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Donnerstag, 11. November 2010

Klöster in Bayern

Bayern im Bild, einer unserer großen Themenblöcke. Mit einem umfangreichen Bildangebot. Auf das die Medien gerne zurückgreifen. So wie die Süddeutsche Zeitung jüngst auf das Foto von Kloster Scheyern von Günter Lenz (siehe auch hier).

Alle Fotos von Günter Lenz gibt es bei LaTerraMagica.

Ich nehme diese Publikation gerne zum Anlaß, Ihnen und Euch, meine lieben Leser, ein bißchen mehr aus unserem Fundus Bayerischer Klöster vorzustellen.

Und beginne erst mal mit einem Feature über das mönchische Leben. Aufgenommen auf dem Herz-Jesu-Berg bei Velburg, der einzigen Herz Jesu-Wallfahrt in Bayern.

Das Leben des Eremiten muß nicht lustlos sein. Wie die Fotos oben beweisen. Ein Pfeifchen Tabak, ein dunkles Bier (Winkler-Bräu aus Lengenfeld), zwei durstige Wanderer des Abends mit dem kühlen Trunk als Gäste bewirten, ein angenehmer Plausch, das ist ganz und gar nicht lustlos.

Abtei Münsterschwarzach

Benediktinerabtei Münsterschwarzach, Landkreis Kitzingen, Unterfranken, Franken, Bayern, Deutschland; die Abtei Münsterschwarzach liegt im Markt Schwarzach a. Main und gehört zum Landkreis Kitzingen. Insgesamt gehören zur Abtei Münsterschwarzach 172 Mönche. Davon leben 126 Mönche in der Abtei und den abhängigen Häusern, 46 Mönche leben in den Missionsklöstern. Von den Mönchen sind 72 Priester (Patres) und 86 Brüder. Der Orden des hl. Benedikt (+ 547 in Monte Cassino) besteht aus 21 Kongregationen, die sich in Formen der Spiritualität und in ihren Tätigkeitsbereichen unterscheiden.

Die Abtei gehört zur "Benediktinerkongregation von St. Ottilien", die 1884 mit dem Hauptziel der Mission gegründet wurde. Benediktiner­klöster bilden keinen zentral geleiteten Orden, sondern jedes Kloster dieses Ordens ist eine selbstständige Gemeinschaft. Wer in ein solches Kloster eintritt und nach mehrjähriger Prüfung das Gelübde ablegt, sein Leben Gott als Mönch zu übereignen, gehört zeitlebens zu dieser konkreten Klostergemeinschaft. Selbst jene, die zur Missionsarbeit nach Afrika oder Asien ausgesandt werden, haben da ihre ­bleibende Heimat.


Kloster Metten, Benediktinerabtei

Die Benediktinerabtei St. Michael in Metten ist ein Kloster in der Diözese Regensburg. Sie liegt zwischen den Ausläufern des Bayerischen Waldes und dem Donautal nahe Deggendorf. Das Kloster betreibt ein Gymnasium mit Internat sowie verschiedene Handwerksbetriebe. Die Bibliothek, die für Besichtigungen offen steht, enthält über 150.000 Bände aus den Bereichen Theologie, Philologie und Geschichte.Die Abtei wurde im Jahre 766 durch Gamelbert gegründet. Metten war lange Jahrhunderte ein landständisches "Prälatenkloster" unter der Herrschaft der bayrischen Herzöge und Kurfürsten. Neben der Rodungsarbeit im Bayerischen Grenzland widmeten sich die Mönche schon bald auch den Aufgaben der Erziehung und des Unterrichts.

Klostermitglieder waren nicht nur als Lehrer an Schulen tätig, sondern auch Mitglieder der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München und Professoren in Philosophie und Theologie in Freising und Salzburg. Nach der Säkularisation 1803 wurde der Klosterbesitz eingezogen, der Konventstock 1815 versteigert. Johann von Pronath erwarb im Laufe der Jahre den größten Teil des ehemaligen Klosters und erreichte, dass das Kloster durch König Ludwig I. von Bayern 1830 als erstes Benediktinerkloster nach der Säkularisation wiedererrichtet wurde. Aus dem Seminar für Sängerknaben entwickelte sich nach der Wiedererrichtung im Jahre 1837 ein Gymnasium mit Internat.


