Mittwoch, 4. August 2010

Nürnberger Impressionen - Sebalder Altstadt - das Heilig-Geist-Spital

Das Heilig-Geist-Spital über die Pegnitz in der Sebalder Altstadt (hier gesehen von der Fleischbrücke) ist eine der vielen Sehenswürdigkeiten Nürnbergs. Ein touristisches Muß.

Nürnberg, Kreuzigungshof, Heilig-Geist-Spital

Der Kreuzigungshof birgt die Hauptteile von Adam Krafts Kalvarienberg (um 1506/08) und die Tischgräber der Stifter Konrad Groß (gestorben 1356) und Herdegen Valzner (gestorben 1423). Das Heilig-Geist-Spital wurde 1332 bis 1339 als Stiftung des reichen Patriziers Konrad Groß (Reichsschultheiß) für Alte und Bedürftige errichtet und gilt als die umfangreichste Stiftung einer Einzelperson im Reich vor 1500. Ab 1500 wurde es nach Entwürfen Hans Beheims d. Ä. mit "Sude" und "Bau" über die Pegnitz erweitert. Erhalten sind Sudenprediger- und Verwalterhaus längs des südlichen Pegnitzarms und die Nordwand der ehemaligen Spitalkirche mit polygonalem Dachreiter (Hans-Sachs-Platz). In der nicht wiederhergestellten Kapelle wurden von 1424 bis 1796 die Reichskleinodien aufbewahrt. Das Heilig-Geist-Spital wird noch heute als Seniorenwohnheim unter Leitung des Nürnbergstifts, einer Einrichtung der Stadt Nürnberg, genutzt.

Die Tischgräber im Heilig-Geist-Spital in Nürnberg

Heilig-Geist-Spital, Traditionsgaststätte, Nürnberg

Das Heilig-Geist-Spital gehört zu Nürnbergs traditionellen Wirtshäusern. Im größeren Saal, der "Sutte" war bereits seit Gründungszeiten der Speisesaal untergebracht.

Im Februar 1406 stiftete Fritz Heimendorfer 1200 Gulden, wovon den Armen im Elisabeth- u. Heilig-Geist-Spital als Goldener Trunk Wein- und Bier zu bestimmten Zeiten gereicht wurde. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten und es wird immer noch im Restaurant der sogenannte "Heilig-Geist-Vortrunk" gereicht. Das Heilig-Geist-Spital in Nürnberg war die größte städtische Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten in der Reichsstadt. Es ist insbesondere bekannt als Aufbewahrungsstätte der Reichskleinodien, die von 1424 bis 1796 in Nürnberg verwahrt wurden. Das Spital wurde zum Teil über dem Bett der Pegnitz errichtet. Es wurde gestiftet von Konrad Groß, dem damals reichsten Nürnberger Bürger.

Schäufele, eine fränkische Spezialität

Das Schäufele stammt aus der Schweineschulter. Es wird komplett mit dem Knochen (Schlüsselbein) und der Fettschwarte zubereitet. Das Fleisch wird kräftig gewürzt und im Ofen langsam gegart damit es innen butterweich und aussen schön knusprig wird, Wenn das Schäufele fertig ist, sollte sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lassen. Richtig zubereitet wird die Schwarte knackig rösch und ist für den echten Feinschmecker das berühmte Tüpfelchen auf dem i. Dazu gibt es eine würzige, dunkle Bratensoße und als Beilage je nach Größe einen oder zwei Kartoffelklöße. Als Beilage empfiehlt sich ein frischer, bunter Salatteller. In Oberfranken reicht man anstelle von Salat gerne auch Sauer- oder Blaukraut. Wer nicht die gesamte Portion bezwingen kann, sollte sich die Reste einpacken lassen. Schäufelefleisch schmeckt auch kalt mit Meerrettich hervorragend und der große Knochen bereitet dem Hund viel Freude.

Der Bocksbeutel, die typische Flasche des Frankenweins

Der Hanselbrunnen

Der Hanselbrunnen steht im vorderen Hof (Hanselhof) des Heilig-Geist-Spitals in der Sebalder Altstadt. Die Bronzefigur auf dem Brunnen zeigt einen sitzenden Jüngling, der auf einer Schalmei (Rohr oder Sackpfeife) bläst. Er ist die älteste Gußplastik Nürnbergs. Das Sandseinbecken hat die Form einer stilisierten Blüte, am oberen Rand des Beckens ist ein Ziergitter angebracht. Die Figur lässt sich aufgrund ihrer Kleidung auf 1380 datieren. Das Original des Hanselbrunnens befindet sich im Germanischen Nationalmuseum. Der "Brunnenhansel" wird in der Literatur als Symbol der Lebenskraft, aber auch als Personifikation der Musik, die an die Vergänglichkeit erinnern soll, interpretiert.

