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Dienstag, 24. Februar 2009

Reiseziel Burgenland (Panonnien)

Das Burgenland ist das kleinste Bundesland Österreichs. Ganz genau: Das Burgenland ist das östlichste, der Fläche nach das drittkleinste, der Einwohnerzahl nach das kleinste Bundesland von Österreich und grenzt im Westen an Niederösterreich und Steiermark, im Osten an Ungarn sowie auf kurzen Strecken im Norden an die Slowakische Republik und im Süden an Slowenien. Das Burgenland ist historisch und geographisch ein Grenzland; es ist lang gestreckt und in der Mitte „abgeschnürt“ (bei Sieggraben nur zirka 4 km breit). Das Gebiet gehörte einst zum Königreich Ungarn, das im Vertrag von Trianon 1920 verpflichtet wurde, das damalige „Deutsch-Westungarn“ an Österreich abzutreten. 1921 wurde diese Verpflichtung großteils erfüllt und von der neuen Republik Österreich der Name Burgenland neu eingeführt.


Wir haben das Burgenland vielfach bereist. Als ich noch Ausstellungsfotograf war, gehörte Panonnien zu meinen beliebtesten Genres (aus dieser Zeit stammen die SW-Illustrationen dieses Artikels, s. auch oben).




Geographie und Topographie des Burgenlandes

Das Burgenland wird von Leitha, Wulka, Aubach, Stoober Bach, Rabnitz, Zöbernbach, Güns, Tauchenbach, Pinka, Strembach, Lafnitz und Raab nach Osten zur Donau hin entwässert und zerfällt deutlich in 3 Teile: nördlich des Ödenburger Berglands das vorwiegend ebene Nordburgenland um Eisenstadt, Neusiedl und Mattersburg, zwischen Ödenburger und Günser Gebirge das hügelige Mittelburgenland mit dem Zentrum Oberpullendorf und südlich des Bernsteiner und Günser Gebirges das ebenfalls hügelige Südburgenland um Oberwart und Güssing. Die Region des Nationalparks Seewinkel gehört was die Fauna betrifft zu den interessantesten Gebieten Europas.


Die Dörfer im ungarischen Baustil sind idyllisch und romantisch. Und das zu allen Jahreszeiten. Man darf dabei nicht vergessen: das Burgenland hat enorm viele Sonnentage, vom Frühling bis in den Spätherbst. Nicht umsonst reifen hier hervorragende Blaufränkische.

Die Bevölkerung des Burgenlandes

Das Burgenland ist sozusagen der letzte österreichische Rest des Vielvölkerstaates der Donaumonarchie. Bei der Volkszählung 2001 gaben 87,4% der Bevölkerung Deutsch, 5,9% Burgenlandkroatisch und 2,4% Ungarisch als ihre Umgangssprache an. 303 Personen (0,1%) bezeichneten Romanes als ihre Umgangssprache. Die Volksgruppe der Roma (als Überbegriff für Roma und Sinti) ist erst 1993 als österreichische Volksgruppe anerkannt worden.



Allenthalben finden ich historische Zeugnisse. Nicht nur aus der Zeit der k.u.k. Monarchie der Habsburger. In der Landeshauptstadt Eisenstadt wirkte Josef Haydn und ist dort auch in der Bergkirche beigesetzt.


Eisenstadt hatte einst eine große jüdische Gemeinde. Daran erinnert der alte israelitische Friedhof im ehemaligen Ghetto. Auch das jüdische Museum legt Zeugnis ab von der reichen Kultur, die im Dritten Reich zerstört worden ist.



Als Weinbaugebiet genießt das Burgenland dank seiner vielen Sonnentage und seiner mineralischen Böden guten Ruf. Wieder. Denn der Glykolwein-Skandal hatte die Region einst für lange Zeit in Verruf gebracht.




Infos: http://www.burgenland.at/ und http://www.burgenland.info/

Unser Bildmaterial finden Sie auf Mecom und APIS. Beachten Sie auch bitte unseren Burgenland-Flyer.


Freitag, 6. Januar 2012

Dreikönigstag

Im Gelobten Lande, dem Freistaat Bayern, ist heute ja bekanntermaßen ein gesetzlicher Feiertag, den es ansonsten in Deutschland nur noch in Baden-Württemberg (dem zweiten der Südstaaten) und Sachsen-Anhalt gibt. Den Dreikönigstag.

