz, der "Nostalgiker"

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  5. wenn Microstock, dann aber richtig.....das heißt,fotografieren,fotografieren und nochmals fotografieren.

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  6. @ Chris:
    Man hat ja eigentlich schon alles fotografiert. Ich habe eine andere Variante. Es gibt doch Bilder, die nicht "altern". Und die liegen als Dias oder Negative im "Schuhkarton". Und die kann man so toll auf zig Megapixel bringen. Meine Devise beginnt zu lauten: scannen, scannen, scannen. Mein Filmscanner fühlt sich ohnehin schon einsam. *grins*

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