Mönchsgruft, Kloster Sankt Anna, Altötting

Hier ist der Heilige Bruder Konrad beigesetzt. Konrad von Parzham (* 22. Dezember 1818 in Parzham in der Pfarrei Weng bei Bad Griesbach im Rottal; † 21. April 1894 in Altötting; bürgerlich Johann Birndorfer) war ein Laienbruder aus dem Kapuzinerorden, er wurde 1934 heiliggesprochen.

Kloster Oberalteich, Niederbayern

Das Kloster Oberalteich ist ein ehemaliges Kloster der Benediktiner in Bogen in Bayern in der Diözese Regensburg. Das St. Peter und Paul geweihte Kloster wurde um ca. 1100 durch den Grafen Friedrich von Bogen gegründet, einem Regensburger Domvogt. Nach einem Großbrand 1245 wurde unter den Äbten Heimo (1247 bis 1252) und Purchard (1256 bis 1260) die Klosteranlage erneuert. Unter Abt Friedrich II. (1346-1358) wurde das Kloster befestigt. Zur Zeit des Abtes Johann II. Asperger (1438 bis 1463) wurde die Kirche neu gestaltet. Diese mittelalterliche Klosteranlage wurde erst unter Abt Veit Höser (1604 bis 1634) erneuert. Die vollständige Barockisierung der Anlage erfolgte unter den Äbten Roman Denis (1682 bis 1695), Benedikt Resch (1695 bis 1704) und Ignatz Scherlin (1704 bis 1721). Das Kloster wurde 1803 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst. Die Klostergebäude wurden veräußert. Im Konventbau wurde eine Pfarrei und eine zusätzliche Wohnung für einen Taglöhner untergebracht. 1847 wurden die Grabdenkmäler an der Klosterkirche nach Vilshofen gebracht und dort zum Bau eines Dammes verwendet. Die St. Peter und Paul geweihte Klosterkirche wurde 1622 bis 1630 neu erbaut und hat eine reiche Innenausstattung. Der barocke Hochaltar stammt aus dem Jahr 1693. Die ehemalige Klosterkirche wurde 1803 Pfarrkirche.

Straubing, Bogenberg

Straubing, Bogenberg, Hohen Bogen, Hoher Bogen, Landkreis Straubing-Bogen, Gäuboden, Niederbayern, Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Bogenberg; Ziel der ältesten Marienwallfahrt Bayerns (seit 1103) - Die Holzkirchener Kerzenwallfahrt gehört neben dem Engelmariesuchen in St. Englmar und dem Kötztinger Pfingstritt zu den großen brauchtümlichen Darstellungen der Pfingsttage in Niederbayern. Es ist eine Fußwallfahrt, die am Pfingstfreitag von Holzkirchen aus über 75 km zum Heiligtum auf den Bogenberg führt und dort am Pfingstsonntag endet. Sie wird schon seit über 500 Jahren durchgeführt. Die Kerze, ein von Wachs umwickelter, 13 m langer und ein Zentner schwerer Fichtenstamm, wird auf der Schulter, und an manchen Stellen stehend, von einem einzigen Mann alleine, getragen.