In Österreich ist der Dreikönigstag landesweit ein Feiertag. Wie auch in Italien, Schweden, Finnland, Kroatien, Liechtenstein, der Slowakei, Tschechien, Spanien und in vereinzelten Teilen der Schweiz (Kantone Schwyz, Tessin und Uri sowie in einigen Gemeinden Graubündens) und seit 2011 auch in Polen.

Aktion Sternsinger, seit mehr als 50 Jahren

Eng verbunden mit dem Dreikönigstag sind die Sternsinger, als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder, die für bedürftige Kinder sammeln. Organisiert unterwegs waren die Sternsinger in Deutschland erstmals 1959, der Brauch ist aber nachweisbar bis zurück ins 16. Jahrhundert.

Auch in Österreich, Italien (in Südtirol) und der Schweiz sind heute die Sternsinger unterwegs.

Die Buchstaben "C + M + B", die die Sternsinger mit Kreide an die besuchten Häuser malen, bedeuten übrigens nicht, wie vielfach angenommen, "Caspar, Melchior, Balthasar", sondern "Christus mansionem benedicat", latein für "Christus segne dieses Haus".

Der Tag nach Andrea

Die Sternsinger werden heute in ihrer Mission wohl nicht in Unwettern unterwegs sein müssen. Gestern noch hatte das erst ganz anders ausgesehen. Das Orkantief Andrea hatte sich in Bayern mit Macht bemerkbar gemacht. Selbst hier in Nürnberg kriegten wir seine Auswirkungen zu spüren.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Winter in Tirol


Es ist ja wieder Vier-Schanzen-Tournee. Und die kommt auch wieder nach Innsbruck. Hier deutsche Fans im Berg-Isel-Ski-Stadion.

Unten zwei Blicke von dort auf die Stadt mit dem Goldenen Dachl.

Tirol ist eine der in meinen Augen faszinierendsten Alpenregionen. Vielfalt in kultureller Hinsicht, optimale Wintersportbedingungen, eine tolle regionale Küche (ich liebe Tiroler Knödel!) und zwar eigenwillige aber freundliche Menschen.



Mein erklärter Lieblingsort liegt in Osttirol.

Das ist Kalkstein. Ganz am Ende des Villgratentals. Hier ist die Welt zu Ende. Kalkstein ist keiner der typischen Touristenorte. So wie etwa Gerlos, das ein erklärtes Lieblingsziel aller Wintersportfreunde ist. Kalkstein ist ursprünglich und urtümlich.

Kalkstein ist ein Ortsteil der Osttiroler Gemeinde Innervillgraten - Innervillgraten ist eine Gemeinde im Bezirk Lienz in Tirol, Österreich. Innervillgraten liegt im inneren Teil des vom Villgratenbach durchflossenen Villgratentals, das vom Pustertal abzweigt. Neben dem dörflichen Zentrum, das sich um die Pfarrkirche konzentriert, besteht die Gemeinde aus weit verstreuten Höfen (Streusiedlung) und dem Kirchweiler Kalkstein auf 1640 m Seehöhe. Die westliche und südliche Gemeindegrenze ist zugleich die Grenze zu Südtirol. Aufgrund seiner exponierten Lage (Durchbruch ins Pustertal) ist die ganzjährige Erreichbarkeit des Tales erst seit dem Jahre 1956 möglich.

Beeindruckend in Kalkstein die zum Teil wie Adlernester auf Felsen thronenden teilweise 400 bis 500 Jahre alten Bauernhöfe. Komplett aus Holz. Nur das Fundament gemauert.

Im Bild oben eine Kalksteiner Bäuerin im hohen Alter bei der typischen Winterbeschäftigung. Wolle spinnen, die dann in Silian verkauft wird, um die knappe Kasse im Winter ein bißchen aufzubessern.

Und unten noch das Feature zum Dreikönigstag. Die Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar in Begleitung ihres Lehrers unterwegs von Haus zu Haus. Sternsinger in Gerlos. Nicht so ganz stilecht die Plastiktüte zum Einsammeln der Gaben.


Die Bilder zum Winter in Tirol auf Mecom-Multimedia.



Visit my You-Tube-Channel and see more interesting Videos.

Montag, 11. Januar 2010

MyRegioClip - das Videoportal für Kultur im deutschsprachigen Raum

Auch ich hatte zwischenzeitlich Kontakt mit MyRegioClip.de und muß sagen, das ist ein Portal, das für mich interessant ist. Und das liegt daran, daß es ein Kulturportal ist und regional.