Die Website des Heilig-Geist-Spitals

Mit Quellenmaterial aus Wikipedia und dem Nürnberger Stadtarchiv

Touristische Infos:
tourismus.nuernberg.de


Ähnliches:

- Nürnberger Impressionen
- Nürnberg abseits der Touristenrouten
- Urbanes Leben, ein Bekenntnis zur Stadt

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Dienstag, 3. August 2010

Bürotag - Downloadgebühren wollen abgerechnet werden (u.a.)

Mindestens einmal im Monat steht ein ganz konzentrierter Tag im Büro an. Es ist der Tag von Microsoft Office Professional, sozusagen. Denn an diesen Tagen kommt die ganze Palette von Word über Excel bis zu Access zum Einsatz.

Es sind das die Tage, an denen ich die aktuelle Downloadstatistik meines Mecom-Pools als csv-Datei runterlade, in Excel importiere, mit meinen Kundendaten in meiner Access-Datenbank verknüpfe und per Word-Serienbrief-Funktion die Rechnungen über die Downloadgebühren erstelle.

Ich achte auch hier auf einen ökonomischen Workflow, um den Aufwand erträglich zu halten.

Für einen "alten IT-ler" war es nicht allzu problematisch gewesen, dazu aus den Komponenten Datenbank, Spreadsheet und Textverarbeitung mit Visual Basic ein Programm zu schreiben, das rechnet, die Ergebnisse den Stammdatensätzen in der Datenbank zuweist und dann formatiert in meine Word Dokumentvorlage ausgibt und automatisch ausdruckt.

Und ganz zum Ende schreibt mir mein Programm noch die Erinnerung an den nächsten Bürotag in meinen Outlook-Kalender.

Eintüten, Adreßaufkleber und Briefmarke aufs Kuvert pappen, Absenderstempel draufknallen, das muß ich natürlich noch von Hand.

Infos / Links:

- Leistungen und Gebühren
- Honorartabelle
- AGB

Bildrecherche via APIS network:

Adressbuchname: Pressebüro Roth (mecom)
IP-Adresse: opengate.mecom.de
Datenbankname: mecom/Roth

Liebe APIS browser User,

das Pressebüro Irmgard & Franz Roth ist eine inhabergeführte Universal-Pressebild- und Text-Agentur mit Sitz in Nürnberg. Die Agentur deckt von aktuellen Ereignissen, über vollständige Fotoreportagen bis hin zu Symbolbildern von A bis Z das gesamte Spektrum publizistischer Fotografie ab.

Auch die Reisefotografie ist vertreten. Hier liegt der Schwerpunkt - außer allen deutschen Städten und Regionen - auf Material zu Frankreich, ganz speziell zur Bretagne, zur Normandie, Elsaß und Lothringen und zur Provence. Aber auch Italien, Griechenland, Spanien, England, Schottland, Irland, Australien, Namibia oder Südafrika sind vertreten.

Neben den digitalisierten Bildbeständen steht natürlich auch weiterhin ein Dia- und Negativarchiv mit rund einer Viertelmillion Aufnahmen seit 1986 zur Verfügung. Das Motto: "Nichts Menschliches ist uns fremd".

Und - last but not least - finden Sie bei der Agentur auch Fotografiken und Illustrationen. Ein kleiner Stamm von freien Fotografen aus Berlin, München, Hannover, aus Baden-Württemberg und Bayern versorgt die Agentur mit unterschiedlichen fotografischen Stilen, mit einem breiten Spektrum an Material.

Themenschwerpunkte:

Aktuelles & Zeitgeschehen
Symbolbilder
Reisefotografie
Erotik, Glamour, Girls
Stars & Sternchen, Film, TV und Show
Everydaylife, Alltag und Wirtschaft
Menschen und Situationen

Irmgard & Franz Roth Press Agency is an owner-run universal press photo and text agency with headquarter in Nuremberg, Germany. The agency covers from topical events, entire photo reports up to symbolic pictures from A to Z the whole spectrum of journalistic photography.

Also travel photography is represented. Here is the main focus - beside all German cities and regions - on material of France, especially Brittany, Normandy, Alsace and Lorraine and the Provence. But also Italy, Greece, Spain, England, Scotland, Ireland, Australia, Namibia or South Africa are on stock. Beside the digital picture supplies a slide archive and negative archive with about one quarter million pictures since 1986 is of course also available. The motto of the agency is: " No human interest is strange to us".

And - last but not least - you will find at the agency also photographics and illustrations. A small crew of freelance photographers from Berlin, Munich, Hannover, Schwerin, from Baden-Wurttemberg and Bavaria supplies the agency with different photographic styles, with a wide spectrum of material.

Main subjects are:

News and events
Symbolic pictures
Travel photography
Erotic, glamour, girls
Stars and starlets, film, TV and show
Everydaylife, economy and trade
People and situations



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Montag, 2. August 2010

Stock Footage und Stock Photography

Kommen wir wieder zu einem erfreulicheren Thema ...