Kloster Reisach im Inntal

Kloster Reisach bei Niederaudorf im Inntal - Kloster und Kirche der Karmeliten Reisach am Inn - Das Kloster Reisach ist ein Kloster der Unbeschuhten Karmeliten in der Gemeinde Oberaudorf nahe Niederaudorf in Bayern in der Diözese München und Freising. Das St. Theresa geweihte Kloster wurde 1731 durch Johann Georg Messerer, einem kurfürstlich-bayerischen Hofkammerrat unter dem Namen Kloster Urfahrn gegründet. Es wurde nach Plänen des Münchner Hofbaumeisters Johann Baptist Gunetzrhainer 1737 bis 1747 durch Abraham Milauer und seinen Sohn Philipp erbaut. Die Ausstattung der Kirche stammt vom Münchner Hofmaler Balthasar Albrecht. Das Kloster wurde 1802 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst. Es wurde zum Zentralkloster der übrigen aufgehobenen Karmelitenklöster bestimmt. 1836/37 wurde es unter dem Namen Kloster Reisach wiedererrichtet. Seit 2001 ist Pater Robert Schmidbauer OCD Prior im Kloster Reisach. Patrozinium: Hl. Theresia von Avila am 15. Oktober, Hl. Johannes vom Kreuz am 14. Dezember.

(Text-Quellen unter Nutzung auch von Wikipedia)

Ähnliche Artikel:
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Für Bilder aus Bayern empfehlen wir auch die ROHA-Fotothek von Rosi und Hans Fürmann aus Teisendorf.

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Montag, 30. Januar 2012

Ausflugs-Tipps für Winter-Fans

Der leidenschaftliche Winter-Fan, der packt ja jetzt seine Ski und macht sich auf den Weg in die Alpen. War dieses Wochenende anhand der Staus auf Bayerns Autobahnen deutlich merkbar. Für diejenigen, die ihre Nerven schonen und es etwas geruhsamer angehen wollen haben wir die alternativen Ausflugs-Tipps. Einer davon auch durchaus für Wintersportler geeignet.

Winter im Fichtelgebirge

Der Ochsenkopf ist das einzige mit Sesselliften ausgestattete Skigebiet in Franken. Das Gebiet besteht aus zwei Abfahrten, der Nord- und der Südabfahrt. Die Talstation der Nordabfahrt befindet sich am Ortsrand von Bischofsgrün, die der Südabfahrt in Fleckl bei Warmensteinach. Die beiden Abfahrten des Skigebiets sind ebenfalls mit Abstand die längsten Frankens. Einziges Manko für sehr sportliche Fahrer sind längere flache Abschnitte, vor allem in der Südabfahrt. Für Anfänger und Kinder ist das Skigebiet aber gerade deshalb ideal!

Und wer ohne Pisten-Trubel auskommt, der findet am Fichtelsee sein Revier für ausgedehnte Spaziergänge und den Genuß verschneiter Winterlandschaften vor.

Sich aber, wie die Verursacher dieser Spuren, aufs Eis zu wagen, davon raten wir dringend ab. Denn die Warnschilder sind nicht umsonst allenthalben aufgestellt.


Künstlerkolonie Kallmünz

Ein weiteres beliebtes Ziel für einen Tages-Ausflug ist uns Kallmünz in der Oberpfalz (Landkreis Regensburg) am Zusammenfluß von Naab und Vils.

Die winterlich zugefrorene Naab und das pittoreske Städtchen bieten eine Vielzahl interessanter Fotomotive.

Winter in Kallmünz, Landkreis Regensburg, Oberpfalz, Bayern, die zugefrorene Naab mit Blick auf die alte Brücke und die Altstadt.

Kallmünz ist übrigens noch heute eine Künstlerkolonie, eine Rolle, die zu Beginn des 2o. Jahrhunderts begründet worden ist. Hier in der Stadt am Zusammenfluss von Naab und Vils verlobte sich übrigens Wassily Kandinsky mit seiner Malerkollegin Gabriele Münter.


Sanspareil - Ohnegleichen

Sanspareil im oberfränkischen Wonnsees (Landkreis Bayreuth) ist Europas schönster sentimentaler Landschaftspark und lohnt auch im Winter auf jeden Fall einen Besuch. Aber Vorsicht ist geboten! Denn die Wege und Treppen werden weder geräumt noch gestreut. Festes Schuhwerk ist also obligatorisch.

Anlegen ließ diesen Garten Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen, im Jahre 1744. Als Architekten des Felsengartens gelten Joseph Saint-Pierre und Giovanni Battista Pedrozzi. Der Name des Parks geht auf den Ausruf einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen zurück: "C'est sans pareil!" (Dies ist ohnegleichen!).