Regional in dem Sinne, daß Regionen vorgestellt werden. Regionen des deutschsprachigen Raumes.

Bekanntermaßen habe ich mich ja der Region Südwestpfalz, meiner Heimat, ganz besonders verschrieben. Versuche ich doch, mit meiner Drehscheibe Südwestpfalz meine Heimatregion einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

In Artikeln auf meinen Blogs, in Fotos, Texten und Videos auf meinem You-Tube-Kanal.

Wo es auch eine eigene Playlist "Drehscheibe Südwestpfalz" gibt.



Denn vieles, was weithin wenig bekannt ist, ist es meiner Meinung nach wert, einem breiteren Publikum nähergebracht zu werden.

Zum Beispiel die Geschichte und Entwicklung meiner Heimatstadt Pirmasens.

Wer kennt die schon? "Es alde Bärmesens"?



Wer kennt ihre Ursprünge?



Mehr Kulturelles aus dem deutschsprachigen Raum

Aber im deutschsprachigen Raum habe ich natürlich noch mehr im Angebot.

Das Burgenland in Österreich etwa ...



... oder die deutsche Nordseeküste ...



Und auch dort gibt es die kleinen Schätzchen, die nicht jeder kennt:



Summa summarum also für mich ein interessanter Partner, das Portal MyRegioClip.

Siehe auch meinen Beitrag auf meinem Wordpress-Blog.

Montag, 20. April 2009

Wenn die Familienministerin irrt - Geburtenrückgang in Deutschland

Keine Angst vor Kindersegen in Mörbisch (Burgenland - Österreich), aber in Deutschland weiter Bevölkerungsrückgang

Keine Angst vor Kindersegen darf haben, wer von Rust kommend, in Mörbisch einfährt. Denn mit dem Klapperstorch, dem Wappentier des Burgenlandes, begrüßt der Weinort am Neusiedlersee seine Gäste.

Im Burgenland hat Adebar nach seiner Rückkehr aus Afrika auch bereits wieder sein Sommerquartier bezogen. Bereit für die Aufzucht des Nachwuchses.

Nicht so erfolgreich ist der Klapperstorch allerdings in Deutschland.

Wie das Statistische Bundesamt jüngst mitteilte, erblickten im letzten Jahr nach vorläufigen Ergebnissen ungefähr 675.000 Kinder lebend das Licht der Welt. Das waren circa 1,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor mit ungefähr 683.000 Neugeborenen.

Die zuständige Familienministerin Ursula von der Leyen hatte noch im Monat Februar diesen Jahres einen Anstieg der Geburten in Deutschland verkündet. Nun spricht sie von einem „ungewöhnlichen Einbruch der Geburtenzahlen im letzten Quartal 2008“, den kein Mensch habe vorhersehen können.

Nun ja, wenn weniger im Geldbeutel ist, dann soll's ja vorkommen, daß man etwas zurückhaltender beim Kindermachen ist. Aber das Problem mit dem Portemonnaie kennt die Frau Minister ja nicht aus eigenem Erleben ....

Montag, 22. Februar 2010

Frühlingsreise ins Burgenland

Wenn es bei uns hierzulande zum Teil noch so richtig kalt und eisig sein kann, herrschen im österreichischen Burgenland oft genug schon angenehm frühlingshafte Temperaturen. Wir haben es schon zur Genüge erlebt, daß wir in Nürnberg Mitte März bei winterlichen Verhältnissen losgefahren sind, vorbei am Bayerischen Wald, auch hinter der Grenze bei Passau und bis weit hinter Linz manchmal Schneetreiben. Und dann, irgendwo kurz vor Wien, ändert sich plötzlich das Wetter. Und am Neusiedlersee ist es so warm, daß man offen fahren kann. Temperaturen über 25 Grad.


Österreichs kleinstes und jüngstes Bundesland

Seinen Namen verdankt das Burgenland den vielen trutzigen Burgen, die es hier gibt. Das Bundesland Burgenland hieß in der Zeit der k.u.k. Monarchie Deutsch-Westungarn und kam nach dem Ersten Weltkrieg erst 1927 per Volksabstimmung von Ungarn zu Österreich.



Wirkungsstätte Joseph Haydns

Eisenstadt ist die Hauptstadt des Burgenlandes. Eine "Metropole", die man in gut und gerne 25 Minuten von einem Ende zum andern durchwandern kann. In Eisenstadt residierten im 18. Jahrhundert auch die Fürsten Esterhazy, bei denen der Komponist Joseph Haydn in Lohn und Brot stand.



