Sonntag, 26. September 2010

Herbstimpressionen

Nürnberg, Business-Tower, Nürnberger Versicherung

Nürnberg, Stadtteil Gleishammer (Foto: Irmgard Roth)

Bei Püttlingen, Saarland

Leuchtenberg, Oberpfalz

Park von Schloß Laxenburg, Niederösterreich

Point Alpha, Rhön

Großefehn, Ostfriesland

Oberfranken

Nürnberg, Wöhrder Wiese

Markt Nordheim, Unterfranken

Riquewihr, Elsaß

Kappel bei Waldsassen

Schloß Rentweinsdorf, Oberfranken

Traunsee, Österreich

Hohe Rhön

Rothenburg ob der Tauber

Les Douze Apôtres, Lothringen

Mehr Herbstimpressionen ....


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Freitag, 24. September 2010

Tri Martolod - Musique Bretonne


Über Tri Yann und ihre bretonische Folk-Musik hatte ich vor einiger Zeit einen Artikel verfasst. Wer, wie wir, die Bretagne kennt und liebt, ist immer auch auf der Suche nach bretonischer Musik. Und sei es, um das "Heimweh" nach Armor und Argoat etwas zu besänftigen.

Mein erklärter Lieblings-Interpret keltischer Musik ist Alan Stivell. Und aus seinem Repertoire das Lied der Bretagne: Tri Martolod. Eine Ballade über ein Schiff, über die Seefahrt, kurzum über das Wesen der Bretagne.

Dazu drei Interpretationen, die ich persönlich sehr interessant finde. Die erste davon von Alan Stivell selbst. Man beachte sein virtuoses Spiel auf der keltischen Harfe.



Eine Interpretation von Arany Zoltan aus Ungarn (mit phantastischen Bretagne-Bildern):



Eine Interpretation der polnischen Shannonband (in diesem Clip wird auch die Sagenwelt der Bretagne visualisiert, nicht nur die Ritter des Königs Artus, sondern auch der bleizh, der Wolf, das Sagentier der Bretagne):



Avez le plaisir, s.v.p.!
Kenavó!

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Mehr zur Bretagne auch auf meinem Blog Nature - Garden - Travel, bei Fotos - Filme - Texte und auf meinem Blog bei Wordpress.

Was ist der Motor des Selbstbewußtseins? Einfache Antwort: Der Erfolg!

Der eine trägt den Rennanzug eines Formel-Rennfahrers und präsentiert seinen Siegerpokal, der andere trägt die Fliegerkombi eines Kampfjet-Piloten. Junge Männer Anfang Zwanzig. Ein Rennfahrer und ein Luftwaffenoffizier. Gemeinsam ist ihnen, daß sie Selbstbewußtsein ausstrahlen. In Haltung, Gestik, Mimik.

Der Leutnant beherrscht ein Überschall-Kampfflugzeug und dessen Bewaffnung. Er ist einer der Wenigen, die es nach harter Auslese dank ihrer physischen, psychischen und mentalen Leistungsfähigkeit bis ins Cockpit eines Strahlflugzeuges geschafft haben. Der Rennfahrer beherrscht einen Rennboliden. Beide gehen mit ihren Maschinen an die Leistungsgrenze. Mit Stolz auch an ihre eigene physische und mentale Leistungsgrenze. Ohne zu scheitern.

So sehen Sieger aus. Männer, die wissen, daß sie ihren Mann stehen, wenn es in ihren gefährlichen Berufen zur Entscheidung kommt. Ob im Luftkampf oder beim Finish im Rennen.

Dieser Mann, nicht mehr ganz so jung (ja, das bin ich!), beherrscht einen der interessantesten Hochleistungs-Straßen-Sportwagen, die je gebaut worden sind, den Honda S2000 Roadster.

Zugegeben, auch ich leide nicht an einem Mangel an Selbstbewußtsein. Siehe Haltung, Gestik, Mimik. Doch glaube keiner, das bezöge ich aus einem roten Renner. Denn da geht es mir nicht anders, als dem Offizier und dem Rennfahrer.

Es ist nicht die Maschine ...

Wir beziehen unser Selbstbewußtsein aus unseren Erfolgen. Dem Erfolg auf der Rennpiste, am Himmel, in unseren Berufen eben. Denn Erfolg macht sexy. Die Kristallkugel, die Fliegerkombi, der Jet und auch der Straßenrenner sind dabei nur die äußeren "Erkennungszeichen". Unter anderem aber auch dafür, daß wir immer ein Quentchen mehr geleistet haben als andere. Denn Erfolg fliegt einem nicht zu. Die Voraussetzung dafür ist eine Menge harter Arbeit, eine hohe Frustrationstoleranz, Zähigkeit, Ausdauer und Hartnäckigkeit.