Aber der Leser merkt, die Erfahrung, die Peter Molz machen mußte, hat mich mucker gemacht und ich halte mich an meine eigenen Ratschläge zur Copyright-Protection meiner Fotos und Filme.



Meinen Lesern möchte ich an dieser Stelle die Ausgabe 4/2010 des Branchenmagazins VISUELL empfehlen.

Ein Schwerpunkt dieses Heftes betrifft Stock Footage.

Und, was erstaunen mag, Stephan Bleek von framepool.com trifft einige interessante Aussagen, die Stock Footage in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Denn war man es bislang gewohnt, daß Videos mit einer Maximaldauer von 60 Sekunden (und maximal mit O-Ton) bei den Agenturen gefragt waren (und immer noch sind), so eröffnen sich freien Produzenten in der Selbstvermarktung neue Perspektiven.

Bleek zufolge verlangen die Abnehmer zunehmend nicht mehr nach Footage im klassischen Sinne, das sie selbst weiter verarbeiten und schneiden müssen, sondern nach fertigen Produktionen. Komplett mit Ton, Titeln usw.

Und - im Gegensatz zum Foto-Sektor - sieht der Experte im Filmbereich derzeit kein Schrumpfen der klassischen Märkte, wie dies bei den Fotos durch Microstock-Agenturen passiert. Rights Managed und klassisches Royalty Free machen Bleeks Auffassung zufolge weiterhin das Gros der Verkäufe aus. Bei einem wachsenden Markt. Speziell auch bei TV-Produktionen und ihren schrumpfenden Budgets für den eigenen Dreh.

Links:

- Framepool.com
- PIAG (VISUELL)

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Fotomaterial zum Grünspecht findet sich auch in meiner Galerie Home & Garden bei der Bildmaschine.

Sonntag, 1. August 2010

Copyright lives! Gegen den Diebstahl von Urheberrechten

Über einen dreisten Fall von Urheberrechtsverletzung berichten Michael Anhäuser auf Berufsfotografen und der betroffene Urheber Peter Molz auf Samos-Images.

Allein die Tatsache, daß Peter Molz seinen Film (mit einer Länge von 6:49 min.) am 16. Juli hochgeladen hat und die "andere" Version (mit 6:27 min.) am 1. August hochgeladet worden ist, dürfte bezüglich der Urheberschaft eine klare Sprache sprechen.

Wie kann man sich wehren?

Nach deutschem Urheberrecht und auch nach den meisten internationalen Rechtsnormen bezüglich Copyrights liegt hier natürlich ein klarer Rechtsbruch vor.

Schwierig aber, sein Recht zu realisieren.

Wer ist der Benutzer? Wie ist seine wahre Identität? Aus welchem Staat kommt er? Wie sieht dort die Rechtslage aus? Gibt es ggf. Rechtshilfeabkommen? Usw. usw. ...

Ihn öffentlich zu brandmarken wird ihn wahrscheinlich wenig beeindrucken. Und sein Rechtsempfinden wahrscheinlich auch nicht.

Und kann man seine Identität ermitteln, so wird man in seinem Heimatland nach dessen Rechtsnormen gegen ihn vorgehen müssen. Denn einen inländischen Gerichtsstand haben nur juristische Personen. Das würde rechtliche Vertretung und ggf. Prozeßführung im Ausland bedeuten. Und Deckungszusage für die Kosten wird wahrscheinlich keine deutsche Rechtsschutzversicherung geben. Was das Ganze zu einem riskanten Unterfangen mit ungewissem Ausgang machen würde. Denn schlußendlich stellt sich ja auch noch die Frage der Beweislast. Wer ist tatsächlich im Besitz der Original-Takes? Kann ich beweisen, daß tatsächlich ich gedreht habe?

Das Ganze kann ausgehen wie das Hornberger Schießen.

Und dennoch muß solchen Aktionen Einhalt geboten werden!

In unserer eigenen Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit denken wir oft nicht dran, aber der "Nachahmer" hat es uns eigentlich vorgemacht, wie man sein geistiges Eigentum - halbwegs - schützen kann: die eigene Copyright-Notice über die gesamte Filmlänge einblenden. Das läßt sich nicht ganz so leicht entfernen, wie ein Urhebernachweis im Abspann.

Und vielleicht noch was: nicht den Film in seiner Original-Qualität auf eine Community hochladen. Ein stark komprimiertes wmv-File reizt bestimmt weniger zum Klauen als HD.

Ein weiterer Punkt wäre, das Herunterladen des Filmes für Handy und Fernsehen nicht zu gestatten. Standardmäßig ist das auf YouTube so vorbelegt, daß diese Art von Downloads erlaubt sind. Wird dieser Radiobutton umgeswitcht ist ein Download (und eine Umbearbeitung) nicht mehr möglich.