Ausflugsziel Wien: Schloß Schönbrunn und Kaiserin Maria Theresia

Schloss Schönbrunn, einst Sommerresidenz der Habsburger, heute ein Touristenmagnet. Vom Schönbrunner Schlosspark führen zwei Serpetinenwege rechts und links vom Neptunbrunnen bergauf zur Gloriette, die sich auf dem ursprünglich geplanten Standort des Schlosses befindet und heute den Abschluß der Gesamtanlage bildet. Die offene Halle mit dreibogigem Triumphtor und vierbogigen Flügeln ist geschmückt mit pompösen Trophäenfiguren und Siegessymbole und ist das Denkmal das an den Sieg über den Preußenkönigs Friedrich bei Kolin von 1757 erinnert.

Ein weiteres Muss in Wien: Der Prater und das Riesenrad

Kein Abstecher nach Wien, ohne den Prater besucht zu haben und mit dem weltberühmten Riesenrad gefahren zu sein. Das Wiener Riesenrad wurde im Jahre 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josefs I. errichtet.

Eine Institution: der Wiener Heurige

Er ist weltberühmt. Der Wiener Heurige. Und als Insider sollte man möglichst Grinzing meiden, das man allgemein immer mit dem Begriff des Heurigen verbindet.

Neustift oder Ottakring sind ergiebiger. Weil weniger von Touristen frequentiert. Und damit origineller.

Wussten Sie, dass Wien eine eigene Weinbauregion ist. Innerhalb der Wiener Stadtgrenzen befinden sich 700 Hektar Weingärten. In Wien werden in erster Linie Weißweine erzeugt und insbesondere die Wiener Rieslinge und Weißburgunder werden ob Ihrer Frucht und Eleganz geschätzt. Daneben keltern die Wiener Winzer jedoch auch Rotweine und dabei vor allem den Blauen Zweigelt. Trinken kann man den Wiener Wein beim Heurigen - einer Wiener Institution! Wenn draußen vor der Tür ein Föhrenbuschen hängt und Sie neben der Tür das Schild mit der Aufschrift "Ausg’steckt" erblicken sind Sie richtig. Sie stehen vor einem echten Wiener Heurigen. Im Heurigen wird ausschließlich Eigenbauwein aus Wiener Weinrieden ausgeschenkt. Zum Genuss gehört in Wien natürlich auch die Musik, naturgemäß handeln die Lieder, die beim Heurigen gespielt und gesungen werden, oft vom Wein und der sprichwörtlichen Wiener Gemütlichkeit.

Mystische und geheimnisvolle Steine

Sankt-Margarethen, Bildhauersymposium im Römersteinbruch. Der Steinbruch von Sankt Margarethen lieferte das Baumaterial für die römische Stadt Petronell Carnuntum und auch für den Stephansdom in Wien. Der Bildhauer KARL PRANTL (PRANTL, Karl) hatte 1959 die Idee, Künstler aus aller Welt einzuladen, um hier zu arbeiten.


Siehe auch:

- Reiseziele (2009, im Haydn-Jahr)
- Geheimnisvolle Steine
- Reiseziel Burgenland
- Unter dem Schutz des Landesherrn ...

Fotos zum Burgenland auf meinem Mecom-Pool.

Wallfahrtskirche Frauenkirchen

Freitag, 6. Februar 2009

Aus den VISUELL Branchennews

Barbara Hanke und Fred Dott gründen neuebildanstalt

(DF/03.02.2009) In Hamburg ist die junge Bildagentur neuebildanstalt an den Start gegangen. Gegründet wurde das Bildarchiv von Barbara Hanke, die seit vielen Jahren als Grafik Designerin und Buchgestalterin unter anderem für den Rowohlt Verlag tätig ist, und dem Fotografen Fred Dott, der selbst zahlreiche Buchcover fotografierte und auch als Dokumentar- und Reportagefotograf ( u.a. für Magazine, wie Spiegel und Stern ) arbeitet.Das Inhaber-Duo bietet mit neuebildanstalt ein Archiv von über 5.000 Fotografien und Illustrationen an. Mit ihrem Portfolio will die neuebildanstalt vorwiegend Buchverlage für CD und Buchcover ansprechen. “Bewusst wählen wir aus den Bildern, die uns angeboten werden stark aus und setzen damit sichtbar auf Qualität statt Quantität”, sagt Fred Dott.Unter der Site www.neuebildanstalt.de wird eine Kategoriensuche angeboten, wie zum Beispiel Thriller/Krimi, Background/Strukturen, Historisches etc., die sich an den Bedürfnissen von Buchgestaltern orientiert. Dazu Fred Dott: “Wir suchen und bieten Bilder, die künstlerisch und experimentell, extrem und stilsicher sind und sich abheben vom normalen Agenturangebot.”Kontakt: neuebildanstalt, Fred Dott, Fon 040/42937834 oder E-Mail info@neuebildanstalt.de.weitere Informationen unter www.neuebildanstalt.de