Den Felsengarten Sanspareil charakterisierte Markgräfin Wilhelmine in einem Brief an ihren Bruder, Friedrich den Großen: "Die Natur selbst war die Baumeisterin". Und in der Tat bestimmen natürliche bizarre Felsformationen im Buchenhain von Sanspareil das Bild des ab 1744 angelegten Gartens. In der Markgrafenzeit wurden einzelne Felsen und Höhlen nach Schauplätzen des französischen Romans "Die Abenteuer des Telemach" benannt.

Montag, 25. Oktober 2010

Unterwegs in der Oberpfalz

Bedeutendster Kirchenbau des süddeutschen Barock

Die Kirche des Prämonstratenserklosters Speinshart in der Oberpfalz (Landkreis Neustadt am Kulm) ist das wahrscheinlich bedeutendste Sakralbauwerk des süddeutschen Barock.

Der reiche Stukkaturenschmuck von Carlo Domenico Lucese ist nicht, wie sonstige einheimische Stuckarbeiten in Gips ausgeführt, sondern aus Sand und Kalk geformt und mit Kalk überzogen worden. Einen weiteren besonderen Schmuck der Kirche bilden die originellen und reich verzierten Wangen der Betstühle, die in gedeckten Farben gut mit der farblichen Ausgestaltung des Hauptschiffes harmonieren.

Geburtshaus Theresia Neumann, Konnersreuth

Die Stigmatisierte von Konnersreuth - Das umstrittene Seligsprechungsverfahren der Therese Neumann - Schon die Geburt der Schneiderstochter Therese Neumann aus Konnersreuth in der Oberpfalz (Landkreis Tirschenreut) ist von Mythen umgeben: Sie soll 1898 an einem Karfreitag geboren worden sein. Als Dienstmagd bei einem Bauern verunglückte sie schwer bei einem Brand und soll, erblindet und gelähmt, sieben Jahre von 1918 bis 1925 ans Bett gefesselt gewesen sein. Schon als Kind war sie eine große Verehrerin ihrer normannischen Namensvetterin gewesen, Therese von Lisieux. Das Beten zu dieser Therese sei erhört worden, sagte Neumann später, und so sei das Wunder ihrer Gesundung zu erklären, das genau am Jahrestag der Heiligsprechung der Therese von Lisieux geschehen sein soll. Und, nicht genug der Wunder, traten bald darauf an den Karfreitagen bei ihr blutende Wunden an Händen und Füßen auf. Erstmals in der Nacht zum Karfreitag des Jahres 1926. Neben dieser bis an ihr Lebensende 1962 sich wiederholenden Stigmatisierung erlebt sie auch immer wieder in ekstatischen Visionen Szenen aus der Bibel und de Heiligenlegenden. Die Schar ihrer Anhänger und Verehrer, die auch an die wundertätige Kraft der Therese Neumann glauben, ist Legion. Nach mehr als 40.000 Bittgesuchen aus aller Welt hat der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller nach Jahren der Vorbereitung nun das Seligsprechungsverfahren eingeleitet. Was zu einem erneuten heftigen Aufflammen des Streits um die Wunderkraft der "Resl", wie sie im Volksmund heißt, hervorgerufen hat.

Denn während sie für ihre Verehrer schon längst eine Heilige ist, ist sie für die Kritiker des Kults um sie, auch auf liberalerer Seite der katholischen Kirche, eher ein Forschungsfall für Psychologen und Psychiater In der Gemeinde Konnersreuth ist man auf eine Ausweitung des Kults um Resl gut vorbereitet. Ab Mai ist dann das Geburtshaus von Therese Neumann, vor dem ein Brunnen steht mit der Statue der Therese von Lisieux, täglich für interessierte Besucher geöffnet. Denn rund 50.000 Besucher zählt der 2.000-Seelen-Ort im Jahr. Mit steigender Tendenz.