Nun denn, warum nicht auch nach außen zeigen, daß man erfolgreich ist? Auch finanziell. Bloß keine Angst vor Neidern! Die machen einem zwar ab und an ein paar Kratzer in den schönen roten Lack, aber es gibt ja Lackstifte. Und wenn's mal ganz übel kommt und einer unbedingt mit dem Messer ans Verdeck will (was heutzutage gar nicht mehr so einfach ist, da fängt die Alarmanlage nämlich auch schon das Jaulen an), dann gibt es auch noch eine Vollkasko-Versicherung.



Der Honda S2000 Roadster - das bis Juni 2009 gebaute Fahrzeug ist der höchstdrehendste Seriensportwagen der Welt - Den roten Roadster kauften wir im Jahr 2002. Er war sozusagen mein Geburtstagsgeschenk für mich selbst zum 50-sten. Mit ihm waren wir im gleichen Jahr in der Bretagne, wo die meisten Fotos dieses Clips entstanden sind. Auf der Halbinsel Quiberon im Department Morbihan (56). Ein echtes Spaßfahrzeug für Sommer, Sonne und Meer. Auch, wenn in der Bretagne am Atlantik der Himmel oft genug grau und wolkenverhangen ist. Das tut dem Spaß keinen Abbruch, sich den Fahrtwind um die Nase wehen zu lassen.


Auch Frauen beherrschen Hochleistungstechnik

Wollen wir aber auch gleich mal mit einem männlichen Vorurteil aufräumen: Auch Frauen fliegen Kampfjets und fahren Rennwagen. Und auch Hochleistungssportwagen. Sie stehen öfter "ihren Mann", als manche Männer es wahrhaben wollen (und können).

Heißt bei uns nämlich nicht "mein Auto", sondern "unser Auto". Denn ich gehöre nicht zu dem Typus von Mann, der sagt "Der ist viel zu kompliziert für dich!", aber eigentlich nur sein "Spielzeug" nicht aus der Hand geben will.

Noch heute kriegt meine Frau glänzende Augen, wenn die Rede auf die Geschichte kommt, als es so ein Möchtegern-Macho im BMW, mit "lässig" aus dem Fenster hängenden linken Arm, dem "dummen Blondchen" hinterm Volant mal "so richtig zeigen" wollte.

Der arme Kerl!

"Ampel-Sprints" wollte er machen. Überholen. Meine Frau überholen! Der Mann, der das schafft, der muß erst noch geboren werden. Nun denn, spätestens an der vierten Ampel hat der Typ bestimmt ins Lenkrad gebissen.




Erfolgreiche verkraften auch Rückschläge und bleiben dennoch an der Spitze

Bekanntermaßen haben wir 2007 das Fahrzeug gewechselt. Es wurde "bescheidener". Nun ja, das hatte seine Gründe. Denn immerhin hatten wir auf einmal eine Verantwortung, die auch ziemlich ins Geld ging. Da hätte mancher sich gesagt "Verkauf' doch die Bude!", wir nicht. Man verhökert nicht einfach das Lebenswerk seiner Eltern, macht ein Elternhaus zu Barem. Man nimmt die Herausforderung an und meistert sie. Und verlange sie einem auch eine Menge ab und fordere sie verdammt viel Leistung (s. auch Ende dieses Artikels). Auch das ist ein Merkmal der Erfolgreichen. Krisen zu meistern. Erfolgreich zu meistern.

Und was hat das jetzt mit Piloten und Rennfahrern zu tun?

Nun ja, das war doch ein guter Teaser für ein sicher auch ziemlich provokantes ganz persönliches Statement zu den Themen "Erfolg", "Männer", "Frauen" und "Psychologie" (oder Psyche).

Und dazu habe ich durchaus noch ein bißchen mehr in Petto:

===> Bildmaterial zum Beispiel auf meinem Mecom-Pool (auch über APIS und i-picturemaxx) zur redaktionellen Verwendung in den Medien. Texte (sowohl sachlich als auch provokant) gerne auf Anfrage (Kontakt s. Impressum).

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Donnerstag, 23. September 2010

Amateur-Fotografen: Finger weg von den Pseudo-Presseausweisen!