STAMM 2009
(Red./05.02.2009) Die neue Ausgabe enthält jetzt die Medien-CD‘s Österreich und Schweiz, die jeweils über 3000 Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunkanstalten mit umfassenden Angaben zu Tarifen und Redaktionen enthalten.Zum Jahresbeginn wurden über 8300 Medien in der Datenbank des STAMM Verlages überarbeitet und aktualisiert. www.stamm.de - info@stamm.de

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Analog? Digital? Egal!

Als Mitglied auf dem Mecom-Pool kann ich mir des öfteren ein Grinsen nicht verkneifen in der Debatte, ob man mit analogen Kameras noch professionell erfolgreich fotografieren könne. Und ebenso in der irrsinnigen Debatte, daß man ständig alles neu fotografieren müsse, weil es "veralte".

Und daß manche D-SLR, wie etwa meine Nikon D2H, völlig "antiquiert" seien.

Ehrlich, über die Meinung mancher Leute könnte ich mir einen Ast lachen! Mir dünkt, die haben von rein null und garnix irgendeine Ahnung. Davon aber viel.

Quod esset demonstrandum ...

Im Bild unten ein Download des Bauer-Verlages aus meinem Mecom-Pool eines Fotos von Krimml (Österreich, Land Salzburg). Aufgenommen mit der Nikon F4-E. Und zwar im Jahr 1994.

Und das von der Bildredaktion des Stern runtergeladene Bild des Nürnberger Christkindlesmarkttes wurde mit der Nikon D2H aufgenommen. Übrigens im Jahr 2006.

Das Kloster Reisach, veröffentlicht in der Passauer Neuen Presse entstand ebenfalls mit der Nikon D2H. Im Jahr 2008.

Und es kommt noch viel besser ...

Denn gar mit der Nikon F2 (Bild oben Mitte) und 1,4/85 mm Nikkor aufgenommen wurde das im Stern Spezial "Die Geschichte der Deutschen" auf 1/1-Seite publizierte Foto des deutschen Soldatenfriedhofs am Col du Wettstein in den Vogesen. Im Jahr 1999.


Bildmaterial muß 24/7 verfügbar sein!

Ein Problem der ewigen Besserwisser könnte vielleicht aber auch sein, daß sie über keine online verfügbaren und recherchierbaren nennenswerten Archive verfügen, in denen sie ihr über viele Jahre aufgebautes Portfolio anbieten könnten. Klar, wenn man keine Bilddatenbank hat (oder eine eigene Portal-Präsenz), dann rentiert sich das Digitalisieren der analogen Bestände natürlich nicht. Nun gut, dann habe ich halt nix im Angebot außer dem, was ich grade aktuell produziere. Und selbst das nicht wirklich. Denn ohne die eigene Bilddatenbank ist das morgen Schnee von gestern.

Wie will ich denn mein Portfolio zielgerichtet bewerben, wenn das für Interessenten gar nicht möglichst umfassend online steht?

Und wer nicht mindestens 20.000 Bilder online vorhalten kann, na ja, was der besser nicht tun sollte, wenn er sich über andere ausläßt, das schreibe ich mal lieber nicht.

Unsere Partneragentur bildmaschine.de

Freitag, 22. Januar 2010

Magdalena Neuner gewinnt in Antholz den letzten Sprint vor den Olympischen Spielen


Im Südtiroler Antholz hat die deutsche Biathletin Magdalena Neuner heute nachmittag den letzten Sprint der Damen vor den Olympischen Winterspielen in Vancouver gewonnen.

Sie behielt auch bei einer im Patronenlager verklemmten Patrone die Nerven und gewann souverän.