Jüdischer Friedhof in Floß, Oberpfalz

Floß ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und kann auf eine mehr als 1000jährige Geschichte zurückblicken. Jüdischer Friedhof, in Benutzung mindestens seit 1692 (ältester entzifferbarer Grabstein). Obwohl das KZ Flossenbürg in der Nähe lag, wurde eigenartigerweise dieser Friedhof nicht wie so viele andere in der unseligen Zeit des Nationalsozialismus geschändet. Wie der Ausdruck "Haus der Ewigkeit" schon andeutet, ist ein jüdisches Grab für die Ewigkeit gedacht. Es wird nicht eingeebnet und der Stein bleibt bestehen. Bei Platzmangel legt man eine Schicht Erde über ein Grab und bestattet einen Toten über dem anderen. Dies hängt mit dem jüdischen Glauben an die Auferstehung der Toten zusammen. Da die Toten nicht mit gärenden, säuernden oder sonstigen Nebenprodukten der Zersetzung verunreinigt werden sollen, verzichtet man auf Blumenschmuck, statt dessen werden kleine Steine auf die Grabplatten gelegt. Die Gräber lässt man mit Efeu und Gras überwachsen. Nach dem Besuch des Friedhofes wäscht man sich die Hände, weil die Nähe der Toten kultisch unrein macht. Am Schabbat geht man nicht auf einen Friedhof. Weil im Tode alle Menschen gleich sind, finden sich bis Mitte des 18. Jahrhunderts gleichförmige Grabsteine.

Kastl, Burg und Kloster

Kastl ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, ca. 50 km östlich von Nürnberg und ca. 70 km nordwestlich von Regensburg. Der Markt Kastl liegt im östlichen Teil der Frankenalb an der Lauterach, einem Nebenfluss der Vils und in der Mitte zwischen Amberg und Neumarkt in der Oberpfalz, jeweils ziemlich genau 20 km entfernt. Seit 1958 befand sich in dem historischen Klostergebäude das Europäisch-Ungarische Gymnasium mit angeschlossenem Internat, das gegen Ende des Schuljahres 2005/2006 aufgelöst wurde. Zur Zeit wird für das Gebäude eine Nachfolgenutzung als Bildungseinrichtung gesucht. Direkt neben dem Klostergebäude befindet sich die 1962 gebaute Volksschule (Grund- und Hauptschule).

Unheimlicher Totenkult

Das Kloster Kastl ist ein ehemaliges Kloster der Benediktiner in Kastl in Bayern (unweit Neumarkt / Oberpfalz) in der Diözese Eichstätt und birgt ein unheimliches Grabmal. Während eines Aufenthaltes des Kaisers Ludwig des Bayern in Kastl erkrankte eines seiner mit ihm gereisten Kinder, die 3-jährige Anna. Am 29. Januar 1319 schließlich verstarb die Prinzessin, wurde aber nicht nach München überführt, sondern wurde mumienartig einbalsamiert und im Kloster bestattet. Im Jahr 1715 wurde die Leiche aus dem Hochgrab herausgenommen und in einem Eichenschrank aufbewahrt. Der als Mumie erhaltene Leichnam ruht heute in einem Schrein im Paradis, der Vorhalle der Klosterkirche und war bis vor kurzem zu besichtigen. Gleichfalls in der Vorhalle findet sich auch die Grabtumba von Seyfried Schweppermann, der für den Kaiser am 28. September 1322 die Schlacht von Mühldorf am Inn gegen Friedrich III. den Schönen entschied. Ihm zu Ehren finden in Kastl seit 1953 die Schweppermannspiele statt.

INFOS: www.schweppermannspiele.de

Stichworte:
Friedrich der Schöne/ Ludwig IV. der Bayer/ Haus Wittelsbach/ Ludwig der Bayer/ Kaiser/ Heiliges Römisches Reich/ Mittelalter/ Landkreis Neumarkt i.d.Opf.


Und unweit Kastl, gen Süden Richtung Regensburg, die Wallfahrt Habsberg, eine Marienwallfahrt für Sieche und Kranke.