Startaufstellung beim Norisring-Rennen in Nürnberg; im Bild Hendrik Vieth aus dem ostfriesischen Filsum (www.hendrik-vieth.de)

Da ist der Glaube, sie würden "Tür und Tor" öffnen, Fotografierverbote außer Kraft setzen, den Zugang zu "restricted areas" ermöglichen und was sonst noch.

Die Rede ist von Presseausweisen. Und vom Abzock-Geschäft mit gutgläubigen Amateuren.

Dieser Artikel hat einen Aufhänger: mich hat ein Amateur angeschrieben und die Frage gestellt, was denn bei mir so ein Presseausweis kosten würde. Denn im Internet tummeln sich genügend "Verbände", "Organisationen" oder "Agenturen", die ihren "Mitgliedern" gegen Bezahlung irgendwelche Ausweise ausstellen.

Meist kostet die Mitgliedschaft einen Jahresbeitrag und der Ausweis auch.

Ich mußte daher den Anfragenden "enttäuschen", denn selbstverständlich stelle ich solche Pseudo-Ausweise nicht aus.

Eines vorweg:

Diese in Plastik eingeschweißten Pappdinger sind keinen Pfifferling wert! Sie sind Geldmacherei. Denn es gibt in Deutschland Presseausweise, amtliche Dokumente, nur für hauptberufliche Journalisten. Ausgestellt z.B. von Journalistenverbänden (wie etwa dem DJV) oder den Verbänden der Zeitungs- und Zeitschriftenverleger.

Und außerdem öffnen sie keineswegs Tür und Tor. Sie sind die Bitte an Polizei und Ordnungskäfte, dem Ausweisinhaber als Vertreter der Presse die Arbeit zu erleichtern. Wenns denn möglich ist. Damit läßt einen kein Hundertschaftsführer der Bereitschaftspolizei in sicherheitsneuralgische Bereiche, er ersetzt keine Fografiererlaubnis (z.B.) in Museen. Der Zugang zu Events und die Möglichkeit, dort erlaubterweise zu fotografieren, ist etwas mühsamer und hat wenig mit dem "Glamour" des Presseausweises zu tun.


Das wahre "Zauberwort" heißt Akkreditierung

Man kann nicht einen Presseausweis vorzeigen und gelangt damit etwa in die Boxengasse oder zur Startaufstellung (s. Foto am Anfang des Artikels) beim Nürnberger Norisring-Rennen (das "Monacco Deutschlands", das einzige Autorennen in Deutschland auf einem Stadtkurs).

Dazu muß man akkreditiert sein. So wie ich meinen eigenen privilegierten VIP-Ausweis über Jahre als quasi "Hoffotograf" für die Promotion eines Fahrers und eines Rennstalls erhalten habe.

Und wenn Günter Lenz beim Fototermin für einen "Polizeiruf 110" (die Kultstatus genießende Folge "Taubers Angst") mit Michaela May und Edgar Selge dabei war, dann, weil er für meine Agentur beim Bayerischen Fernsehen (BR) akkreditiert war.

So wie ich auch selbst lange Jahre in Freimann akkreditiert war und so etwa Fritz Egner und Wendy Windham ablichtete.

Und auch Ralf Gosch war über mich beim NDR akkreditiert, als er seine eindrucksvollen Aufnahmen von Monrose ...

... oder Marquess bei der deutschen Vorausscheidung zum European Song Contest machte.

Und bei keiner dieser Veranstaltungen wäre wer ohne eine Akkreditierung des Veranstalters einfach zum Fotografieren reingelaufen. Auch nicht mit dem echten, dem gültigen, dem amtlichen Preseausweis. Geschweige denn mit irgendeinem "Lappen" von irgendwem.

Und - last but not least - bei einer Akkreditierung kommt es nicht darauf an, "Profi" zu sein. Das fragt kaum jemals ein Veranstalter. Selten, daß für eine Akkreditierung die Kopie des Presseausweises verlangt wird. Daß man einen Auftrag hat, nachweislich für eine Agentur arbeitet (und zwar nicht gerade für einen "No-Name"!) oder ein anderes Medium, das ist Voraussetzung für die Akkreditierung.

Wer sich - auch als Amateur - in den heutigen Zeiten (siehe auch diesen Artikel) für die Pressefotografie interessiert, der kann vielleicht (und vielleicht auch und gerade als ein semi-professioneller oder nebenberuflicher Amateur) ein bißchen "Nektar saugen" aus meinem Praxisleitfaden (Text in Englisch).




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P.S.:

Grade zum Thema "Fotojournalismus" passender Beitrag auf meinem Lieblings-Foto-Blog (The Public Eye Blog).