Und auch für die Spiele hat die Athletin sich hohe Ziele gesteckt: Sie will Olympiasiegerin werden. Nicht mehr und nicht weniger.

Wir drücken der jungen Sportlerin dafür fest die Daumen.

Fotos: © Hans Fürmann/ROHA-Fotothek/Pressebüro Roth

Unser Biathlon-Angebot auf unserem Mecom-Pool

Und das Daumendrücken gilt natürlich auch den anderen Nordischen und auch den Alpinen (im Bild oben links Felix Neureuther neben Mario Matt in der Mitte und Benjamin Reich, beide Österreich, Foto: Günter Lenz/Pressebüro Roth)

Mittwoch, 21. April 2010

Die A6: die "Autobahn des Schreckens"

Und wieder ist auf der A6 ein schwerer LKW-Unfall passiert (Kollege Horst Welke berichtet). Die "Autobahn des Schreckens" hat wieder mal zugeschlagen.

Die Bundesautobahn 6 (Abkürzung: BAB 6) - Kurzform: Autobahn 6 (Abkürzung: A 6), auch Via Carolina genannt - führt von der französisch-deutschen Staatsgrenze bei Saarbrücken nach Waidhaus an der deutsch-tschechischen Staatsgrenze.

Und es ist die Autobahn in Deutschland mit dem höchsten Aufkommen an LKW. Seit der deutschen Einheit. Und verstärkt seit der EU-Osterweiterung.

So wie Horst im Westen habe ich das "Glück", im Osten Deutschlands oft genug auf dieser teuflischen Fernstraße unterwegs zu sein. Mein "Revier" geht von Waidhaus bis Schnelldorf, wo die A6 Bayern verläßt und nach Baden-Württemberg geht (ich weiß nicht, wie oft ich hier selbst in Lebensgefahr gewesen bin; trotzdem und alledem ich eben im Regelfall nicht tagesaktuell arbeite).

Und die A6 ist eine deutsche "Urlaubs-Route". In Ferienzeiten ist sie Richtung Süden (Österreich, Italien) einfach dicht. Sie ist längst eine Ausweichstrecke zur A8 und zur A3.



Und wir sind auch auf der A6 unterwegs, wenn wir von Nürnberg zu unserem Haus (und Garten) in der Pfalz fahren. Wir erleben den Horror nicht nur als Journalisten, sondern auch ganz privat.



Wer auf deutschen Autobahnen, und ganz speziell auf der A6, unterwegs ist, dem können nur im wahrsten Sinne des Wortes die Haare zu Berge stehen.

Bei uns im Nürnberger Umkreis wird die A6 gerade ausgebaut auf 6 Fahrstreifen.

Das ist gut. Aber es ist nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

Es wird Zeit, daß wir endlich ein paar Dinge kriegen, hier in Deutschland, dem freien Land für freie Autofahrer:

Absolutes Überholverbot für LKW (und Busse!), rigorose Tempokontrollen für die angeblichen "Kapitäne der Landstraße", rigorose Abstandskontrollen und rigorose Kontrollen bezüglich der technischen Sicherheit der - speziell vom Balkan kommenden - "rollenden Zeitbomben".

Ja, ich weiß, dafür brauchen wir viel mehr Polizisten! Nun denn, dann stellt sie ein! Die Gehälter vom Hauptmeister bis zum Ersten Hauptkommissar amortisieren sich schon, wenn wir endlich wieder ohne Angst Autobahn fahren können.

Sonntag, 26. September 2010

Herbstimpressionen

Nürnberg, Business-Tower, Nürnberger Versicherung

Nürnberg, Stadtteil Gleishammer (Foto: Irmgard Roth)

Bei Püttlingen, Saarland

Leuchtenberg, Oberpfalz

Park von Schloß Laxenburg, Niederösterreich

Point Alpha, Rhön

Großefehn, Ostfriesland

Oberfranken

Nürnberg, Wöhrder Wiese

Markt Nordheim, Unterfranken

Riquewihr, Elsaß

Kappel bei Waldsassen

Schloß Rentweinsdorf, Oberfranken

Traunsee, Österreich

Hohe Rhön

Rothenburg ob der Tauber

Les Douze Apôtres, Lothringen

Mehr Herbstimpressionen ....


===> Bildmaterial zu den vorgestellten Regionen auf meinem Mecom-Pool (auch über APIS und i-picturemaxx)

Und bei der Bildmaschine:

Unsere Partneragentur bildmaschine.de

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