Und wer in der Neumarkter Gegend unterwegs ist, dem seien noch zwei unserer gastronomischen Geheim-Tipps empfohlen: Kloster Seligenporten (mit Reiterhof) und der Winkler-Bräu in Velburg-Lengenfeld.



Das mit 600 Jahren älteste Chorgestühl Süddeutschlands (vielleicht das älteste Deutschlands) findet man in der Kirche des Klosters Seligenporten.

Technical Credits:

Für meine "Regionen-Reportagen" benutze ich analoge und digitale Kameras, die Nikon F2 mit Farbnegativfilm von Fuji und die Nikon D2H. Das 28-mm-Nikkor und das Sigma 17-35 mm sind die meist verwendeten Optiken. Scans vom Negativ erfolgen mit einem Minolta Dimage Scan Dual IV.

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===> Herbst in Bayern
===> Winter im Bayerischen Wald

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Dienstag, 26. Januar 2010

Diese verfluchte globale Erwärmung (II)

Mein Artikel von gestern (und besonders mein P.S. dazu von heute) hat ja in dem ursprünglichen Beitrag bei Thomas Eppinger wieder den "gefürchteten" Herrn Ebel auf den Plan gerufen. Einen der unbestritten hochkarätigsten Wissenschaftler (Sarkasmodus aus) auf dem Gebiet der Klimaforschung. So hochkarätig, daß er jedem, aber wirklich jedem, der nicht seine Meinung teilt, postwendend sagen muß, daß der einfach zu dumm sei, ihm die "wissenschaftliche" Wahrheit einfach "zu hoch" sei.

Er ist damit für mich das Musterbeispiel für jene Sorte von Akademikern und "Wissenschaftlern", die jedem (und ganz besonders jedem, der kein Akademiker ist) das Recht absprechen wollen, mitzureden. Einer von dieser Pseudo-Elite, die uns "normale" Menschen einfach nur für Trottel halten, die gefälligst das Maul halten sollen wenn "intelligente" Menschen reden.

Ich habe diese arroganten Immer-alles-besser-Wisser und überheblichen Typen so was von gefressen. Sie ziehen sich auf ihre angebliche "Wissenschaftlichkeit" zurück und auf ihre angebliche intellektuelle Überlegenheit.

Der Typ bringt mich doch wirklich dazu, noch ein paar Fotos aus der Schublade zu ziehen (respektive aus www.franz-roth-pics.de), die er sich gerne ansehen darf und die zeigen , daß und warum (oder bin ich wirklich einfach nur zu blöd, seine hochwissenschaftlichen Ergüsse zu begreifen?) ich seit mehr als zwei Jahrzehnten (bis 1986 zurück zu gehen war mir ausreichend, extra für den Herrn scanne ich jetzt nicht mein Archiv) leider keine globale Erwärmung feststellen kann, sondern nur normale Winter. Mit Schnee. Und Schnee. Und kalt. Und noch kälter. Mit Minusgraden, daß es bloß so kracht.

Also, nun denn, meine "Bildershow":

Gerlos (Tirol) 1986

Zwischen Erlenbrunn und Kettrichhof, Pfalz, 1988

Floss (Silberhütte bei Flossenbürg), Oberpfälzer Wald 1989

Fichtelgebirge, am Fichtelsee, Allerheiligen (1. November!) 1993

Gerlos (Tirol) 1993

Forsthaus Stüdenbach bei Eppenbrunn, Pfälzerwald, 1993

Salzburg 1994

Lalling (Bayerischer Wald) 1995

Nürnberg 1996

Nürnberg 1997

Nürnberg 1999

Fichtelgebirge 2000

Kallmünz (Landkreis Regensburg), 2001

Sanspareil (Fränkische Schweiz), 2002

An der Vils bei Amberg (Oberpfalz, Bayern), im Jahr 2003

Ochsenkopf, Fichtelgebirge, 2004

Fichtelgebirge, am Fichtelsee, 2006